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People Can Flys Adrian Chmielarz: "Grafik ist uns gar nicht so wichtig"

"Abenteuer" geht vor

Die Grafik ist nicht das Erste, woran Adrian Chmielarz und seine Kollegen bei People Can Fly denken, während sie Bulletstorm für Epic entwickeln. Tatsächlich steht für die Polen das „Abenteuer“ klar im Vordergrund. Ab einem gewissen Grad an Qualität würden die Leute ohnehin nicht mehr so genau hinschauen, so der Entwickler. Über Lob für eine tolle Optik freue man sich aber trotzdem.

„Das Ding ist, dass sie [die Grafik – d. Red.] uns tatsächlich gar nicht so wichtig ist“, so Chmielarz zu CVG. „Wenn man sich die visuelle Qualität von [Epics Zahnradshooter] ansieht – die Detaildichte sozusagen – erledigt es Modern Warfare mit Leichtigkeit. Aber: Modern Warfare hat 60FPS und die Komposition der Szenerie in Modern Warfare ist wirklich, wirklich gut. Es ist exzellent.“

„Ich glaube, so lange das Spiel einen minimalen Level an Qualität aufweist, der für uns und jeden, der in diesem Business eine Bedeutung haben will, wirklich hoch ist, kümmert es die Leute wirklich?“ fügt er hinzu. „Ernsthaft, wenn es tatsächlich gut aussieht, müssen wir uns dann dem Rennen anschließen?“

„Wenn die Leute sagen, dass unser Spiel besser aussieht als ein anderes, dann sind wir glücklich, aber das ist nicht unser Ziel. Wir wollen euch einfach auf ein Abenteuer einladen“, schließt er.

Bulletstorm erscheint im nächsten Februar für PC, Xbox 360 und PS3. Mehr Infos zum Ego-Shooter gibt’s in unserer Vorschau.

Über den Autor

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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