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Tropico 5 Tipps: Wahlen gewinnen, Rebellen und Invasionen abwehren

So wehrt ihr in Tropico 5 ein Game Over durch verlorene Wahlen oder Angriffe durch Rebellen und Invasoren ab.

Es gibt in Tropico 5 wie gehabt einige Möglichkeiten, ein Game Over zu erleben. Das ist im Vergleich zu vielen anderen Aufbauspielen in der Form durchaus ungewohnt, macht die Sache aber deutlich spannender, als wenn man als unantastbares Gotteskind desinteressiert von seinem Thron herabblickt und sich um nichts weiter Gedanken machen muss. Folglich ist für diejenigen, die nicht aufpassen, das Spiel schnell vorbei und die Stadt verloren - all die Stunden umsonst. Befassen wir uns also mit den beiden Dingen, die am häufigsten zum vorgezogenen Spielende führen. Den Wahlen und sowie Angriffe durch Invasoren oder Rebellen.

Wahlen gewinnen

Regelmäßig wird jemand gegen euch zur Wahl antreten, woraufhin die Zustimmung für euch und euren Konkurrenten am unteren Bildschirmrand angezeigt wird. Euer Ziel sollte es sein, es nicht auf das Glück ankommen zu lassen. Habt ihr nur wenige Punkte Vorsprung - etwa 52 zu 48 Stimmen - , müsst ihr alle Hebel in Bewegung setzen, um etwas Abstand zu gewinnen.

Analysiert den Zufriedenheitsbildschirm des Almanachs: Wohnraumzufriedenheit und Arbeitsplätze sind mit die wichtigsten Faktoren, läuft es für euch gerade nicht gut, liegt der Hund häufig hier begraben. Doch auch jeder andere dieser Punkte, ist es wert, korrigiert zu werden, sollte er deutlich unterhalb der 50 Punkte liegen. Mit Nahrung und Unterhaltung sorgt ihr nämlich dafür, dass die Leute ihren Wohlstand auch genießen können. Diese Verbesserungsvorschläge eignen sich natürlich nicht für kurzfristiges Herumbiegen der öffentlichen Meinung. Viel mehr sollte dies die erste Aktion sein, sobald Wahlen angekündigt werden. Schaut direkt in den Almanach und korrigiert die Missstände früh, dann könnt ihr euch oft ein kleines Gunstpölsterchen ansammeln.

Rückt der Tag der Wahl langsam näher und ist das Rennen immer noch eng, helfen die Verordnungen, die ihr am unteren Rand zwischen Forschung und Verfassung anklicken könnt. In der Kolonialzeit sind Extrarationen, Karnevel und die Steuersenkung ein probates Mittel um recht schnell die Laune der Bürger zu heben. In der Zeit der Weltkriege zieht ihr die Leute mit Agrarsubventionen (wenn ihr viele Farmer und Plantagen habt), Sozialversicherung und Hypothekenzuschüsse auf eure Seite. Im Kalten Krieg hilft „Großer Bruder" schlagartig bei der Senkung der Kriminalität, sollte Sicherheit eines eurer Zufriedenheitsprobleme sein. Hängt das Glück der Leute an der Gesundheitsversorgung, führt das Impfprogramm ein und wenn es an Freiheit mangelt, hilft das Sensibilitätstraining für Polizei und Militär.

Natürlich könnt ihr euren Kontrahenten bei der Wahl auch durch ein Attentat erledigen lassen, ihn diskreditieren oder verbannen, aber dies sollte wirklich das letzte Mittel sein, da die Bevölkerung derart böses Treiben nicht gerne sieht.

Das Militär richtig einsetzen, um Rebellen und Invasionen abzuwehren

Irgendwann wird es zu einem Angriff kommen. Sei es durch aufgebrachte Rebellen, durch aggressive Nachbarinseln oder eine der Weltkriegsmächte, die euren Kuschelkurs mit dem jeweiligen Kriegsgegner nicht so cool fand. Dann erscheinen feindliche Einheiten, zu erkennen an den roten Symbolen, auf der Karte und eure Militäreinheiten rücken automatisch aus. Zunächst einmal solltet ihr in der Nähe eures Palastes in jedem Fall mindestens zwei Wachtürme aufstellen. Überhaupt sollten diese immer gut über eure Stadt verteilt sein, weil sie in jedem Fall das Voranschreiten feindlicher Einheiten bremsen. Aber übertreibt es nicht, sonst fühlen sich eure Untertanen nicht mehr „frei". Auch wenn Wachtürme einen Angriff nur selten komplett stoppen können, gewinnt ihr so zumindest etwas Zeit, damit andere Einheiten die Aggressoren einholen können. Mit dem Upgrade „Maschinengewehr" erhöht ihr zudem ihre Chancen, den Ansturm zu überstehen, ein wenig.

So früh es geht, solltet ihr euch an das Errichten einer Militärbasis machen, denn diese stellt euch Panzer zur Verfügung. Spickt eure Stadt zudem gleichmäßig mit einigen Kasernen und ihr seid taktisch gut aufgestellt. Ist kein Angriff im Gange, könnt ihr das Budget der Militärgebäude ruhig etwas senken, um Geld zu sparen. Steigert es dafür, sobald euch Krisenzeiten bevorstehen, um sie schleunigst wieder zu füllen.

Ist es dann soweit und fallen die Angreifer über eure Stadt herein, könnt ihr nur indirekt beeinflussen, was eure Truppen machen. Schaut euch an, welche Gebäude angegriffen werden - das Fadenkreuz über einer Einrichtung verrät's. Klickt dann auf das Symbol und ihr könnt „Hohe Priorität wählen" anklicken. Das bewirkt, dass sich eure Einheiten auf den Weg machen, dem Gebäude zu helfen.

Nicht vergessen, dass dabei euer Palast immer die Priorität vor anderen Gebäuden haben sollte. Gelingt es den Angreifern, ihn einzureißen, ist alles aus und das Spiel vorbei. Denkt daran, im Anschluss an eine Schlacht etwaige zerstörte Wachtürme wieder aufzubauen. Auch die Maschinengewehr-Upgrades müssen dann erneut gekauft werden.

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Markus Hensel

Autor

Seit 2011 bei Eurogamer.de dabei. Zockt alles aus dem Hause Blizzard, insbesondere D3, Overwatch, Starcraft 2 und WoW-Raids (auch nach 10 Jahren noch). Hört Rock und Metal, hat einen Drachen-Fetisch, kann mit Fußball nichts anfangen, ist stolzer Besitzer eines Monstergrills und mag Kuchen und Kekse (viel zu sehr).

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