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Roccat Burst Pro Air - Test: Symmetrisch, leicht, gut!

Jetzt auch ohne Kabel.
Eurogamer.de - Empfehlenswert Badge
Gut verarbeitete und leichte kabellose Maus. Komfortabel, symmetrisch aufgebaut und schick sieht sie auch noch aus.

Schon seit einer ganzen Weile ist die Roccat Burst Pro auf dem Markt. Jetzt befreit das Unternehmen sie vom Kabel und liefert die drahtlose Burst Air Pro nach, die euch nicht nur mit ihrem symmetrischen Design und dem geringen Gewicht überzeugen soll. Was aber auch seinen Preis hat: Für die kabellose Variante sind 99,99 Euro fällig und damit 40 Euro mehr als für die Burst Pro mit Kabel. Lohnt sich das?

Sagen wir es mal so: Während des Testzeitraums, in dem ich die Burst Air Pro verwendete, konnte ich nichts ausmachen, was mich davon abhalten würde, sie zu verwenden. Habt ihr erst einmal den enthaltenen Dongle in einen USB-Slot am Desktop-PC oder Laptop gesteckt oder das Gerät via Bluetooth verbunden (die Wahl liegt bei euch), ist sie innerhalb von einer Minute eingerichtet und funktioniert.

Die Basics sind vorhanden. Und das reicht auch

Auf den ersten Blick sieht die Burst Pro Air optisch schlicht aus. Sie ist laut Roccat Wasser- und staubresistent und hat verfügt über vier verschiedene RGB-Beleuchtungszonen, die gut zur Geltung kommen. Das verwendete "Bionic Shell"-Gehäuse sorgt dafür, dass die Maus mit einem Gewicht von 81 Gramm locker in eurer Hand liegt und sich spielend leicht übers Mauspad schieben lässt.

Im Gegensatz zur Kone XP, die ich zuletzt teste, beschränkt sich die Burst Pro Air bei ihren Tasten auf die Basics. Ihr habt die beiden Standard-Maustasten, das Rad mit stufenweisem Scrolling, einen DPI-Button sowie zwei zusätzliche Tasten auf der linken Seite. Dank der symmetrischen Form eignet sich die Maus somit sowohl für Rechts- wie auch für Linkshänder, die seitlichen Tasten sind in beiden Fällen gut zu erreichen.

Die Roccat Burst Pro Air von oben.

Wie erwähnt, die Maus ist extrem leicht und fühlt sich so fast wie eine natürliche Erweiterung eurer Hand an. Sowohl beim Arbeiten als auch beim Spielen leistete sie gute Dienste, ohne dabei negativ aufzufallen oder die Hand in irgendeiner Form zu erschöpfen. Zugleich sorgt der Owl-Eye Optical Sensor im Inneren (19.000 DPI, 400 IPS Tracking-Speed) für eine präzise Erfassung und Umsetzung eurer Bewegungen. Für die Tasten setzt Roccat auf seine Titan-Switch-Optical-Technik mit anpassbarer Debounce-Zeit und verspricht eine Lebensdauer von 100 Millionen Klicks. Ich hab' jetzt nicht mitgezählt, aber das klingt nach einer Menge.

Die Burst Pro Air ist gut verarbeitet und läuft lange

Die Burst Pro Air überzeugt außerdem mit ihrer Verarbeitung. Sie ist stabil zusammengebaut, nichts wackelt und alles sitzt bombenfest. Bei Klicks reagiert sie gut, wenngleich das Klickgeräusch zu den eher lauteren zählt. Nichts Ungewöhnliches, was ihr nicht aus dem Büro oder sonst von Mäusen kennen würdet, aber wer sich eine leise Maus wünscht, sucht lieber woanders. Die hitzebehandelten Füße aus reinem PTFE sorgen dafür, dass sie super leicht und ohne einen fühlbaren Widerstand übers Mauspad rutscht. Erst recht, wenn ihr die darauf angebrachte Folie entfernt und es nicht wie ich in den ersten beiden Tagen vergesst. Es spricht aber eher für die Maus, dass ich dabei keine echten Nachteile spürte.

Und hier der Blick auf die Unterseite.

Roccat empfiehlt die 2,4-Ghz-Verbindung fürs Gaming und Bluetooth 5.2 für Office-Arbeiten, wobei natürlich auch die 2,4 GHz beim Arbeiten keinen Nachteil bedeuten und es umgekehrt ebenso wenig große Einschnitte gibt. Bis zu 100 Stunden Laufzeit verspricht Roccat, bevor ihr wieder aufladen müsst. Ist immer etwas vom Nutzungsverhalten abhängig, im Großen und Ganzen ist es aber ein realistischer Wert. Hängt ihr die Maus für zehn Minuten ans Kabel, sorgt die Schnellaufladung für eine Laufzeit von rund fünf Stunden. Obendrein ist die Burst Pro Air mit Nvidia Reflex kompatibel.

Bleibt noch Roccats Swarm-Software, mit der ihr wie üblich am Feintuning arbeitet und individuelle Einstellungen vornehmen könnt. Die DPI-Einstellungen lassen sich ebenso anpassen wie die Pollingrate, die Beleuchtung und andere Dinge. Die Software ist nach wie vor funktional, um es mal so auszudrücken. Es gibt definitiv Besseres auf dem Markt, aber sie macht, was sie tun soll. Ihr könnt auch insgesamt fünf Profile auf dem Onboard-Speicher der Burst Pro Air abspeichern.

Roccat Burst Pro Air Test - Fazit

Mir fällt nichts wirklich Schlechtes ein, was gegen den Kauf der Roccat Burst Pro Air sprechen würde, wenn ihr nach einer guten und kabellosen Maus sucht. Sie ist gut verarbeitet und sieht schick aus, lässt sich komfortabel verwenden, ist dabei leicht zu handhaben und setzt eure Bewegungen präzise um. Was will man mehr? Hinzu kommt eine lange Laufzeit und aufgrund ihres symmetrischen Aufbaus eignet sie sich sowohl für Links- wie auch für Rechtshänder. Ob euch das den Aufpreis von 40 Euro gegenüber der Kabel-Variante wert ist, müsst ihr selbst entscheiden.

In unserer Test-Philosophie findest du mehr darüber, wie wir testen.

Über den Autor

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Mit Lego, Science Fiction sowie Star Wars und Star Trek beschäftigt er sich ebenfalls gerne.

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