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Spielesucht ist laut Experten keine echte Sucht

Mehr Studien nötig

Kann man Spielesucht wirklich mit einer Sucht im klassischen Sinne vergleichen? Wenn es nach den Experten auf dem jährlichen Treffen der American Medical Association geht, dann ist das derzeit nicht der Fall. Zumindest wollten sie die Spielesucht laut Reuters keineswegs mit einer geistigen Störung wie etwa bei Alkoholismus oder anderen Drogen gleichsetzen.

Zur genauen Beurteilung der Sachlage fehlten außerdem genügend entsprechende Studien zu dieser Materie. Eine Gruppe von Medizinern hatte ursprünglich gefordert, die Spielesucht in die Liste der Geistesstörungen im "American Diagnostic and Statistic Manual of Mental Disorders" aufzunehmen. Dabei handelt es sich quasi um ein Handbuch (um beim Thema Spiele zu bleiben) für Psychiater, um bestimmte Formen von Geistesstörungen diagnostizieren zu können.

Die Aufnahme in diese Liste hätte unter anderem einen Versicherungsschutz für Spielesucht ermöglicht. Zumindest bis 2012 wird die Spielesucht aber nicht darin auftauchen, denn erst dann veröffentlicht man die nächste Ausgabe des American Diagnostic and Statistic Manual of Mental Disorders.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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