Skip to main content
Wenn du auf einen Link klickst und etwas kaufst, können wir eine kleine Provision erhalten. Zu unseren Richtlinien.

Manor Lords - Tipps und Tricks

Alles, was ihr wissen müsst, um in der rauen Wildnis dieses Mittelalters zu bestehen.

Mit mehr als drei Millionen Wishlist-Einträgen, noch bevor Manor Lords in den Early Access ging, war endgültig klar: Dieses Spiel drückt ein paar der richtigen Knöpfe bei der PC-Community. In der Städtebausimulation macht allein schon das Zusehen viel Spaß, denn die Örtchen wachsen sehr organisch aus dem Boden.

In unserem Manor-Lords-Einsteiger-Guide haben wir euch bereits erste spezifische Tipps für den Aufbau und die damit zusammenhängenden Mechaniken mit auf den Weg gegeben. Jetzt soll es ein wenig mehr in die Breite gehen. Hier also unsere wichtigsten Tipps und Tricks, um in dieser pittoresken Aufbausimulation erfolgreich zu sein.


Manor Lords: Tipps und Tricks - Inhalt

Start und Grundlagen

Grundbedürfnisse

Aufbau und Verbesserungen

Materialien und Bau

Tiere, Viehzucht und Felder

Kampf und Militär

Geld und Handel


Tipps und Tricks für blühende Mittelaltersiedlungen

Hofstätten richtig ziehen: Eines der coolsten Tools von Manor Lords ist das zum Errichten neuer Hofstätten. Ihr klickt einfach vier Eckpunkte in der Landschaft an, beginnend mit den beiden Punkten, entlang derer die Vorderseite der Häuser verlaufen soll, und das Spiel teilt diese von selbst auf. Sind alle vier Punkte platziert, habt ihr noch einmal die Möglichkeit, die Zahl der Hofstätten auf dem Gebiet zu bestimmen. Ein beliebter Fehler ist, die Hofstätten so zu ziehen, dass man möglichst viele Behausungen unterbringt.

In diesem Beispiel ist Platz für eine Erweiterung im Hinterhof und eine Vergrößerung des Wohnraumes.

Wichtig ist aber vor allem, dass in jedem Hinterhof einer Hofstätte Platz für eine Erweiterung ist (leeres Haussymbol mit einem Hammer darin), denn hier könnt ihr Gemüsegärten und Hühnerställe errichten, die insbesondere zu Beginn die Grundversorgung mit Nahrung sichern. Da man mit der Zeit noch mehr Erweiterungen freischaltet, sollte man immer genug Platz einplanen. Nettes Detail: Gemüsegärten in größeren Hinterhöfen werfen mehr Ertrag ab als in kleineren.

Hofstätten-Erweiterungen klug wählen: Denkt daran, dass ein Gemüsegarten im Hinterhof nicht das ganze Jahr hindurch Gemüse abwirft, Hühner aber sehr wohl immer Eier legen. Dennoch solltet ihr immer darauf achten, ein ausgewogenes Nahrungsangebot zur Verfügung zu stellen, denn…

Ausgewogene Nahrung hält die Bevölkerung zufrieden und gesund: Konzentriert euch nicht auf eine Sorte Nahrung. Die Bewohner von Hofstätten der Stufe drei sind erst wirklich zufrieden, wenn auf dem Markt mindestens vier Sorten Nahrung angeboten werden. Und wie wir wissen, ist Zufriedenheit in Manor Lords alles, denn Zufriedenheit ist Wachstum. Aber…

Nicht zu früh wachsen: Ein weiterer Fehler ist es, zu schnell zu viele Gebäude und Einrichtungen zu errichten. Oft bekommt man so die Zufriedenheit der Bürger nicht über 50 Prozent, was wiederum kein Wachstum bedeutet, was im Gegenzug dazu führt, dass man einzelne Familien häufig von einem Posten zum anderen verschieben muss, was so ziemlich die spaßfreieste Art ist, Manor Lords zu spielen. Wachst stattdessen langsam, sichert zunächst die Grundbedürfnisse, steigert dann die Zufriedenheit eurer Bevölkerung und sobald die stabil über 60 Prozent liegt, stellt ihr lieber zu viel als zu wenig Wohnraum zur Verfügung. Dann ziehen zügig neue Familien ein, die ihr auf neue Jobs verteilen könnt. Das ist der Zeitpunkt, auch die Menge an Produktionsstätten zu erhöhen.

Siedlungsstufe steigern nicht vergessen: Für einen Aufstieg in der Siedlungsstufe erhaltet ihr einen Entwicklungspunkt, den ihr in neue Technologien und Möglichkeiten investieren könnt, um eure Siedlung zu verbessern. Viel mehr als eine bestimmte Anzahl an Hofstätten der Stufe eins, zwei oder drei ist dazu nicht vonnöten. Bevor ihr also anfangt, irgendwelche neuen Warenkreisläufe zu etablieren, noch bevor ihr eure Siedlung mit Entwicklungspunkten spezialisiert habt, solltet ihr erst einmal schauen, ob ihr nicht noch eine Stufe aufsteigen könnt. So vermeidet ihr es, einfach draufloszubauen und könnt etwas zielgerichteter planen.

