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Neue Details zu Mittelerde: Mordors Schatten erinnern ein wenig an die Batman-Spiele

Nicht das schlechteste Vorbild.

Nach der gestrigen Ankündigung von Mittelerde: Mordors Schatten gibt es heute aus der Vorschau der Game Informer zahlreiche weitere Details zum Titel, die ein wenig an die Batman-Spiele von Warner erinnern.

In den Kämpfen kommt etwa ein Rhythmus- beziehungsweise Timing-basiertes System mit Gegenangriffen und Multiplikatoren zum Einsatz. Als Ranger geht ihr gewissermaßen auch auf die Jagd nach euren Gegnern.

Aufgrund eurer erhaltenen Geister-Fähigkeiten ergeben sich dabei so einige Vorteile für euch. Nutzt ihr sie, könnt ihr etwas schon auf große Distanz Ziele erkennen, im Kampf die Zeit verlangsamen oder euch über eine gewisse Entfernung hinweg hinter einen Feind teleportieren, um ihn leise auszuschalten. Die Geister-Fähigkeiten lassen sich wie auch eure Ranger-Skills durch gesammelte Erfahrungspunkte verbessern, ebenso schaltet ihr weitere Fertigkeiten frei.

Eure Kräfte wirken in gewisser Weise auch abschreckend auf eure Feinde. Mit dem Nemesis-System geht man hier noch einen Schritt weiter. In der Spielwelt gibt es hunderte Feinde mit individuellen Namen, die auch selbst im Rang aufsteigen können. Ihr könnt sogar einige von ihnen für eure Zwecke einsetzen, sie mithilfe eurer Geister-Fähigkeiten kontrollieren und beispielsweise als Spione losschicken, um Attentate auf Generäle durchzuführen. Oder ihr lasst sie von der Begegnung mit euch erzählen und streut so Furcht und Schrecken unter den Bewohnern der Welt.

Wenn euch einer von ihnen mal tötet - mehr oder weniger -, wird nicht einfach der letzte Checkpoint oder ein Spielstand geladen. Die Welt lebt weiter und ihr findet langsam wieder ins Leben zurück. Ihr seid immerhin verflucht und könnt nicht wirklich sterben, bis ihr nicht den Tod eurer Familie gerächt habt.

Derjenige, der euch getötet hat, hat dann bei eurer nächsten Begegnung vielleicht einen höheren Rang als Belohnung erhalten, verfügt über neue Fähigkeiten und so weiter. Indem ihr Untergebene von ihm kontrolliert, erfahrt ihr mehr über seine Schwächen und er bringt dann viel mehr Erfahrungspunkte ein. Weiterhin bekommt ihr in dem Fall bessere Runen als Belohnung, die ihr zur Aufrüstung eures Schwertes, Dolches oder Bogens braucht.

Das alles steckt man in eine offene Welt mit Nebenquests, was eine durchaus ansprechende Spielwiese für euren Ranger ergeben könnte. Durch das Nemesis-System hofft Entwickler Monolith jedenfalls, dass sich etwa ein zweiter Durchgang nicht so spielt wie der erste.

Die Story des Spiels stammt übrigens von Christian Cantamessa, der als Lead Designer an Red Dead Redemption arbeitete und neben anderen für dessen Story verantwortlich war. In Mordors Schatten will man euch unter anderem mehr über die Ursprünge der Ringe der Macht verraten. Selbst Gollum sollt ihr begegnen.

Mittelerde: Mordors Schatten erscheint 2014 für PC, PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox 360 und Xbox One.

Über den Autor

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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