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Riccitiello: Rezession ist 'ein Segen'

Führt zu weniger schlechten Spielen

Die Wirtschaftskrise ist schlecht? Für EAs CEO John Riccitiello ist es das langfrisitig gesehen nicht unbedingt.

"Ich glaube tatsächlich, dass die Wirtschaftskrise, in die die Spieleindustrie 2008 hineingeriet, ein Segen ist", erklärte Riccitiello auf dem DICE Summit in Las Vegas.

Unter anderem verkleinere sich dadurch die Konkurrenz. Ebenso sinke die Zahl der schlechten Spiele, weil die jeweiligen Firmen Bankrott gehen.

EA selbst musste in den letzten Monaten 1.000 Mitarbeiter entlassen und mehrere Studios schließen. Riccitiello legte nahe, dass ein reines Streben nach Profiten der falsche Weg sei.

Die Empfehlung der Buchhalter sei stets die Entlassung von Mitarbeitern, die Schließung von Studios und die Reduzierung von kreativen Risiken. Man sollte einfach mehr vom Gleichen machen, wenn sich die Dinge nicht verbesserten.

"Das ist eine Methode, der man auf eigenes Risiko folgen würde", sagt Riccitiello. Er sieht es anders: Man müsse entscheiden, was wichtig ist und in diese Projekte investieren. Der Rest falle weg. Hochqualitative neue Marken und "Gaming als Dienstleistung" erachtet er derzeit für wichtiger.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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