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Romero- und Carmack-Reunion? Wäre "frisch und neu und fantastisch"

Denkt zumindest John Romero

John Romero - alte id-Software-Design-Legende und Kopf hinter dem legendären Flop Daikatana - hat jüngst über die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit seinem alten Kollegen John Carmack sinniert. Er hat keinen Zweifel daran, dass eine neue Zusammenarbeit zwischen den beiden ein „frisches und neues und fantastisches“ Spiel ergeben würde.

„Falls John und ich uns entscheiden würden, ein weiteres Spiel zusammen zu machen, hätte ich keinerlei Zweifel daran, dass es frisch und neu und fantastisch wäre“, so Romero im Interview mit Gamesauce (via eurogamer.net). „Wir sind in den vergangenen 14 Jahren beide gewachsen und haben sehr viel mehr Erfahrung, nicht nur, was Spielentwicklung angeht, sondern auch den Umgang mit Menschen und Spiele-Teams.“

„Oft hört man davon, dass Bands sich wiedervereinigen, Jahrzehnte nachdem sie sich aufgelöst haben und dann versuchen sie, erneut zusammenzuarbeiten und alles fliegt ihnen um die Ohren und fällt wegen der Persönlichkeiten und wegen Selbstüberschätzung auseinander“, fügt er hinzu. „Ich glaube nicht, dass das John und mir passieren würde.“

Auch für die Werbekampagne von Daikatana entschuldigt er sich im Rahmen des Interviews. In den Print-Anzeigen im Vorfeld der Veröffentlichung von Daikatana stand auf roten Grund zu lesen „John Romero’s about to make you his bitch. Suck it down.“

„Ich wusste, dass es riskant war und wollte es eigentlich nicht machen. Es machte keinen Sinn. Ich meine, es gibt diese ganze Kultur des ‘Smack Talks‘, die Spiele begleitet und besonders einen FPS. Das ist etwas, für das ich bekannt war“, erinnert er sich.

„Ich wollte euch niemals zu meiner Bitch machen, nicht euch, nicht sie, keinen der anderen Spieler und vor allem: keinen meiner Fans. Bis zu dieser Anzeige empfand ich meine Beziehung zum Gamer und der Spiele-Entwickler-Gemeinschaft als großartig. Diese Anzeige hat alles verändert... Ich bedauere das und entschuldige mich dafür.“

Daikatana konnte nach seiner Veröffentlichung pikanterweise weder Fans noch Fachpresse überzeugen, was derartige Sprüche natürlich in noch schlechterem Licht dastehen lässt.

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Über den Autor

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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