Sony: Hackerangriff auf das PlayStation Network kostet 171 Mio. Dollar

Gesamtkonzern erwartet massive Verluste

Nach dem Hackerangriff auf das PlayStation Network, infolgedessen das Netzwerk immer noch nicht wieder vollständig online ist, rechnet Sony mit dadurch verursachten Kosten in Höhe von 14 Milliarden Yen, was umgerechnet rund 171 Millionen Dollar sind.

"Basierend auf aktuell erhältlichen Informationen belaufen sich unsere derzeitigen Kosten im Zusammenhang mit dem unauthorisierten Zugriff auf das Netzwerk auf schätzungsweise 14 Milliarden Yen für das Geschäftsjahr, das am 31. März 2012 endet", heißt es.

Insgesamt erwartet der Gesamtkonzern Sony übrigens massive Verluste in Höhe von 260 Milliarden Yen, was umgerechnet 3,1 Milliarden Dollar entspricht.

Ebenso rechnet man damit, dass das Erdbeben und der Tsunami in Japan für einen Rückgang des operativen Gewinns um 207 Millionen Dollar sorgen.

Mit endgültigen Resultaten für das vergangene Geschäftsjahr ist noch in dieser Woche zu rechnen.

Kommentare (11) Latest comment vor 1 Jahr

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  • KleinerMrDerb #1 vor 1 Jahr

    AUTSCH....

    Solche Verluste kann wahrscheinlich nichtmal ein Sony wegstecken.....
  • fallingskyline #2 vor 1 Jahr

    Das Traurige daran ist, dass selbst wenn (so unwarscheinlich das auch ist) man den oder die Schuldigen hinter dem Angriff aufspürt und auf Schadensersatz verknackt, es eine Summe ist, die niemals zurückzahlbar ist.
    Ob Sony den Verlust abfangen kann, können wohl nur sie selbst wissen. Wenn jetzt jemand "hurra" schreit, ist er einfach weltfremd, weil hinter all diesen Zahlen immernoch Menschen stehen, die damit sich und ihre Familien ernähren, aber hauptsache man hat einer großen Firma geschadet. Die Menschen dahinter können ja sehen wo sie bleiben. Ich hoffe mal, Sony verkraftet diesen herben Schlag, auch wenn ich nicht der größte Sonyfan bin, aber sowas hat wohl keiner Verdient.
  • Bongstar #3 vor 1 Jahr

    bei um 50 Mrd US$ umsatz ist dieser verlust denke ich zu verschmerzen. sony hat auch öfters quartale mit über 1 Mrd gewinn. ich denke sony hat reserven.
  • Goldfinger72 #4 vor 1 Jahr

    @Bongstar

    Du kennst sicherlich schon den Unterschied zwischen Umsatz und dem, was davon übrigbleibt - zumal Sony in 2010 nach dem operativen Ergebnis sogar noch immer in den roten Zahlen war (in 2009 verblieb sogar ein nachsteuerlicher Verlust in Höhe von 98,9 Mrd. Yen).

    Hört doch endlich mal mit euren Milchmädchenrechnungen auf.

    "Öfters Quartale mit über 1 Mrd Gewinn" - ja sicher. Und Abends kommt de Osterhase und bringt die Gewinne auf einem lila Delphin in die Bank von Tacka Tucka Land.

    Mach dir zudem mal klar, wie viel Arbeitsplätze an solchen Summen hängen, die durch ein solches Dreckspack von Hackern in Gefahr sind.
  • MrAnDeRsOnV6 #5 vor 1 Jahr

    Das sind doch nur Hochrechnungen die sich wahrscheinlich nichtmal ansatzweise in dieser Größenordnung bewegen. Wie die "Verluste" die durch den Gebrauchtspielemarkt entstehen.

    Trotzdem darf man diese Riesengroße Schweinerei nicht schönreden. Diese Afterhöhlenforscher würde ich bis an ihr Lebensende in irgend einer sibirischen Mine Steine klopfen lassen.
  • S-Markt #6 vor 1 Jahr

    jau, sollen die hacker lebenslang bei sony die klos schrubben. aber mit ner zahnbürste. mit nur einer borste. und der griff wird abgesägt!
  • Boxman #7 vor 1 Jahr

    Ganz ehrlich: Daran ist Sony selbst schuld. Wenn die ein veraltetes Sicherheitssystem haben wird das PSN natürlich für Hacker noch attraktiver, weil die sich denken: "Guck ma, da jibbet Daten zu holen und det is noch net mal schwer!" Natürlich wieder die Frage ob sich die Hacker überhaupt an die Daten ranmachen sollten, was sie natürlich nicht tun sollten.
    Aber ich bin es auch satt immer wieder über das PSN zu reden. Des Teil ist größtenteils wieder online und basta!

