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Monkey-Island-Schöpfer Gilbert: Brillen sind das "große Problem von 3D"

"Ich hasse 3D-Filme"

Die derzeit vielbeschworene 3D-Technologie begegnet in der Industrie nicht nur Ja-Sagern. So hat nun Monkey-Island-Schöpfer Ron Gilbert im Eurogamer.net-Interview verraten, dass er 3D-Filme „hasst“ und vor allem die benötigten 3D-Brillen als problematisch bezeichnet.

„Ich habe den 3DS nicht gesehen, kann dir darüber also nichts sagen“, so Gilbert, der gerade die letzten Pinselstriche an DeathSpank erledigt. „Ich weiß aber, dass ich 3D-Filme hasse. Ich finde sie verstörend.“

„Allerdings habe ich eine Demo gesehen, in der jemand World of Warcraft in 3D gespielt hat, was ich ziemlich cool fand. Ich weiß es nicht genau. Ich hatte bisher nicht genügend Erfahrung damit und mit den Spielen“, fügt er hinzu.

„Ich weiß aber, dass eine Brille zu tragen, während man ein Spiel spielt, ein großes Problem sein wird. Vielleicht später, wenn die TVs 3D ohne Brillen beherrschen und so, ich glaube, dann kann es populär werden. Aber die Brillen zu tragen, bleibt, glaube ich, immer ein Problem.“

Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Umfrage zufolge teilen 70 Prozent der japanischen 3D-Gegner Gilberts Meinung. Bemerkenswert ist allerdings, dass mehr als 30 Prozent den Kauf eines entsprechenden Gerätes trotz Widerständen, wie hohem Preis und Brillenzwang, in Betracht ziehen.

Über den Autor

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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