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Enshrouded: Tipps und Tricks im Einsteiger-Guide

Überleben im Miasma, Tipps zu Crafting, Ressourcen, Quests und Basenbau.

Mit Enshrouded erscheint ein neuer Crafting-Survival-RPG-Hybrid im Early-Access und ermuntert uns zum Töten von Wildtieren und Monstern, um aus ihren Kadavern schicke Stiefel und Handschuhe zu fertigen.

Man kennt dieses Hamsterrad aus anderen Survival-Spielen der Marke Valheim oder Ark, aber Enshrouded legt auch Wert auf eine Geschichte samt Quests und NPCs. Solospieler mit einer Abneigung gegen zielloses Crafting werden somit besser angeleitet, auch wenn es trotzdem seine Zeit dauert, bis man vollends im Spielgeschehen angekommen ist. Zumal neben dem Sammeln, Erkunden und Leveln auch eine Basis gebaut werden möchte. Hier kommt der Enshrouded-Guide mit Tipps und Tricks ins Spiel. Er erleichtert den Einstieg, zeigt den Verlauf der Quests in den ersten Stunden, wie man Ausrüstung herstellt, wo man Materialien findet und vieles mehr.


Enshrouded: Alle Tipps und Guides

Grundlagen

Die Überlebenden

Erste Schritte und Quests

Koop und Online

Hilfreiche Items

Startausrüstung und Waffen

Haus und Hof

Materialien und Ressourcen


Probleme beim Einstieg? Folgt den ersten Quests

Enshrouded ist ein Spiel voller Systeme, die teils miteinander interagieren. Da muss man erst mal durchsehen. Wie funktioniert das Crafting? Wo gibt es Ressource xy? Wie baut man dieses und jenes? Auch wenn die Survival-Uhr für Kenner des Genres im bekannten Takt läuft, drängen anfangs viele Fragen. Sie klären sich im Laufe der Zeit. Folgt den ersten Quests, die sich um die Rettung der Überlebenden drehen.

Die ersten Quests vermitteln die Grundlagen. Tutorialtexte informieren uns bei wichtigen Punkten über die dahintersteckenden Mechaniken, etwa hier über die Leuchtfeuer, an denen man wiederbelebt wird.

Schaut nach jeder erledigten Aufgabe, ob der Flammenaltar oder ein geretteter NPC in eurer Basis ein Ausrufezeichen über dem Kopf hat. Dadurch ergeben sich neue Quests, die wiederum neue Rezepte und Möglichkeiten freischalten.


Die meisten Strukturen lassen sich zerstören

Das gilt unter anderem für Fässer, Pfeiler, Wände, aber auch Terrain, wenn man eine Spitzhacke benutzt, um sich in den Boden zu graben. Fakt ist, ihr könnt das meiste in der Spielwelt zerstören und sie verformen. Schlagt eine Holztür einfach kaputt. Zerstört eine Steinwand mit einer Spitzhacke oder werft eine Bombe darauf. Zerschlagt Straßenblockaden, statt einen Weg drumherum zu suchen.

Mühselig, aber machbar: Blockaden mit einer Waffe zerstören.

Das gilt zum Beispiel nicht für die Wände in den Krypten der Erbauer und einige andere tragende Strukturen. Probiert herum und erlangt so ein Gefühl für die Zerstör- und Formbarkeit der Welt.


Erkundet Dörfer vorsichtig

In der Welt verteilt findet ihr Ortschaften mit klangvollen Namen wie Hintertann, Morwenna oder Farnthal. Die meisten von ihnen wirken verlassen, aber sind sie das wirklich? Auch wenn sich in Enshrouded die menschlichen Bewohner verabschiedet haben mögen, zieht es Monster und rabiate Wildtiere in die Orte.

Ein friedliches Dorf? Von wegen. Gern nisten sich Wildtiere in der Abgeschiedenheit ein (und leider nicht die friedlichen).

Achtet beim Durchsuchen der Häuser und Felder, wenn ihr eine Siedlung erreicht, auf Wölfe und andere Gefahren. Betretet nie vorschnell ein Haus, sondern öffnet erst die Tür und versichert euch aus der Entfernung, ob darin nicht Ratten oder anderes Viehzeug ihr Unwesen treiben.


Unterkünfte für die Überlebenden

Vor allem anfangs dreht sich das Spielziel darum, eine Handvoll Überlebender zu finden, die euch anschließend in der Basis zur Verfügung stehen und verschiedene Dienste anbieten. Sie verlangen nach einem Unterschlupf, sonst könnt ihr nicht auf das komplette Angebot zugreifen.

Solange jeder sein Eckchen hat, genügt ein Großraum als Unterkunft.

Habt ihr keine Lust, für jeden Überlebenden ein eigenes Haus aus dem Boden zu stampfen, baut einfach ein größeres Gebäude mit viel Platz und beschwört alle Überlebenden darin. Solange sie geschützt sind und ein Dach über dem Kopf haben, gibt es keine Probleme.


Sucht nach Eingängen und Verliesen

Die Welt von Enshrouded ist voll mit Geheimnissen und kleinen Abzweigungen, manche davon sehr unscheinbar. Beispielsweise hier in der Glutwacht könnt ihr einen Eingang in ein kleines Verlies entdecken:

Ist der Eingang blockiert, haut die Hindernisse mit einer Waffe oder Spitzhacke weg, dann könnt ihr erkunden, was darunter zum Vorschein kommt (meist ein kleiner Keller, eine Grabkammer oder ähnliches). Solche Treppen findet man auch an anderen Orten, manchmal in Gebäuden, versteckt unter Holzplatten. Haltet immer die Augen offen nach Abzweigungen. Sie führen meist wenigstens zu einer Schatztruhe.


