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Dragon's Dogma 2: Komplettlösung, Tipps und Tricks

Der Guide für Story, Quests und Fundorte, mit Tipps zu Monstern, Materialien und mehr.

Dragon's Dogma 2 feiert den leicht unbequemen Vibe seines Vorgängers und öffnet eine Fantasywelt, die nicht nach dem üblichen Open-World-Strickmuster gefertigt wurde. Wollt ihr die Länder Vermund und Battahl bereisen und dabei eine gute Figur abgeben, solltet ihr gut vorbereitet sein.

Die Fragen beginnen bei der Schnellreise und erschöpfen sich noch lange nicht, wenn es um den Umgang und die Interaktion mit den Vasallen geht. Oder darum, wo man eine Unterkunft findet, bestimmte Materialien erntet oder wie man Monster XY in die Knie zwingt. Ganz zu schweigen von der umfangreichen Hauptquest, den Sucher-Medaillons (notiert unbedingt den Fundort des ersten Medaillons in eurem Durchlauf für eine spezielle Quest!), Büchern und den vielen, vielen Nebenmissionen am Rand. Die Komplettlösung zu Dragon's Dogma 2 für PC, PS5 und Xbox bündelt all das übersichtlich aufbereitet.


Dragon's Dogma 2: Komplettlösung - Inhalt


Allgemeine Tipps und Guides

Charakter

Reise, Gewicht und Lager

Heilen und Regeneration

Ausrüstung und Crafting

Gold, Kristalle, EP

Geheimnisse und Verstecktes

Trophäen und Erfolge

Wie funktioniert...


