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SEGA verklagt THQ wegen Company of Heroes 2

Der Publisher möchte Geld von den Vorbestellungen des Titels vor der THQ-Pleite sehen.

SEGA hat eine Klage gegen den bankrotten Publisher THQ eingereicht.

Darin geht es um Vorbestellungen des jüngst veröffentlichten Strategiespiels Company of Heroes 2, dessen Rechte SEGA im Zuge der THQ-Pleite übernommen hatte.

SEGA verlangt demzufolge 941.710 Dollar von THQ für die Vorbestellungen des Titels.

Von September 2012 bis zum 24. Januar 2013 gab es demnach 20.755 Vorbestellungen des Spiels auf Steam, wodurch ein Umsatz von 1.345.301 Dollar generiert wurde. 30 Prozent davon gehen an Steam, wodurch eben die erwähnten 941.710 Dollar übrig bleiben.

Dabei erhebt man einen Prioritätsanspruch auf 508.877 Dollar. Diese Summe zahlte Valve am 19. Dezember 2012 an THQ - an dem Tag meldete der Publisher auch Insolvenz an.

SEGA ist jedenfalls nicht das einzige Unternehmen, das noch gerne Geld von THQ haben möchte. Insgesamt verlangen alle Gläubiger noch rund 200 Millionen Dollar.

Company of Heroes 2 - Launch-Trailer

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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