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Winnenden: Erneute Killerspieldebatte

Alle News und Meinungen im Überblick

Wohin man blickt, welche Tageszeitung man anvisiert, seit dem Amoklauf von Winnenden/Wendlingen häufen sich abermals die Aufrufe seitens der Politiker und „Sachkundigen“ für ein Verbot von Killerspielen. Der Sündenbock in diesem Falle: Das seinerzeit bereits in den Medien und der USK heiß debattierte Counter-Strike, das die Polizei auf der Festplatte des Täters Tim K. „sicherstellen“ konnte.

Die erste Diskussionsrunde zum Thema fand bereits am Abend der Tat statt, wurde von Sätzen begleitet wie „Ja, muss ich denn ein Baum im Regenwald sein, um mich gegen das Waldsterben einzusetzen?“ (Wolfgang Bosbach, CDU, stellvertretender Fraktionschef der Union). Sein Kollege Hans-Peter Uhl, innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, zieht nun nach und fordert gar ein Komplettverbot von „Killerspielen“.

"Wir brauchen das Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Killerspielen. Und zwar nicht vom Alter abhängig, sondern generell", gab Uhl in einem Gespräch mit der "Thüringer Allgemeinen" zu verstehen. Angemessen? “Nein“, meint der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. in einer aktuellen Stellungnahme. Die Aufforderung sei „vollkommen unangemessen und nicht zielführend“.

Es ist davon auszugehen, dass in Kürze weitere Meldungen über uns hereinstürzen, die ein ähnliches Hin und Her wie schon bei der Emsdetten- und Erfurt-Tragödie nach sich ziehen. Um zu gewährleisten, dass Ihr bei der Flut der neuen „Erkenntnisse“ nicht den Überblick verliert und stets auf dem aktuellen Stand seid, werden wir ab sofort sämtliche Meldungen zum Thema sowie Meinungen unsererseits in diesem Artikel als Link-Sammlung aufführen.

11.03.: hart aber fair: 'Schule der Angst - was macht Kinder zu Amokläufern?'

12.03.: Kolumne: Wie ein Baum im Regenwald

13.03.: Bayerns Innenminister Herrmann fordert wieder 'Killerspiel-Verbote'

13.03.: BIU: Verbotsforderungen sind 'unangemessen und nicht zielführend'

13.03.: “Killerspiele programmieren den Verstand junger Männer“

16.03.: 'Suchtgefährdende Computerspiele' sollen für Jugendliche verboten werden

17.03.: 'Killerspiele sind wie Pornographie für die männliche Aggressivität'

17.03.: Phoenix: Killerspiel-Diskussionsrunde

18.03.: Galeria-Kaufhof nimmt alle 18er-Spiele ab sofort aus dem Sortiment

18.03.: Bayerische Politiker zocken Spiele

18.03.: Kein neuer Verbotsantrag aus Bayern

20.03.: Vorsitzender der Polizeigewerkschaft Hessen will Verbot von 'Killerspielen'

20.03.: Korrelation zwischen Mediengewalt und Aggression geringer als behauptet

23.03.: Winnenden: Familien der Opfer wollen ein Verbot von 'Killerspielen'

24.03.: Stuttgart untersagt ESL-Event

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