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Nach Bionic Commando: Capcom will neue Titel nun primär in Japan entwickeln

Zusammenarbeit wird aber fortgeführt

Keine Gnade für den Westen: Nach Jun Takeuchi sieht mit Firmenboss Haruhiro Tsujimoto nun ein weiterer ranghoher Capcom-Kopf die Zusammenarbeit mit westlichen Teams kritisch. So kritisch sogar, dass man nun beschlossen hat neue Marken hauptsächlich nur noch in Japan zu entwickeln.

„Unsere Erfahrung mit Bionic Commando demonstrierte die Schwierigkeiten, neue Titel an Übersee-Firmen outzusourcen“, sagt der Funktionär in einem von Kotaku entdecken Q&A. „Natürlich können wir keine ausreichende Zahl an Titeln ohne die Ressourcen dieser Übersee-Firmen entwickeln. Deshalb planen wir weiterhin mit diesen Allianzen.“

„Wir ziehen in Betracht, die Rollen der Aktivitäten in Japan und Übersee zu trennen“, so Tsujimoto weiter. „Wir planen, neue Titel hauptsächlich in Japan entwickeln. Übersee-Firmen können genutzt werden, um Titel für existente Spiele zu entwickeln, mit etablierten Charakteren und universalen Themen. Übersee-Firmen werden sich außerdem um gewisse Teil und/oder Line-Ups solcher Spiele kümmern.“

Klingt danach, als würde Capcom in Zukunft nur Sequels und DLC westlichen Firmen anvertrauen.

Zuletzt hatte Jun Takeuchi „kulturelle Differenzen“ dafür verantwortlich gemacht, dass eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen westlichen und japanischen Entwicklern nicht möglich sei.

Über den Autor

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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