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People Can Fly selbstkritisch über Kraftausdruck-Gebrauch in Bulletstorm

Lost in Translation

Für einige litt die Epic- und People-Can-Fly-Kollaboration Bulletstorm etwas unter dem bemühten Gebrauch von Kraftausdrücken und Schimpfwörtern. Der zuständige Entwickler hat sich nun zu Wort gemeldet und erzählt, dass hierbei wohl kulturelle Unterschiede eine Rolle spielten.

"Kennst du Schimpfwörter in einer Frembdsprache?", fragt Adrian Chmielarz, Creative Director bei PFC das Game Developer Magazine aus dem Gamasutra zitiert.

"Deutsch, französisch, polnisch? Wenn man das laut sagt, ist nichts dabei, oder? Kann man problemlos auch auf einem Familienessen sagen, oder?"

"So klangen all die F-Bomben für uns. Weil wir Polen sind, waren all die Kraftausdrücke für uns lustig und exotisch. Wir haben nicht nachempfunden, wie mächtig sie herüberkamen. In anderen Worten, Epic dachte, dass dies ist, was wir haben wollten und respektierte unsere kreative Vision, während wir nicht ahnten, dass diese Vision ein wenig mehr war, als wir beabsichtigt hatten."

"Erst am Ende der Entwicklung, als ich die polnische Übersetzung des Spiels las, merkte ich wie schmutzig das alles war. Undich fluche schon viel. VIEL. Und trotzdem … bin ich dabei ein bisschen rot geworden."

Die Originalfassung von Bulletstorm ist hierzulande indiziert. Allerdings nicht wegen der Sprache, sondern wegen der Gewaltdarstellung. Den Test zur deutschen Version lest ihr hier.

Über den Autor
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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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