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Yu Suzuki: "SEGA wird mich vermutlich Shen Mue 3 machen lassen"

Wenn das Wörtchen "Wenn" nicht wär

Yu Suzuki ist der Auffassung, dass SEGA ihn in der Zukunft Shen Mue 3 machen lassen wird. Dies entgegnete der Designer gestern auf der GDC auf Fragen nach dem Abschluss der Serie, die auf Dreamcast ihren Anfang nahm.

"Nun, ich will es machen und ich glaube etwa 200 Leute werden es auch kaufen, aber die Finanzierung ist ein Problem", zitiert ihn Gamasutra.

"SEGA wird es mich wahrscheinlich machen lassen. Glaube ich. Es ist einfach ein Budget-Problem."

Auch über den ersten Teil und dessen angeblich so horrende Entwicklungskosten sprach er: "Wir sprachen zunächst über ein Virtua Fighter RPG, mit Akira als Hauptcharakter." Allerdings sei man zu dem Schluss gekommen, dass der Titel ohne Akira eine höhere Akzeptanz finden würde.

Die 70 Millionen Dollar, die das Spiel gekostet haben sollen aber eine ausgeschmückte Zahl gewesen sein. Tatsächlich habe die das Spiel "nur 47 Millionen" verschluckt.

"Nun, vielleicht sollte ich nicht 'nur' sagen."

"Wir gaben das Geld für Entwicklung und Marketing aus ... wenn so ich darüber nachdenke, wofür haben wir es nochmal ausgegeben?"

Shen Mue dreht sich um die Rachegeschichte des Ryo Hazuki. Geplant war die Reihe als Zehnteiler. Die ersten beiden Episoden wurden ursprünglich auf SEGAs letzter Konsole, dem Dreamcast, veröffentlicht. Leider wurde die Handlung nie abgeschlossen.

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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