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Spector: Industrie sollte sich auf das Einzigartige des Mediums konzentrieren

Entscheidungen statt Emotionen

Während seiner Keynote auf der GDC Europe sprach Warren Spector heute unter anderem über die Ähnlichkeiten und Unterschiede der einzelnen Medien.

Seiner Meinung nach ist es normal, dass man voneinander klaut. Beim Film hätte man anfangs etwa vom Theater geklaut und bei der Fotografie von der Malerei.

Nichtsdestotrotz sei es wichtig, dass man sich auf das Einzigartige eines jeweiligen Mediums konzentriere.

Als Beispiel führte er an, dass der Spieler selbst bei einem guten Spiel der Regisseur sein und zugleich die Geschichte selber kreieren und mitgestalten müsse.

Man dürfe nicht wie beim Film Dinge wegschneiden, der Spieler sollte den ganzen Weg selbst erleben. Zudem gehe es in Spielen nicht um die Fantasie, sondern um die Action.

Im Gegensatz zu Filmen bauen Spiele auch nicht auf wenige sehr wichtige Momente auf. Stattdessen wiederhole man sehr oft dieselben Aktionen, obgleich selbst die dramatischste Explosion irgendwann langweilig werde.

Das besondere an diesem Medium ist seiner Meinung nach, dass Spiele Entscheidungen statt Emotionen bieten. Dafür kreiere der Spieler auch selbst die Geschichte mit.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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