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Phil Spencer erklärt, wieso Scalebound eingestellt wurde

Das Ende von Platinums Drachenspiel.

Xbox-Boss Phil Spencer hat im Interview mit der japanischen Seite Game Watch erklärt, wieso Scalebound eingestellt wurde (Übersetzung via Dualshockers).

Erinnern wir uns kurz zurück: Scalebound befand sich bei Platinum Games in der Entwicklung und sollte konsolenexklusiv für die Xbox One erscheinen.

Es war ein ambitioniertes Projekt, gerade für die Actionexperten von Platinum, die noch keine Erfahrungen mit Open-World-Spielen hatten. Man hätte einen Drachen kontrollieren und ihn in die Schlacht führen können. Im Stuhl des Projektleiters saß Hideki Kamiya, hochgeschätzt für Klassiker wie Resident Evil 2, Okami oder Bayonetta, denen er seinen Stempel aufdrückte.

Scalebound wäre sein nächstes Spiel gewesen, aber Microsoft zog dem Projekt im vergangenen Januar überraschend den Stecker.

Nach Ansicht von Phil Spencer wurde es zu früh angekündigt. Platinum strebe danach, große Spiele zu entwickeln, unvergleichbar mit anderen, was die Ausmaße und Qualität angeht.

Da die Ankündigung zu früh über die Bühne ging, entstand mehr und mehr Druck, der sich auf die Produktion auswirkte. Am Ende seien sich weder Platinum noch Microsoft sicher gewesen, ob das Spiel liefern könne, was die Fans erwarteten.

Deswegen habe man Scalebound schweren Herzens eingestellt. Dass die Entwicklung keine leichte war, schimmerte schon im Januar durch. Mehrere Quellen gaben gegenüber unseren englischen Eurogamer-Kollegen an, einige hochrangige Mitglieder des Entwicklerteams hätten aufgrund der hohen Arbeitsbelastung eine einmonatige Pause einlegen müssen.

Nach ihrer Rückkehr lag Scalebound bereits hinter dem Zeitplan. Zusammen mit mehreren verschobenen Deadlines geriet man gewissermaßen in eine Sackgasse.

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Sebastian Thor

Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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