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Remedy will künftig mehr Spiele in kürzerer Zeit veröffentlichen

"Wir können nun Dinge tun, die zu Beginn von Quantum Break unmöglich waren."

Neben der hohen Produktionsqualität, die Remedy für gewöhnlich an den Tag legt, ist das finnische Studio vor allem für eines bekannt: ausufernde Entwicklungszeiten.

Sowohl Alan Wake als auch das im vergangenen April veröffentlichte Quantum Break verbrachten fünf oder mehr Jahre in der Produktion.

Damit soll ab sofort Schluss ein. Das Studio ist laut CEO Tero Virtala (via MCV) damit beschäftigt, sich strukturell so aufzustellen, dass kürzere Zyklen möglich sind.

"Wir sind jetzt 125 Leute und stellen noch etwa 15 weitere ein", heißt es. "Ende des Jahres werden wir etwa 140 Leute sein, die dann auf zwei Projekte aufgeteilt werden."

Mehr noch: Für die Zukunft verspricht Virtala mehr Spieltiefe und eine entsprechend längere Zeit, die man mit den Titeln verbringen kann. "Der Lernprozess während des langen Quantum-Break-Projekts macht dies möglich", sagt er. "Außerdem sind die Tools und Technologien, die wir benutzen, inzwischen in besserem Zustand. Unsere Teams können nun Dinge tun, die ihnen zu Beginn der Quantum-Break-Entwicklung unmöglich waren."

"Daher sind wir in der Lage, mit kleineren Teams die gleiche Qualität abzuliefern wie bisher."

Remedy arbeitet derzeit mindestens an zwei Projekten. Eines davon ist der Story-Modus des koreanischen Free-to-Play-Shooters Crossfire 2, das andere noch unter ziemlicher Geheimhaltung. Zumindest mit Alan Wake habe es nichts zu tun, wie kürzlich aus Entwicklerkreisen zu hören war.

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Sebastian Thor

Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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