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PowerA Switch-Tragetaschen Mini-Test: Sie tun das, was sie tun sollen

Stabil und mit Platz für Games.

Taschen und Aufbewahrungsmöglichkeiten für die Nintendo Switch gibt es vermutlich wie Sand am Meer. Wie soll man da wissen, was gut ist und was nicht? Zugegeben, eigentlich sollte es relativ einfach sein, eine vernünftige Tragetasche für einen Handheld herzustellen. Aber in der Vergangenheit haben wir des Öfteren gesehen, dass in der Theorie einfache Dinge in der Praxis nicht immer so gelungen umgesetzt wurden.

PowerA ist ein Anbieter, der unter anderem eine Menge solcher Tragetaschen im Angebot hat, in verschiedenen Ausführungen und Designs. Zwei davon, das Slim Case und das Protection Case, konnte ich mir etwas näher anschauen und auf Herz und Nieren prüfen.

Das Slim Case für die Nintendo Switch

Den Anfang macht das Slim Case, das sich für die normale Switch, die Switch Lite und die Switch OLED eignet. Diese anthrazitfarbene Version ist insgesamt relativ unauffällig gehalten und sagt mir schon einmal rein äußerlich zu. Die Tasche ist kompakt und ich habe das Gefühl, dass meine Switch darin sicher untergebracht ist. Klar, sie ist dünner und weniger gepolstert als andere Taschen, aber sofern ihr eure Switch nicht gerade gegen eine Wand werft, sollte das für den Transport in Rucksack, Koffer und Co. ausreichen.

Die Halterung in der Mitte dient beim Slim Case auch als Standuß.

Im Inneren befinden sich fünf Steckplätze für Cartridges und eine kleine Netztasche, in der ihr Zubehör wie einen Touchpen unterbringen könnt. Die Halterung in der Mitte dient zugleich, wenn ihr sie entsprechend aufstellt, als Standfuß für die Switch im Tischmodus.

Kurz gesagt: Eine funktionale Tasche mit schlichtem Design, die nicht groß auffällt und wenig Platz einnimmt. Meine bisherige Tasche hat sie ersetzt und die Switch bereits bei zwei Zugreisen im Rucksack gut geschützt.

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Das Clim Case.
Und das Protection Case.

Das Protection Case für die Nintendo Switch

Das Protection Case für die Switch, hier im weiß-günen Nook-Design, passend zu Animal Crossing, ist nicht mehr ganz so kompakt, nach außen hin aber besser gepolstert und bietet im Inneren etwas mehr Spielraum. Hinter dem großen Netz mit Reißverschluss an der Oberseite der Tasche könnt ihr einiges an Zubehör unterbringen, von ganzen Joy-Cons über Handschlaufen bis hin zu Kabeln.

Die Halterung in der Mitte bietet hier Platz für sechs Cartridges – eine mehr als beim Slim Case – sowie für zwei SD-Karten, damit ihr eure Download-Spiele sicher unterbringen und gegebenenfalls die Karte wechseln könnt. Als Standfuß taugt die Halterung im Gegensatz zum Slim Case aber nicht, dafür ist sie nicht ausgelegt.

Für Reisen, etwa im Zug, vielleicht ein kleiner Nachteil, aber dafür gibt’s ja dann die andere Variante. Auch das Protection Case eignet sich für die normale Switch, die Switch Lite und die Switch OLED. Und auch hier gilt, dass sich die Switch gut gesichert anfühlt und ich beim normalen Transport keinerlei Bedenken habe, sie darin unterzubringen.

Beide Varianten gibt’s übrigens noch in alternativen Designs, wenn euch von diesen beiden hier keines zusagt. Als Fazit würde ich bei beiden sagen, dass ihr sie nicht unbedingt braucht, weil die der geilste Scheiß ever wären. Wenn ihr aber auf der Suche nach einer neuen Switch-Tragetasche seid, sind sie durchaus eine Überlegung wert. Es gibt, wie erwähnt, ein paar kleinere Unterschiede und ansonsten verrichten sie ihren Dienst gut. Und das ist in dem Fall das Wichtigste.

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In unserer Test-Philosophie findest du mehr darüber, wie wir testen.

Über den Autor

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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