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Space Punks geht heute in die offene Beta: 7 Fragen zum Looter-Shooter der Shadow-Warrior-Macher

Was euch erwartet.

Space Punks ist ein neuer Loot-Shooter von Flying Wild Hog, den Machern des kommenden Trek to Yomi und der modernen Shadow Warrior-Spiele. Im Gegensatz zu vielen anderen Looter-Shootern spielt ihr diesen Titel aber nicht aus Ego-Sicht, sondern von schräg oben aus einer Top-Down-Perspektive. Heute startet das Spiel im Epic Games Store in die Open Beta.

Anlässlich dessen hatte ich die Gelegenheit, Michal Kuk, dem Leiter des Krakauer Studios von Flying Wild Hog und Game Director von Space Punks, ein paar Fragen zu stellen. Die befassen sich damit, was den Free-to-play-Titel ausmacht, was in der Beta zu erwarten ist und wie es mit dem Spiel in Zukunft weitergeht.

Wie hebt sich Space Punks von anderen Looter-Shootern ab?

Michal Kuk: Zunächst einmal ist Space Punks ein Koop-Spiel und ein rasantes Top-Down-Actionspiel. Dadurch zeichnet es sich am meisten aus, denn es gibt nicht viele Spiele wie Space Punks, vor allem nicht in einem Sci-Fi-Setting. Im Grunde tun wir alles, was wir tun, um sicherzustellen, dass Space Punks dir und deinen Freunden Spaß macht!

Mit Tiny Tina's Wonderlands ist gerade erst ein neuer, großer Looter-Shooter erschienen. Wie wollt ihr euch gegen die starke Konkurrenz durchsetzen?

Michal Kuk: Um ehrlich zu sein, habe ich Tiny Tina's noch nicht gespielt, im Moment konzentriere ich mich auf Lost Ark, aber es steht auf meiner Liste! Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine direkte Konkurrenz zu Space Punks. Es gibt kein Spiel, das ein Koop-Erlebnis in einem Top-Down-Spiel als Looter-Shooter und obendrein noch wirklich rasante Action bietet und sich auf den Multiplayer-Modus fokussiert.

Gespielt wird Space Punks aus der Top-Down-Perspektive.

In der Beta-Pressemitteilung war die Rede von einer Überarbeitung des Core Gameplay Loops für die besagte Beta. Kannst du das näher erläutern?

Michal Kuk: Während der Early-Access-Phase haben wir viele Spieler in das Spiel eingeladen und dank ihres Feedbacks und der von uns gesammelten Daten - wie z. B. die Art, wie die Leute spielen, was sie in den verschiedenen Missionen sehen wollen und welche Charaktere sie verwenden - konnten wir genügend Informationen sammeln, um das Spiel aus vielen verschiedenen Blickwinkeln neu auszubalancieren.

Das betrifft etwa die Zeit und den Aufwand, die nötig sind, um einen Helden hochzuleveln oder genügend Ressourcen zu sammeln, um mit dem Crafting zu beginnen. Ebenso die Kosten für das Crafting oder die Zeit, um verschiedene Planeten freizuschalten. Im Grunde genommen haben wir jeden einzelnen Aspekt des Spiels auf der Grundlage der von den Spielern während der Early-Access-Phase gesammelten Informationen überarbeitet.

Wie funktioniert der neue Endgame-Inhalt The Crack, was erwartet Spieler dort?

Michal Kuk: The Crack ist unsere Vorstellung eines ersten Schritts im Hinblick auf das Endgame. The Crack wird nicht der einzige Endgame-Inhalt sein, es ist nur unser erster. Das Spiel wird eine endlose Erfahrung bieten und die Spieler in jedem Aspekt des Spiels herausfordern: Kooperation, Macht, Fähigkeiten, Spielzeit, Ausrüstung und Talente. Es nutzt jeden einzelnen Aspekt des Spiels, um sicherzustellen, dass es in der letzten Phase des Spiels ein bedeutendes Ziel für jeden Spieler gibt. Es gibt etwas, bei dem die Spieler sich selbst oder einander herausfordern können, und es ist etwas wirklich Großes, sodass sie jeden Tag zurückkommen und etwas Neues erleben können.

Nicht die Strahlen kreuzen! Moment, falscher Film...

Wie lange soll die Beta laufen, kommen währenddessen noch neue Inhalte dazu?

Michal Kuk: Wir sind nicht sicher, wie lange es dauern wird. Wir wollen sicherstellen, dass die offene Beta so lange läuft, bis alle mit dem Spiel zufrieden sind. Wenn wir alle Features fertiggestellt haben und sie von den Spielern akzeptiert werden, sie immer wieder zurückkommen, um mehr zu spielen, die Qualität gut ist und es viel Spaß macht. Erst dann werden wir sagen, dass es an der Zeit ist, die Beta zu verlassen.

Der Plan ist, das Spiel alle vier bis sechs Wochen zu aktualisieren. Wir haben vor, eine Menge Inhalte hinzuzufügen. Kleine Dinge wie Art-Assets, größere Änderungen wie neue Feinde, neue Modifikatoren, neue Waffen und Ausrüstung, bis hin zu großen Dingen wie ganz neue Planeten, neue Missionen und neue Kapitel.

The Crack ist ein Endgame-Inhalt im Spiel.

Was sind eure inhaltlichen Pläne für die Zukunft? Wie wollt ihr Spieler motivieren und zum Spielen anspornen?

Michal Kuk: Zuallererst wollen wir die Spieler mit Missionen herausfordern. Wir wollen natürlich sicherstellen, dass sie spielen können. Aber das Hauptaugenmerk liegt auf dem Spaß, den man hat, wenn man mit mehreren Spielern spielt, anstatt alleine zu spielen. Das möchten wir erreichen, indem wir eine neue Erfahrung im Hinblick auf ein schnelles, kooperatives Top-Down Looter-Shooter-Slasher-Spiel bieten. Das ist die Hauptmotivation, aber daneben wollen wir auch neue Planeten und neue Universen für die Spieler einführen, damit die Spieler tief eintauchen und ein Teil davon sein können!

Kommt das Spiel später auch auf die Konsolen?

Michal Kuk: Ja, absolut. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch zu früh, um zu sagen, für welche Konsolen, aber wir wollen sicherstellen, dass Space Punks auf den Konsolen, für die wir uns entscheiden, das bestmögliche Spielerlebnis bietet.

Über den Autor

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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