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Yu Suzuki will Shen Mue 3 machen

In einer besseren Welt dürfte er sogar

Wer 1999 nicht ungläubig vor der Dreamcast saß, als Shen Mue einem in der japanischen Import-Version das beeindruckendste Intro aller Zeiten um die Ohren haute, wird kaum verstehen, was ein möglicher dritter Teil für die Fans bedeutet. Für die ist auch diese Meldung gedacht: Serienschöpfer Yu Suzuki würde gernedie Trilogie vervollständigen.

"Shen Mue hat dieses Image epischer Ausmaße", so Suzuki (u.a. auch "Virtua Fighter") auf einem Event zum Handy-Projekt Shen Mue City, bei dem die Famitsu zugegen war (Übersetzung von Andriasang, gefunden von Eg.net).

"Aber etwas von epischen Ausmaßen zu machen, erfordert Vorbereitungen. Ich will Teil 3 mit demselben Umfang machen wie damals", so Suzuki.

"Es gab tatsächlich viele Forderungen von Fans nach einem dritten Teil. Es gab sogar Petitionen, die von Zehntausenden Leuten unterzeichnet wurden. Ich wollte meinen Verpflichtungen gegenüber der Serie nachkommen."

Mit "Verpflichtungen" meint Suzuki ohne Zweifel auch das Bedürfnis der Fans nach einem Ende der Geschichte, die im zweiten und bis dato letzten Teil erneut auf einem Cliffhanger endete.

"Es wäre möglich, die gesamte Story in einem einzigen Spiel zu beenden, wenn wir nur die Highlights zeigen und Teile überspringen würden", erklärt Suzuki. Die Reihe war ursprünglich in Elf Kapitel unterteilt.

Würde er nur alle fünf Jahre ein Kapitel machen, würden die Spieler niemals das Ende zu Gesicht bekommen, so Suzuki im Scherz.

"Wenn ich die Gelegenheit hätte, müsste ich über den Umfang und den Zeitraum nachdenken. Die Essenz von Shen Mue besteht schließlich in den Szenarios, die ich erdacht habe. Ich müsste darüber nachdenken, wie ich etwas aus ihnen machen könnte."

In Shen Mue verfolgt ihr den Rachefeldzug des jungen Japaners Ryo Hazuki, dessen Vater wegen eines mysteriösen Artefakts von einem Triadenboss ermordet wird. Konkurrenzlose Technik, große Freiheit und lebensfrohe Umgebungen machten den Titel 1999 zum Kritikerliebling.

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Über den Autor

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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