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Zubehör-Macher Mad Catz bezahlte Geld, um Guitar Hero nicht machen zu müssen

"Wegen uns gab es keine Xbox-Version."

Eine nicht eben schreiend aktuelle, aber immerhin umso erheiterndere Episode aus der Welt der Videospiele hat nun Kotaku (via eg.net) zu Tage gefördert. Sie betrifft das erste Guitar Hero und den Peripherie-Spezialisten Mad Catz.

Der Chef des Zubehör-Machers hat dem Spieleblog gegenüber enthüllt, dass seine Firma seinerzeit mit der Herstellung der Xbox-Version beauftragt wurde, sich aufgrund eines Rechtsstreits mit Konami aber aus dem Deal mit Activision freikaufte - für 300.000 Dollar.

„Guitar Hero war ein Spiel, an dem wir schon früh beteiligt waren, aus dem wir uns aber wegen eines Rechtsstreits mit Konami zurückzogen“, so Richardson.

„Wir machten die Xbox-SKU und deshalb erschien nur eine PS2-Version. Das ist der Grund. Wir waren drin und zogen uns als Resultat [der Klage] zurück und [Red Octane und Harmonix] haben es durchgezogen und in einen Erfolg verwandelt,“ fügt er hinzu.

„Alle anderen haben hunderte von Millionen verdient und wir haben Geld dafür bezahlt, nicht Teil davon zu sein. Das war brillant“, folgert er. „Von Zeit zu Zeit bin ich für diese Geniestreiche gut. Das war mein Bester.“

Über den Autor

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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