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UFC-Chef: „Ich bin im Krieg mit EA“

Mit einem Arsenal an "F-Bomben"

Dana White, Präsident von Ultimate Fighting Championship, ist offenbar stinksauer auf Electronic Arts, wie MMA-Junkie berichtet. Grund dafür ist nicht allein die Tatsache, dass Electronic Arts im Juni ein eigenes MMA-Spiel angekündigt hat, sondern vor allem vorangegangene Abweisungen der UFC durch den gigantischen Publisher.

„EA Sports hat uns gesagt 'ihr seid kein richtiger Sport, wir fassen das nicht an. Wir wollen nichts damit zu tun haben'“, so White. „Ich will nicht um den heißen Brei herumreden. Ich sag es frei heraus, ich befinde mich im Krieg mit ihnen. So sehe ich das.“

„Wir setzen unsere Ärsche aufs Spiel, THQ und die UFC, um einen Videogame-Deal in der schlimmsten wirtschaftlichen Lage zu machen“, sagte White weiter. „Wir gehen da raus und tun es und es ist erfolgreich und jetzt will das ********* EA Sports ein Videospiel machen? Wirklich? Das ist nicht das, was ihr uns vor eineinhalb Jahren gesagt habt.“

Doch White ist noch lange nicht fertig: „Ihr habt uns gesagt, ihr würdet niemals mit uns Geschäfte machen. Sie wollten sich nicht einmal mit uns treffen, weil sie Mixed Martial Arts abstoßend fanden. Für sie war das kein richtiger Sport. Junge, darüber sind sie aber schnell hinweg gekommen, was?“

Mit Ausnahme von Randy Couture hat White allen UFC-Kämpfern untersagt, in EAs Spiel aufzutauchen.

„Wisst ihr was der Unterschied ist“, fragte White. „Ich bin im Mixed-Martial-Arts-Business und EA nicht. EA kümmert sich einen ******* um Mixed Martial Arts. Das haben sie sehr deutlich klargemacht.“

Laut White wurde THQs UFC Undisputed 2009 (8/10 im Eurogamer.de-Test) seit Mai über 2 Millionen Mal ausgeliefert.

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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