Erfahrung sammeln: XP gibt es für verschiedenes

Ihr könnt natürlich losziehen und Gegner bekämpfen, ganz klassisch. Jeder Feind verschafft euch nach seinem Ableben Erfahrung und sie erscheinen immer wieder an ihrer Stelle. Ideal, wenn man eine bestimmte Ressource farmen möchte.

Redet mit allen NPCs, die ihr rettet, und zwar mehrfach, vor allem, wenn sie ein Ausrufezeichen über dem Kopf haben.

Weiterhin gibt es XP für das Entdecken neuer Orte, die auf der Karte markiert werden, das Abbauen von Rohstoffen (z.B. Feuerstein, Salz oder Lehm), den Abschluss von Quests und das Lesen von Notizen sowie Büchern. All das bringt Erfahrungspunkte und teils spannende Erkenntnisse darüber, was in der Welt geschah und wie sie vom Miasma befallen wurde.


Zerschlagt die Vasen auf den Warten

Die Gefäße in den Refugien der Flamme und den Warten, die im Laufe des Spiels freigeschaltet werden, beinhalten nette Items. Zerschlagt die Töpfe bei jeder Gelegenheit. Je nachdem, wie viel spielerischen Fortschritt das Erreichen und Aktivieren der Warte erforderte, findet ihr in den Überresten mehr oder weniger wertvolle Gegenstände.

Das kann Wasser sein, Knochenmehl, hier mal ein kleiner Heiltrank, später dann auch Bronzebarren, Zaubersprüche und richtig nützliches Zeug. Immer die Gefäße zerschlagen, merken wir uns.


Bergsteigen wie in Skyrim

Auch in Enshrouded könnt ihr durch Herumspringen an Felswänden einen Weg nach oben finden und ausnutzen, dass man nicht überall sofort abrutscht. Dafür empfiehlt sich der Doppelsprung (freischaltbar bei den Fähigkeiten unter "Überlebender"). Hopst damit wild umher. Immer wieder sind kleine Punkte an einer Felswand zum Stehen geeignet.

Ja, man kann Felswände äußerst ungelenk nach oben hoppeln. Nicht elegant, aber immerhin funktioniert es. Mit genug Geduld jedenfalls.

Mit etwas Hin und Her, einigen Doppelsprüngen und dem Gleiter kann man so eine (nicht zu steile) Felswand überlisten und Areale erreichen, die auf "normalem" Weg schwerer zu betreten gewesen wären.


Was man beim Sterben verliert

Habt ihr das Pech, von einem Gegner getötet zu werden, ist das zwar nervig, aber kein Weltuntergang. Ihr behaltet alle Waffen und Ausrüstungsgegenstände wie Greifhaken, Gleiter und Rüstungen (anders als in manchen vergleichbaren Spielen). Sogar die Belegung der Schnellleiste bleibt erhalten.

Sammelt euer Zeug bei den Grabsteinen wieder ein.

Am Todespunkt erscheint daraufhin ein Grabstein, an dem ihr die Verbrauchsgegenstände und Materialien aus dem Inventar wieder einsammeln könnt. Anders als z.B. in Soulslikes der Marke Elden Ring können mehrere Grabsteine mit Hinterlassenschaften in der Welt verbleiben. Ihr verliert nicht automatisch, was am ersten Todespunkt liegt, wenn ihr auf dem Weg dorthin ein zweites Mal sterbt.


Türen einschlagen

Ein kleiner, aber wirksamer Tipp, wenn man keine Lust hat auf Schaltersuche: Hin und wieder sind verschlossene Türen an ein paar leuchtende Schalter gekoppelt, die ihr zum Öffnen finden und aktivieren sollt (vor allem in den "Dungeons" des Spiels, etwa den Warten oder Krypten der Erbauer). Die Türen lassen sich nicht mit einem Dietrich knacken.

Hinter dieser Eisentür gab es beispielsweise einen hochwertigen Schild. Keine Lust, die Schalter zu suchen? Dann prügelt sie ein.

Ihr könnt jedoch mit einer Waffe auf sie einschlagen und… das eine Weile tun, so lange, bis sie genug haben und sich öffnen. Die Waffe erleidet dabei eine ordentliche Abnutzung und kann sogar kaputt gehen, also ignoriert die Haltbarkeitsleiste nicht. Und benutzt anschließend eine Werkbank zum Reparieren.


Immer neugierig sein, sammeln und abbauen

Seht ihr irgendwo ein Erzvorkommen oder ein anderes bislang unbekanntes Material, dann schwingt die Spitzhacke oder baut es auf andere Weise ab. Seht ihr ein unbekanntes Objekt herumliegen, steckt es ein.

Ein unbekanntes Gestein? Schwingt die Spitzhacke und seht, was es ist.

Nur wenn man neue Materialien entdeckt, werden auch neue Rezepte freigeschaltet. Und mit neuen Rezepten erweitern sich eure Möglichkeiten deutlich.


Schlaft die Nacht einfach weg

Eine Beschleunigung im Zeitablauf erfolgt lediglich, wenn ihr bei Nacht in einem Bett schlaft. Tagsüber passiert hier nichts. Haut euch aufs Ohr, um die Dunkelheit schlummernd zu vertreiben:

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Sebastian Thor

Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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