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Stalker 2: Produktion läuft wieder

Update: Ein Update von Discord.

Update vom 22. Mai 2022: Die Produktion von Stalker 2: Heart of Chornobyl läuft weiter.

Das hat das Entwicklerstudio GSC Game World auf dem offiziellen Discord-Kanal bestätigt (via GRYOnline).

Zuletzt war der Release von Stalker 2 für Dezember 2022 geplant. Angesichts des Krieges in der Ukraine und der daraus resultierenden Verzögerungen ist aber nicht davon auszugehen, dass dieser Termin gehalten werden kann.


Stalker 2 liegt auf Eis - GSC will Berichten zufolge von Tschechien aus weiterarbeiten

Update vom 23. März 2022: GSC Game World bereitet sich Berichten zufolge darauf vor, von Tschechien aus weiter an Stalker 2 zu arbeiten.

Wie die tschechische Webseite Vortex berichtet (via VGC), ist zumindest ein teilweiser Umzug nach Prag geplant.

Dazu äußerte sich gegenüber Vortex auch Pavel Barák von der Association of Czech Game Developers: "Ich kann bestätigen, dass wir Anfang letzter Woche von GSC kontaktiert wurden, die sich mit der Tschechischen Republik und den umliegenden Ländern befassen und unsere Hilfe in Rechts- und Beschäftigungsfragen benötigen."

Auch Petr Kolar von Ashborne Games und Jan Kavan CBD Software bestätigten, dass sie mit GSC im Hinblick auf einen möglichen Umzug in Kontakt waren.

Weitere Meldungen zu Stalker 2:


Update vom 15. März 2022: GSC Game World hat anscheinend eine kleine, subtile Anpassung des Spielnamens vorgenommen.

Wie sich der Steam-Seite (via GamesRadar) entnehmen lässt, lautet der Name nicht mehr Stalker 2: Heart of Chernobyl, sondern Stalker 2: Heart of Chornobyl.

Damit entspricht der Titel mehr der ukrainischen Version des Namens und nicht mehr der russischen.


Ursprüngliche Meldung vom 3. März 2022: Die Entwicklung von Stalker 2: Heart of Chernobyl ruht derzeit wenig überraschend angesichts der russischen Invasion in der Ukraine.

In einem neuen Video auf YouTube erklärt das in Kiew ansässige Entwicklerstudio GSC Game World, wie der Krieg die Beschäftigten und ihre Familien betrifft.

Der Preis der Freiheit

"In der vorherigen Woche haben wir das Video über unser Motion-Capture-Studio geschnitten", heißt es. "Wir wollten zeigen, wie die Zwischensequenzen entstanden sind. Wir haben uns Videos angesehen, Drehbücher geschrieben und mit Schauspielern gesprochen. Es fühlt sich an, als sei vergangene Woche schon ewig her."

"Am 24. Februar hat Russland der Ukraine den Krieg erklärt und Raketen, Panzer und Soldaten in unsere Heimat geschickt. Unser Land ist gezwungen, erneut um seine Existenz zu kämpfen. Das scheint der Preis der Freiheit zu sein."

Zu sehen sind Videos mit Explosionen in verschiedenen Regionen der Ukraine: "Dieses Video ist unsere Antwort auf die Frage 'Wie geht es euch?'. Jetzt sind wir bestrebt, unseren Mitarbeitern und ihren Familien beim Überleben zu helfen."

"Die Entwicklung des Spiels ist derzeit in den Hintergrund getreten", teilt das Studio mit. "Aber wir werden auf jeden Fall weitermachen. Nach dem Sieg. Ruhm für die Ukraine."

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine rief Reaktionen aus aller Welt hervor und nimmt Einfluss auf viele Bereiche.

Gestern hat die Ukraine Xbox, PlayStation und andere Unternehmen aufgefordert, sich von Russland zu distanzieren und diesen Markt nicht länger zu bedienen. EA kündigte an, die russische Nationalmannschaft und Vereine aus Spielen wie FIFA 22 zu entfernen.

Ebenso hatte Wargaming in dieser Woche den Creative Director von World of Tanks gefeuert, weil er öffentlich Russlands Vorgehen unterstützte.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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