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Peter Moore: 'Die erste Xbox wurde aus finanziellen Gründen aufgegeben'

Festplatte war zu teuer

Nach dem ersten und zweiten Teil folgt heute der dritte Part des Guardian-Interviews mit Peter Moore. Diesmal widmet man sich unter anderem der Xbox, die laut Moore aus finanziellen Gründen so früh aufgegeben wurde.

"Die Entscheidung, nicht jede Xbox 360 mit einer Festplatte auszustatten, war hart. Wir wollten aber den Preis unter Kontrolle halten", so Moore.

"Die Festplatte in jeder Xbox tötete uns. Wir verkauften sie immer noch für 199 Dollar und die Festplatte beanspruchte alleine 70 Dollar davon. Aus diesem Grund haben wir die erste Xbox frühzeitig aufgegeben. Je mehr Einheiten wir verkauften - es gab immer noch eine große Nachfrage - , desto mehr tötete es uns. Und es gab keine Möglichkeit, den Preis zu senken."

"Letztendlich entschieden wir uns nach Erreichen der Marke von 25 Millionen Einheiten dafür, die Produktion runterzufahren, einfach keine weiteren Geräte mehr zu verkaufen und so schnell wie nur möglich zur Xbox 360 überzugehen."

"Bis heute glauben die Leute noch immer, dass wir die Xbox zu früh fallengelassen haben. Es geschah jedoch ausschließlich aus finanziellen Gründen", erklärt Moore.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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