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Sony-Mitarbeiter Patrick Seybold sieht OnLive-Potential kritisch

Kostenfaktor als potentieller Dealbreaker?

Nachdem Eurogamer.nets Richard Leadbetter letzten Donnerstag schon erhebliche technische Zweifel an der Machbarkeit von OnLive dokumentierte, äußerte sich heute - wenig überraschend - Sony Americas Director of Corporate Communications Patrick Seybold gegenüber Edge kritisch über den durchaus visionären Spielestream. Allerdings sieht der Hardware-Riese in erster Linie im Kostenfaktor ein Problem.

"Was wird es den Kunden letzten Endes kosten, wenn man die Dinge zusammennimmt, die [OnLive] anbietet" Auch interessiert es ihn, mit welchen "Abstrichen" man in einer realen Umgebung zu rechnen hätte, bei der mehrere Geräte an einer Breitbandverbindung hängen. Die eigene Marke sieht Seybold in jeglicher Hinsicht natürlich optimal aufgestellt: "Mit digitalen und auf Disc erhältlichen Inhalten haben wir ein wettbewerbstaugliches Angebot für alle Kunden, egal, ob sie an das Internet angebunden sind oder nicht." Ob die Schwarzmalerei berechtigt ist, werden wir wohl erst Ende des Jahres herausfinden, wenn OnLive tatsächlich wie angekündigt bis dahin steht.

Ihr habt die GDC verpennt? OnLive war eine der wohl am heißesten diskutierten Neuankündigungen der letzten Games Developers Conference. Der ambitionierte Spiele-Streamdienst soll es erlauben, High-End-Spiele via Breitband-Internet unabhängig von der eigenen Hardware auf heimische TVs, Monitore und - wer hätte es für möglich gehalten - sogar Apple-Rechner zu zaubern.

Über den Autor

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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