    Edit.: @unter mir: Bei mir gibt es erstens gar nichts wervolles zu holen. Davor müsste man mir erst mal was von Wert schenken. Und nein, ich habe mein Schloss wirklich nicht ausgetauscht. Deswegen bin ich auch selber schuld, wenn bei mir eingebrochen wird und was geklaut wird, weil ich mein Eigentum nicht ausreichend geschützt habe.
    Das Gleiche ist es auch bei Sony: Die schützen ihr Eigentum bzw. die ihnen anvertrauten Daten nicht ausreichend genug und sind deswegen auch nicht ganz unschuldig, dass die Kundendaten geklaut worden sind. Und da ist es erst mal nebensächlich, ob die Hacker über 286465168017 Server gegangen sind oder direkt durch die Vordertür gestürmt sind.
    Editiert von Boxman um 23/05/11 @ 18:18
  • S-Markt #8 vor 1 Jahr

    @boxman
    wie häufig hast du in der letzten zeit dein schloß an der haustür ausgetauscht? was? gar nicht? bist du dann schuld daran, wenn bei dir eingebrochen wird?

    das hört sich auch immer so schön leicht an: sony hatte alte server, deshalb konnten die hacker sich die daten holen. tatsache ist, daß die über drei server gegangen sind, um an die daten heran zu kommen. einfach wäre es gewesen, wenn die vordertür offen gewesen wäre. das war sie ja aber wohl offensichtlich nicht, denn sonst hätten die hacker diese ja genutzt.
  • BathiBoi #9 vor 1 Jahr

    der vergleich stinkt S-Mart weil sich schlösser lange, lange nicht so schnell weiterentwickeln wie software
  • S-Markt #10 vor 1 Jahr

    @bathiboi
    nö, der vergleich stinkt überhaupt nicht. es ist egal, wie lange die entwicklungszeit von abwehrmaßnahmen dauert, zu dem zeitpunkt, als sony gehackt wurde, waren die der meinung, sicher zu sein. genauso, wie boxman der meinung ist, daß sein türschloss sicher ist. tatsache ist, daß jedes unternehmen nur so sicher ist, wie dieses unternehmen der meinung ist, daß es nötig ist. keine firma wird geld ausgeben für abwehrmaßnahmen, die gar nicht nötig sind. genausowenig wie boxman oder du sich einen wachmann in den garten stellen.

    die futzies, die bei sony die sicherheit gewährleisten sollen, sind die selben futzies, die gerufen werden, wenn die maus kaputt ist, oder der drucker nicht mehr läuft. das ist in jeder firma so. und keiner dieser futzies wird dafür bezahlt 24/7 die hackerseiten zu beobachten und immer wenn der anschein einer möglichen gefahr auftaucht, die systeme doppelt und dreifach umzukrempeln und dabei das system 3 tage/wochen ausser betrieb zu setzen. und selbst wenn es solche mitarbeiter gäbe, wäre nicht sichergestellt, daß diese tatsächlich den exploit in einem forum in kasachstan in russisch in kyrilischen buchstaben entdecken, der für ihr system gefährlich ist.

    sicher, die hintertür, die bei sony benutzt wurde, ist als sicherheitsrisiko bekannt gewesen. aber was heißt das? doch nur, daß es irgendwann irgendwo mal eine mitteilung gegeben hat, daß das risiko besteht. das bedeutet noch lange nicht, daß man als mitarbeiter auch drauf stößt. das ist ungefähr so, wie wenn du taxifahrer bist, deine bremsen versagen, du in ein anderes auto krachst, der wagen in die werkstatt kommt, der werkstattleiter dir sagt: das ist ein fehler, der bei dem modell häufiger auftritt. haben sie denn die werkstattrundschau nicht gelesen?
  • Bongstar #11 vor 1 Jahr

    @goldfinger:
    ein hoher umsatz ermöglicht aber hohe verluste. bei niedrigem umsatz und hohen verlusten klopfen die gläubiger sehr schnell an der tür, da sie angst um ihr geld haben. bei aber "nur" 2milliarden dollar verlust, bei 50 milliarden umsatz ist holland noch lang nicht in not.
    ein eigentlich viel größeres problem ist der yen/dollar wechselkurs. die 260 Mrd Yen sind heute 3,1 Mrd Dollar. vor 2 jahren wären es nur 2,4 milliarden dollar gewesen. tendenz weiter abfallend ...