The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena - Test

Schattenspiele

Mir fallen ja bei jedem neuen Spiel ein Dutzend gute Ratschläge ein, wie man es besser machen kann. Als echter Klugscheisser äh Kritiker erkennt man recht schnell, wo der Programmcode drückt und kann recht genaue Prognosen über die finale Qualität abgeben. Deshalb liegt eigentlich der Gedanke nah, dass zumindest theoretisch auch die Entwickler die Fehler und Probleme erkennen müssten. Wieso kommen also so viele halbfertige Spiele mit seltsamen Designentscheidungen auf den Markt?

Aus eigener, sehr bescheidener Erfahrung – Programmierung zweier mäßiger Handy-Spiele -, weiß ich, dass es eben nicht ganz so einfach ist, wie man es sich vorstellt. Eine Spiele-Produktion hängt von so vielen Faktoren ab, dass man eben nicht noch ein paar Extra-Monate Entwicklung in einen Titel steckt oder ein paar Funktionen umbaut und mit einem Schlag aus einem Mittelklasse-Spiel ein Blockbuster macht. Im Spannungsfeld zwischen optimaler Qualität, komplexer Programmstruktur und lohnender Investition müssen leider viel zu oft Kompromisse gemacht werden.

Selbst bei einem Titel wie The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena von erstklassigen Entwicklern der Marke Starbreeze, die Extra-Zeit bekommen, gelingt es oft nicht, die hohen Standards zu erfüllen. Zwar wurde durch den Wechsel des Publishers von Vivendi zu Atari aus dem Addon zu ihrem 2004er Klassiker Escape from Butcher Bay ein richtiges Spiel gestrickt, doch das Endergebnis erreicht nicht ganz die einmalige Qualität des Vorgängers.

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Kommentare (18) Latest comment vor 3 Jahren

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