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THQ: "Das letzte, was die Industrie jetzt braucht, sind neue Konsolen"

Und zwar aus Kostengründen

Nach Meinung von THQs Chief Executive Officer (in Spieler-Sprache "Endgegner") Brian Farrell ist die Zeit für eine neue Konsolengeneration noch lange nicht gekommen. Sie seien sogar, "das Letzte," was die Industrie derzeit gebrauchen könne. Stattdessen solle man sich besser auf Innovationen und bessere Geschichten konzentrieren.

"Offen gesagt denke ich, das Letzte, was die Industrie jetzt braucht, ist neue Hardware. Wenn man sich die Spiele, die auf PlayStation 3 und Xbox 360 erscheinen, mal ansieht, sehen sie doch großartig aus". so Farrell gegenüber IGN.

"Wenn wir eine neue 1000-Dollar-Kiste bekämen, die die Hardware-Leute subventionieren und bei der die Software-Leute noch mehr Geld in die Entwicklung stecken müssten, würde dieses Modell nicht funktionieren."

"Einen verlängerten Zyklus mit einem breiteren Publikum zu haben, ist, denke ich, strategisch genau der richtige Weg", fügt er hinzu. "Und Move und Kinect sind beide darauf ausgelegt, genau dies zu tun."

"Der Markt wird entscheiden, ob eines oder beide davon funktionieren werden, aber ich liebe das Konzept, dass beide Hardware-Firmen versuchen, das Publikum jenseits des Core-Users zu erweitern."

Angesprochen darauf, wie die nächste Generation aussehen könnte, antwortete Farrell:

"Was ist für den Spieler drin? Bessere Grafik? Die ist doch schon verdammt gut. Besserer Sound? Nein. Gameplay? Wahrscheinlich nicht", sagt er. "Es wird die Spiel-Erfahrung sein, reichhaltigere Geschichten, bessere Charaktere, Produktionen, die qualitativ näher an Filmen liegen."

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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