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Obsidians Feargus Urquhart: Online-Pass ist ein 'Gimmick'

Es gibt andere Möglichkeiten

Nach Ansicht von Obsidians Chef Feargus Urquhart gibt es bessere Möglichkeiten als den Online-Pass und ähnliche Systeme, um den Gebrauchtmarkt zu bekämpfen. Er bezeichnet diese Dinge als "Gimmicks".

Allen voran würden schon mal ausreichend Inhalte dafür sorgen, dass die Spieler einen Titel nicht gleich wieder verkaufen.

"Ich denke, man muss diese Gimmicks vergessen und sich fragen: 'Wie bringe ich sie dazu, das Spiel im Regal zu behalten?'", so Urquhart im Gespräch mit GameSpot.

"Ich denke, bei jedem Spiel besteht solch eine Möglichkeit. Bei Battlefield und Call of Duty hat man es im Multiplayer mit Maps, Rankings, dem Aufleven und Unlocks. Es gibt verschiedene Dinge, aber die Idee sieht so aus, dass die Leute sich denken, 'ich möchte das weiterspielen.'"

"Bei einem Rollenspiel ist es das Gleiche. Wir denken uns Sachen aus, um die Spieler dazu zu bringen, ein Spiel weiterzuspielen", so Urquhart. "Etwa indem man eine gute und böse Seite hat, zum Beispiel bei Knights of the Old Republic 2, in dem man auf der hellen oder dunklen Seite spielen kann. Ich spiele es vielleicht als guter Jedi durch, aber ich weiß, dass ich als dunkler Jedi spielen könnte. Also denke ich mir, 'ich werde das irgendwann tun', stelle es zurück ins Regal und bringe es nicht zu GameStop zurück."

Eine weitere Möglichkeit seien Download-Inhalte nach dem Release.

"Wenn ich Fallout: New Vegas für 50 Stunden spiele, gibt es noch all diese anderen Quests, diese anderen Gegenden, die ich noch nicht besucht habe. Und online sprechen die Leute darüber, wie man das alles hätte anders angehen können und ich denke mir, 'wow, ich könnte das Spiel nochmal spielen', weil es so viele Dinge gibt, die ich nicht mitbekommen habe."

"Und da sie das wissen, kündigen Publisher DLC-Pläne am Tag an, an dem das Spiel erscheint. Als Spieler, der noch nicht alles erlebt hat, weiß ich dann, dass es neue Geschichten gibt, ich meinen Charakter weiter aufleven kann und bessere Sachen bekomme. Ich kann einfach ein größerer Held sein. Das Spiel wandert zurück in mein Regal, nicht zu GameStop."

Über den Autor

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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