Alle Hauptquests der Story

Vermund

Battahl

End-Game

Alle Enden und NG+


Nebenquests

Eskort und Jagd

Außenposten der Grenzwache

Melve

Garten der Mondenglühen

Haus von Eini

Vernworth

Harve

Heilige Laube

Ruhestadt

Bergschrein

Battahl

Vulkaninsel Agamen


Bosse und große Monster


Tipps und Tricks zu Dragon's Dogma 2

  • Welche Klasse soll ich spielen? Als "Laufbahn" versteht das Spiel, was andere RPGs als "Klasse" bezeichnen würden. Ihr wählt sie zu Beginn bei der Charaktererstellung und könnt das ruhig unbedarft tun. Ein späterer Wechsel der Laufbahn ist jederzeit möglich, also startet mit einer Spezialisierung, die gut klingt. Ist sie das in der Praxis nicht, ändert sie in der Laufbahngilde in der Hauptstadt Vernworth. Dragon's Dogma 2 ist darauf ausgelegt, dass man wechselt. Manche Quests sind nur mit einer bestimmten Laufbahn zu erfüllen.
  • Wie wird gespeichert? Das Speichersystem in Dragon's Dogma 2 ist ein Kapitel für sich (siehe Detailseite). In aller Kürze: Einen verlässlichen Speicherpunkt, zu dem ihr zurückkehren könnt, gibt es nur beim Übernachten im Gasthaus oder dem eigenen Haus. Er wird bei jeder Rast überschrieben, kann also immer wieder geladen werden, solange ihr nicht rastet. Der Autospeicherstand wird regelmäßig ersetzt.
  • Kauft frühzeitig Waffen und Rüstungen: Die ersten erledigten Quests bringen rasch ein nettes Sümmchen. Habt ihr ein paar tausend Goldmünzen beisammen, investiert sie in bessere Kleidung und Waffen (etwa in Melve, allerspätestens in der Hauptstadt). Der anfängliche Schwierigkeitsgrad zieht zügig an und mit eurer Startausrüstung kommt ihr nicht weit.
  • Reist nicht unvorbereitet: Ähnlich wie der Vorgänger ist DD2 ein Spiel, das Wert legt auf gefühlt ewig lange Fußmärsche. Nehmt die Distanz ernst. Reist bei Tag (nachts ist es deutlich gefährlicher), nehmt Lagerausstattung zum Kampieren in Lagern mit (zu kaufen in Gemischtwarenläden, etwa bei Philbert in Vernworth) und bleibt während einer Quest fokussiert auf ein Ziel, statt der Ablenkung ins Unterholz zu folgen. Gegner können überall lauern und euch übel aufmischen. Da das Spiel lediglich beim Rasten und an speziellen Punkten speichert, kann es passieren, dass man ein gutes Stück wiederholen darf.
  • Achtet auf die Verlustleiste: Nach einigen Kämpfen werdet ihr sehen, dass eure grüne Gesundheitsleiste kleiner wird, je mehr Treffer euer Charakter kassiert. Dieser Malus auf die maximale Gesundheit kann weder mit Magie noch Tränken ausgeglichen werden, lediglich mit einer Rast.
  • Kriechen sollte vermieden werden: Es gibt einen fiesen Schwächungszustand, bei dem euer Charakter auf die Knie geht und sich für einige Sekunden kaum fortbewegen kann. Zum Kriechen verdammt wird, wer bestimmten mächtigen Angriffen nicht ausweicht und mit voller Wucht getroffen wird. Verbündete können euch auf die Beine helfen, ebenso kann uns ein Sprint oder Sprung zur richtigen Zeit retten.
  • Keine Angst vor der Flucht: Stolpert ihr ungewollt in einen zu schwierigen Kampf - sei es, weil die Verlustleiste zu groß ist oder keine Vorbereitung erfolgte -, könnt ihr jederzeit die Flucht antreten. Ein taktischer Rückzug und eine spätere Rückkehr mit besserer Ausrüstung ist manchmal der bessere Weg, als sich frontal die Zähne auszubeißen.
  • Rettung in letzter Sekunde: Kassiert ihr einen finalen Treffer und die Gesundheit sinkt auf null, geht euer Charakter zu Boden. Während dieser Animation könnt ihr noch das Inventar öffnen, einen Heilgegenstand benutzen und dem Tod von der Schippe springen.
  • Gibt es Ausweichen und Anvisieren? Jein. Dragon's Dogma 2 ist kein Soulslike. Regulär gibt es keine Ausweichrolle wie in Elden Ring und Co., aber wer eine Laufbahn als Dieb einschlägt, erhält die Klassenfähigkeit "Flinkschritt" (R1/RB). Dieser funktioniert ähnlich wie eine Ausweichrolle. Klassisches Anvisieren eines einzelnen Gegners durch Klick auf den rechten Stick o. ä. gibt es nicht.
