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Baldur's Gate 3: So schön stirbt es sich im Spiel und andere Katastrophen zum Launch

Die Larian Studios enthüllen offizielle Zahlen zum Spielertod.
  • Baldur's Gate 3 kämpfte mit Problemen zum Launch
  • Gale war der bisher tödlichste Charakter, Schattenherz starb am häufigsten
  • Spielertod-Statistik soll Verbesserungen ermöglichen

Wild war er, der Launch von Baldur's Gate 3: Einer offiziellen Pressemitteilung zufolge wurde der Release von einer Überschwemmung und einem Stromausfall bedroht. Des Weiteren war der Steam-Store bei Veröffentlichung so überfüllt, dass er kurzzeitig nicht mehr funktionierte. Und auch der Server des Larian-Launchers wurde derart von Fans überrannt, dass er zwischenzeitlich zusammenbrach.

Dennoch konnten die vielen kleinen Katastrophen die Veröffentlichung des Fantasy-RPGs nicht aufhalten, das am 6. Oktober 2020 in die Early-Access-Phase ging (zur Belohnung gab es einen schicken Baldur's-Gate-Kuchen)

Doch auch im Spiel selbst lauern überall Gefahren: Die Larian Studios sammelten fleißig Daten und veröffentlichten ein paar interessante Zahlen aus der Spielertod-Statistik. Diese ermittelte das Team mit einer "Map of Death", auf der Regionen mit den meisten Todesfällen farbig markiert sind.

Die makaber klingende Map of Death.

Vorab sei verraten: Die Community ist ziemlich auf Krawall gebürstet. Viele Tode wurden nämlich bei der ersten Begegnung mit Magier Gale gezählt. Dabei handelt es sich um ein friedliches Zusammentreffen und man müsste ihn gar nicht bekämpfen. Sieht aber so aus, als würden sich viele im Durchschnitt lieber Prügeln als zu Plaudern.

In Baldur's Gate 3 hat man nämlich stets die Möglichkeit, Konflikte mit dem Schwert statt mit Worten auszutragen. Gale ist aber nicht nur ein gefährlicher Gegner, sondern auch ein mächtiger Verbündeter. Er brachte insgesamt vier Mal mehr Gegner zur Strecke als alle anderen und ist somit der tödlichste unter den Gefährten. Die Halbelfe Schattenherz sprang hingegen als Einzige noch öfter über die Klinge als der Spielercharakter selbst und ist somit der NPC, der im Schnitt am häufigsten fällt.

Besonders gefährliche Spielmomente stellten bisher das Eulenbärjunge mit 5.717 Toden, alle Kämpfe gegen Oger und Grottenschrats mit 4.000 Toden oder die Absturzstelle beim verletzten Gedankenschinder mit 3.753 Toden dar.

Die Todesstatistik ist für Außenstehende vor allem ein schwarzhumoriges Vergnügen, den Larian Studios soll sie allerdings auch helfen, das Spiel in Zukunft noch besser zu machen. Die Spielertode werden fleißig mit Kritik und Feedback der Community verglichen und sollen die Basis für Verbesserungen bilden. Mehrere Hotfixes und der frisch veröffentlichte erste Patch vom 13. Oktober 2020 sind bereits online.

Über den Autor

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Judith Carl

News-Redakteurin

Judith Carl ist Volontärin für News und Social Media bei Eurogamer.de. Judith hat Medienwissenschaften studiert. Sie streamt begeistert am liebsten Rollenspiele und Adventure Games auf Twitch. Ihre weiteren Leidenschaften sind LARP, Pen and Paper, und Trash-Filme.

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