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PSVR2: Eye-Tracking ermöglicht bessere Leistung, Heatmaps und mehr

Was das Eye-Tracking in der PSVR2 angeblich alles ermöglicht, sollen die Entwickler auf einem Vortrag der GDC gezeigt haben.

Auf der GDC letzte Woche wurde die PSVR2 in einer Konferenz zusammen mit einem Unity-Vortrag enthüllt. Dabei zeigten die Entwickler angeblich, wie sie Eye-Tracking in der neuen VR-Brille nutzen und welche Leistungsvorteile sich daraus ergeben.

Eye-Tracking spart ordentlich Leistung ein

Wie Android Central berichtet, soll der Fokus vor allem auf dem Eye-Tracking des Headsets gelegen haben. Dieses soll es dem Gerät ermöglichen das sogenannte Foveated Rendering zu nutzen. Mit dieser Technologie werden die Daten des Eye-Tracking genutzt, um nur die Bereiche des Bildschirms vollständig zu rendern, auf die der Nutzer tatsächlich schaut. Alle anderen Bereiche im peripheren Sichtfeld des Spielers werden nur teilweise geladen.

Auf diese Weise wird enorm viel Leistung eingespart. Während des Vortrags sollen die Entwickler gezeigt haben, dass die GPU-Frame-Zeiten mit Foveated Rendering per Eye-Tracking etwa 3,6-mal schneller sind. Ohne Eye-Tracking ist die Leistung der Brille immerhin noch 2,5-mal besser - hier werden lediglich die Ränder des Sichtfelds verwischt dargestellt.

Die Demonstration zeigte, dass die Bildwiederholzeit bei dynamischer Beleuchtung und Schatten von 33,2 ms auf 14,3 ms sank. Bei einer anderen 4K-Demo sparte die CPU 32 Prozent ihrer Leistung und die Frame-Zeit der GPU sank von 14,3 auf 12,5 ms.

Die Vorzüge des Eye-Trackings

Doch auch abseits der Leistung hat das Eye-Tracking Vorteile. So sei das Headset in der Lage "Blickposition und -drehung, Pupillendurchmesser und Blinzelzustände" zu verfolgen". So könne ein Bereich im UI vergrößert werden, den der Benutzer gerade ansieht oder die Daten helfen der VR-Brille dabei genauer festzustellen, welchen Gegenstand der Spieler gerade aufheben möchte.

Interaktionen mit NPCs können besser analysiert werden, was wiederum individuellere Möglichkeiten für deren Antworten und Reaktionen gibt. Auch als Zielhilfe kann das Eye-Tracking eingesetzt werden. So müsst ihr eure Wurfrichtung nicht mehr selbst einstellen, sondern einfach nur in die passende Richtung schauen.

Ein letzter Punkt ist besonders bei Spieletests wichtig, denn per Eye-Tracking lässt sich viel über das Spielerlebnis aussagen. Mit sogenannten Heatmaps könnten Entwickler die Blicke der Spieler nachverfolgen und so besser abgestimmte Anpassungen vornehmen.

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Melanie Weißmann

News-Redakteurin

Melanie ist meist online am PC zu finden. Neben Multiplayern und Meer mag sie Alliterationen und dumme Wortspiele. Gelegentliches Lego-Bauen hilft ihr beim Abschalten.

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