  • Merkt euch das erste Sucher-Medaillon, das ihr findet: Notiert den Fundort und macht einen Screenshot von der Karte. Diese spezielle Information wird im späteren Spielverlauf wichtig, wenn ihr die Quest der Sphinx abschließen möchtet.
  • Bleibt auf den Reisewegen: Die Weltkarte zeigt Straßen, auf denen zu bleiben in vielen Fällen keine schlechte Idee ist, zu Beginn jedenfalls. Zwar ist man auch hier nicht gefeit vor Überfällen durch Monster oder Banditen. Aber die Chance, auf den Straßen kampfbereite Vasallen zu treffen, die euch tatkräftig unterstützen, ist nicht zu verachten.
  • Nehmt eine Laterne mit: Eines der wichtigsten Utensilien in Dragon's Dogma 2. Eine Laterne spendet Licht, und das brauchen wir dringend in Höhlen, Minen oder nachtsüber auf den Straßen Vermunds. Zusammen mit Lampenöl (das man oft in kleinen Flaschen findet) sorgt sie dafür, dass wir nie im Dunkeln stehen müssen. Vorsicht: Wasser bringt die Laterne zum Erlöschen, sei es ein Wasserfall oder ein zu hohes Gewässer.
  • Die Zeit läuft stetig weiter: Passend zum Thema Dunkelheit - es gibt einen Tag-Nacht-Wechsel. Die Bewohner der Spielwelt stehen nicht immer am selben Ort. Hin und wieder erfolgt im Laufe des Tages ein Wechsel. Sollt ihr z. B. jemanden treffen, der einfach nicht am vereinbarten Punkt auftaucht, versucht es zu einer anderen Tageszeit. Es gibt auch spezielle Quests, die nur bei Nacht verfolgt werden können.
  • Nahrungsmittel können verderben: Der Lauf der Zeit beeinflusst u. a. auch, was ihr im Inventar habt. Ein Apfel etwa reift und wird schmackhafter, bevor er verdirbt. Faule Lebensmittel können konsumiert werden und stellen Gesundheit wieder her, bewirken aber auch eine Vergiftung.
  • Materialien kommen wieder: Ebenfalls vom Lauf der Zeit beeinflusst werden die Materialien in der Natur, etwa Grünlattich, Hartknollen und alles, was irgendwie wächst und gedeiht. Auch Erzadern in den Minen werden erneut befüllt. Kehrt nach einer bestimmten Zeit wieder, dann lassen sich Früchte, Beeren und andere Flora erneut ernten.
  • Vergesst die Hilfsvasallen nicht: Einen Hauptvasallen, der ähnlich wie eure Spielfigur levelt und stärker wird, erstellt ihr im Rahmen der Hauptquest. Er bleibt bis zum Ende an eurer Seite. Es gibt noch zwei freie Plätze für Hilfsvasallen (die nicht leveln und öfter ausgetauscht werden sollten). Ihr trefft sie etwa auf den Straßen der Spielwelt, in Riftsteinen oder in der Hauptstadt Vernworth. Sprecht sie einfach an, man erkennt diese Leute in der Regel an ihrer Kleidung und Bewaffnung. Je höher ihre Stufe, desto mehr Riftkristalle werden beim Anheuern fällig.
  • Die Städte können angegriffen werden: Ortschaften sind in der Regel sicher und können sogar ohne Ausdauerverbrauch durchquert werden. Aber hin und wieder verirrt sich eine kleine Gruppe Kobolde oder Echsen nach Vernworth, ebenso wie ein ausgewachsener Zyklop, den ihr dann erledigen könnt. Achtet auf Bewohner, die vor Angst fliehen oder ähnliches. Sie weisen auf Gegner in der Stadt hin.
  • Monster haben einen Schwachpunkt: Die meisten größeren Kreaturen, denen ihr begegnet, haben eine Schwachstelle, die sich gezielt ausnutzen lässt. Einem Zyklopen schießt oder sticht man ins Auge, während man bei einer Chimäre als Erstes den Schlangenschwanz abtrennen sollte. Bei Drachen ist das Herz empfindlich. Beobachtet das Verhalten eines neuen Monsters, wenn euch eines in die Quere kommt, um solche Details zu entdecken.
  • Nutzt das Greifen: Passend zum Thema Monster - ihr könnt mit der Taste R2/RT Objekte oder kleinere Gegner (wenn sie niedergeschlagen sind) packen und auf die Schulter nehmen. Mit R1/RB könnt ihr das Objekt / den Gegner werfen. Springt ihr auf einen größeren Feind und drückt R2/RT, klammert sich der Charakter an dem Körper fest. So könnt ihr beispielsweise zum Auge eines Zyklopen klettern und gezielt in die Schwachstelle stechen. Das Festhalten an einem Monster reduziert allmählich eure Ausdauer.