Der Entwicklungsbaum mag in jeder seiner vier Richtungen eher kurz sein. Ihr müsst dennoch gut wählen, worauf ihr euch festlegen wollt. Ihr bekommt nur sechs Punkte bis zur Maximalgröße einer Siedlung und könnt die erhaltet sie nicht zurück.

Entwicklungspunkte smart investieren: Die vier Entwicklungszweige sind sehr kurz gehalten, doch das hat Methode. Denn aktuell ist die sechste Siedlungsstufe – große Stadt – die höchste, die man erreichen kann, was natürlich bedeutet, dass jede Siedlung maximal sechs Entwicklungspunkte erhält. Ihr könnt diese Punkte nicht neu verteilen. Überlegt euch also gut, worin ihr sie investieren wollt, was zu der Region und ihren Rohstoffen passt und welche Entwicklung vielleicht auch eventuellen Nachbarsiedlungen zugutekommen könnte.

Regionen spezialisieren: Passend zum letzten Punkt müsst ihr gut überlegen, welche Spezialisierung für eine Region Sinn ergibt: Üppige Lehm- und Eisenvorkommen verseht ihr mit Minenschächten und sorgt so für endlosen Nachschub dieser Stoffe. Es kann sich dann lohnen, in diesem Gebiet solltet ihr dann eure Rüstungsindustrie hochzuziehen, mit Rennofen Eisenbarren aus dem Erz machen und Hofstätten zu Schmieden und Rüstungsschmieden umfunktionieren. Oder ihr verschifft per Packstation Eisenbarren an eine andere eurer Regionen, in der ihr Waffen und Rüstungen produzieren wollt.

Ähnlich verhält es sich mit Getreide: Spart euch Bauernhöfe und Felder in Regionen, in denen das Overlay geringe Ertragschancen anzeigt. Signalisiert es euch dagegen, dass es gut für Weizen ist – oder noch besser Roggen – (sattgrüne Farbe und drei Plus-Zeichen), lohnt es sich, hier auf Landwirtschaft zu setzen und sich mit Blick auf möglicherweise auf das robuste Getreide hin zu spezialisieren.

Sobald ihr etwas bauen wollt, erscheint rechts ein Overlay-Menü, in dem ihr auswählen könnt, welche Bodenfruchtbarkeit ihr euch anzeigen lassen wollt.

Lasst Banditen nicht zu lange gewähren: Mit der Zeit erscheinen auf der Karte Banditenlager, die ihr als kleine Zeltansammlungen erkennt. Es gibt gleich drei gute Gründe, diese nicht zu lange gewähren zu lassen. Zum einen drückt die Anwesenheit von Banditen auf die Zufriedenheit eurer Bewohner, was euer Wachstum hemmt. Zum anderen stehlen sie periodisch von euren Vorräten, was recht teuer werden kann. Und zum Dritten gewinnt ihr nicht nur ordentlich Geld, sondern auch Einfluss, wenn ihr sie vernichtet. Versucht also, möglichst schnell eine Truppe an Fußsoldaten oder Speerkämpfern abzustellen. In der Release-Version sind Banditengruppen immer nur 18 Mann stark und leicht zu besiegen. Habt ihr keine Soldaten, kann es sich bei mehr als einem Banditenlager auf der Karte schon lohnen, Söldner anzuheuern, um die Gesetzlosen zu erledigen.

Keine Bauvorhaben? Dann beschäftigt nicht zugewiesene Familien: Oft genug baut ihr gerade keine Einrichtungen oder Hofstätten. In diesen Phasen solltet ihr die nicht zugewiesenen Familien, die für das Bauen zuständig sind, logistische Aufgaben in Lager oder Speicher oder am Anbindebalken erledigen lassen. Merkt euch nur für den Fall, dass ihr wieder etwas bauen wollt oder müsst, zu welchem Job ihr sie abgestellt habt.

Viele Bauvorhaben, aber keine Bauarbeiter? Familien richtig abziehen: Oft genug kommt man auch in die Bredouille, dass man schnell neue Wirtschaftskreisläufe oder Wohngebiete aus dem Boden stampfen muss. Dann sind nicht zugewiesene Arbeiter ein seltenes Gut. Erster Schritt in diesem Fall ist entweder die Schaffung zusätzlicher Hofstätten - sofern die Zufriedenheit hoch genug ist, um neue Bewohner anzulocken - und natürlich das Abziehen von Familien von saisonal unwichtigen Aufgaben: Im Winter könnt ihr auf die meisten Wildbeuter verzichten, weil es keine Beeren zu sammeln gibt. Und auch die Bauernhöfe müssen von November bis Februar nicht in voller Mannschaftsstärke besetzt sein. Ist das Korn aus, holt eure Leute aus den Mühlen und Bäckereien. So setzt ihr eine Menge Arbeitskraft frei.

Schon gelesen?