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Deutschland ist bei Spiele-Verkäufen nicht die Nummer 1 in Europa

Update: Falsche Daten

Update: Gegenüber GamesIndustry hat GfK Chart-Track mittlerweile mitgeteilt, dass die heute veröffentlichte Pressemitteilung in Bezug auf die Marktdaten auf falschen Angaben basiert.

Eine korrekte Pressemitteilung wird in Kürze erwartet. Scheinbar ist der deutsche Spielemarkt demnach doch nicht größer als der in Großbritannien.

Originalmeldung: Wie Media Control bekanntgibt, ist Deutschland mit dem ersten Halbjahr 2009 nunmehr der größte Markt für Videospiele in Europa.

Das liegt nicht so sehr daran, dass Deutschland den „ewigen Ersten“ Großbritannien aus eigener Kraft eingeholt hätte. Es ist vielmehr so, dass der Markt für Spiele in der BRD stabil bleibt, während im Vereinigten Königreich rekordverdächtige Verkaufseinbrüche zu vermelden sind.

Der Softwareabsatz sei in dieser Periode im Vergleich zum Vorjahr um „rund 20 Prozent“ zurückgegangen. Tanja Eisen von der Media Control sieht die Ursache für den Kunden-Schwund beim Spiele-Angebot:

„Die Einbußen hängen besonders mit dem Fehlen neu veröffentlichter Blockbuster-Games in Großbritannien zusammen“. Warum das Fehlen dieser Blockbuster Deutschland nicht tangiert, schreibt sie nicht.

Am stärksten zugelegt hat dem Bericht zufolge übrigens Portugal, das mit 16 Prozent Zuwachs einen beispiellosen Run zu verzeichnen hat.

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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