  • Brücken können zerstört werden: Hängebrücken krachen ein, wenn man ihre Stützen mit Waffengewalt zerstört. Lockt Gegner in die Mitte und spendiert ihnen einen freien Fall. Vorsicht: Ihr könnt euch damit selbst den Weg abschneiden. Ähnlich wie Materialien werden auch Brücken durch den Zeitverlauf wiederhergestellt.
  • Vorsicht mit zeitkritischen Quests: Manche Aufträge in dem Spiel sind an ein Zeitlimit gebunden, erkennbar an einem Sanduhrsymbol in der Auftragsübersicht. Diese Quests sollten vorrangig behandelt und zügig bearbeitet werden, sonst kann es passieren, dass beispielsweise eine entführte Person am Ende nicht mehr gerettet werden kann.
  • Sammelt und aktiviert Zielkristalle: Es gibt zwei Arten von Zielkristallen - frei platzierbare und fest in der Welt verankerte. Die fest verankerten (etwa in Vernworth) müsst ihr einmal aktivieren, um sie fortan mit einem Reisestein ansteuern zu können. Die frei platzierbaren Kristalle sind sehr selten. Ihr könnt sie an den meisten Punkten der Welt auf den Boden legen und damit für die Schnellreise nutzbar machen. Auch das Wiedereinsammeln und Umplatzieren ist möglich.
  • Keine Scheu vor fremden Türen: Es mag nicht höflich sein, aber niemand stört sich am Betreten fremder Häuser. Es gibt Unterschiede wie den Palast von Vernworth, der nachts tabu sein sollte. Behausungen der Bürger können jederzeit betreten und durchsucht werden. Öffnet Kisten und nehmt mit, was ihr findet. Diebstahl hat in dem Spiel keine Auswirkungen.
  • Vasallen sind nützlicher, als man denkt: Sie kämpfen an eurer Seite, natürlich, das ist ihre Aufgabe, und sie geben alles. Hört mal darauf, was sie zu sagen haben. Oft weisen sie beim Erkunden auf eine Höhle oder einen Schatz in der Nähe hin. Drückt in diesen Momenten die Pfeil-hoch-Taste ("Los"), dann übernimmt der Vasall mit dem Wissen über diesen Schatz die Führung dorthin. Oder sprecht sie an und befragt sie nach der aktuellen Quest. Manchmal haben sie etwas dazu zu sagen.
  • Lagert Items an die Vasallen aus: Das maximale Gewicht ist ein ebenso wichtiges Thema, da es euren Ausdauerverbrauch und das Bewegungstempo bestimmt. Um eine zu starke Einschränkung zu vermeiden, sollte die maximale Last den Wert "Mittel" nicht überschreiten. Gebt euren Vasallen die schweren Dinge zum Tragen. Aber vergesst nicht, ihr Inventar noch einmal zu checken, bevor ihr sie gegen andere Vasallen austauscht.
  • Weißer Rauch in der Wildnis: Aufsteigende Rauchsäulen im Freien weisen auf Lagerfeuer hin, noch glimmend und benutzbar, wenn ihr eine Lagerausstattung im Inventar habt. Ohne Lagerausstattung kein Kampieren in der Wildnis, also solltet ihr wenigstens zwei davon haben (eine zum Übernachten und eine als Reserve, falls die andere von Monstern zerstört wird).
  • Geht nicht ins Wasser: Schwimmen ist in Dragon's Dogma 2 kein Thema. Ihr könnt zwar flache Gewässer durchschreiten, aber keine tiefen. Überall dort, wo der Charakter nicht mehr stehen kann, erscheinen die sogenannten Laken und zerren ihn unter die Oberfläche. Der Hauptcharakter wird danach an Land abgesetzt, während Vasallen verloren sind.
  • Vorsicht mit Geschenken: In Dragon's Dogma 2 kann man nahezu jedem NPC, den man trifft, ein Geschenk geben und damit seine Verbundenheit erhöhen. Das Spiel graut wichtige Items im Geschenkmenü nicht aus. Man kann also Quest-relevante Objekte einfach übergeben, als wäre es nichts. Sichert euch hier ab und seid achtsam beim Schenken.

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In diesem artikel

Dragon's Dogma 2

PS5, Xbox Series X/S, PC

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Sebastian Thor

Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.
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