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Ubisoft: Weniger Lizenzspiele

Strategiewechsel der Franzosen

Während James Cameron's Avatar an den Kinokassen mächtig abräumt, kann das dazugehörige Spiel von Ubisoft nicht mithalten. Als Resultat daraus will der Publisher in Zukunft weniger in Lizenzen investieren.

"Das Ziel besteht darin, die Investitionen in Lizenzen zu verringen und den Fokus darauf zu legen, unsere Marken größer zu machen und sie regelmäßiger, in sehr hoher Qualität zu veröffentlichen", sagt, Ubisoft-CEO Yves Guillemot.

"Das bedeutet nicht, dass wir damit aufhören werden, aber wir geben fortan weniger für Lizenzen aus."

"Die Tatsache, dass der Film im Dezember erschien, war ein potentielles Problem - und resultierte schließlich auch in einem", so Guillemot. "Wir dachten, das Spiel würde sich auch im neuen Jahr verkaufen. Wir wussten, dass wir ein Risiko eingehen."

"In Zukunft wird es schwierig sein, sich die Rechte für einen Film zu kaufen, der im Dezember erscheint. Es ist einfach zu riskant und man kann aus dem Weihnachtsgeschäft kein Kapital schlagen. Es funktioniert für ein Videospielunternehmen nicht so gut."

"Bei dieser Art von Spielen wollen wir sicherstellen, dass wir genügend Zeit haben, um es auf Hochglanz zu polieren", sagt er hinsichtlich der Qualität. "Der Druck, der durch die Veröffentlichung des Films entsteht, ist in unserer Industrie immer schwierig. Ich würde also sagen, dass unser zukünftiges Ziel darin besteht, diese Spiele schon eine lange Zeit im Voraus fertig zu haben."

Über den Autor

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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