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Microsoft entwickelt Avatare, die den Körperzustand des Spielers widerspiegeln

Wer trainiert, darf länger spielen?

Es könnte sein, dass Microsoft in absehbarer Zukunft die Xbox-360-Avatare dazu einsetzt, den Spieler zu realen körperlichen Aktivitäten zu ermuntern. 1Up hat zumindest einen Patentantrag des Herstellers entdeckt, der derartiges nahelegt.

Unter dem Patent mit der Bezeichnung „ Avatar Individualized By Physical Characteristic” beschreibt MS einen Avatar-Generator, der „eine physiologische Charakteristik des Users reflektiert und damit etwas Realität in die Fähigkeiten und das Erscheinungsbild injiziert“.

„Den Avatar an eine physische Charakteristik eines Users zu binden sorgt für ein Druckmittel in Form von Anregungen oder Einschränkungen die zu gutem Verhalten ermutigen (z.B. gesundes, rechtschaffendes Verhalten)“, so die Beschreibung.

Nach Angaben der Firma könne man „Third-Party-Gesundheitsdatenträger“ oder Sensorik (wie Blutzuckermesser, Pulsmesser) benutzen, um an die benötigten Werte zu gelangen. So will das Unternehmen gesundes Verhalten durch bessere Fähigkeiten des Avatars oder größeres Budget an Spielstunden belohnen.

Klingt als hätte MS eine Art Wii-Fit im Sinn, dass den Daumen auf dem Spielverhalten des Users hat.

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Über den Autor

Alexander Bohn-Elias Avatar

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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