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THQ: Spiele müssen günstiger werden

Hohe Preise schrecken ab

THQs CEO Brian Farrell hat einmal mehr bekräftigt, dass Spiele seiner Ansicht nach günstiger angeboten werden sollten. Der durchschnittliche Preis von 59,99 Dollar "halte die Leute fern".

Wie wir schon berichtet haben, setzt man etwa bei MX vs. ATV Alive auf ein neues Preismodell, mit dem man das Spiel günstiger verkauft und eine Reihe von DLCs anbietet.

"Wir denken über das Geschäft, dass wir es ein wenig auf den Kopf stellen", erklärt Farrell. "Es geht nicht darum, 'wie hoch ein Preis werden kann', sondern 'wie viele Kunden' wir erreichen können."

"Als wir [MX vs. ATV] für 59,99 Dollar veröffentlichten, verkauften wir einige Einheiten. Und als wir es auf einen massenmarktfreundlichen Preis von 39,99 Dollar reduzierten, ist es nach oben geschossen. Der Gedanke ist diesmal also: Lasst uns anfangs für 39,99 Dollar starten - es ist ein sehr robustes Spiel mit einer sehr hohen Qualität, es geht also nicht um ein minderwärtiges Produkt. Es ist ein AAA-Titel zu diesem Preis und dann haben wir eine Reihe von DLCs, damit die Leute ihre Spielerfahrungen erweitern können."

"Wir glauben, dass dies die Zukunft des Gamings ist", so Farrell. "Wir glauben, dass Spiele langfristig gesehen in diese Richtung gehen werden."

Im Vergleich zum letzten Jahr hat man laut Farrell übrigens seinen Umsatz im digitalen Bereich verdoppelt. MX vs. ATV Alive könnte das natürlich weiter steigern und dementsprechend rechnet man auch mit einer weiteren Verdopplung der Umsätze im nächsten Jahr.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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