Tops und Flops aus 2012 - Martin

Alte Spiele Legenden und neue Technik das Jahr 2012 hatte einige Überraschungen aber leider auch Enttäuschungen parat.

2012, was war gut, was weniger, was hat beeindruckt, was hat entsetzt. Jeder Redakteur von Eurogamer hat das Jahr Revue passieren lassen und sich Gedanken in beide Richtungen gemacht. Zu diesem Ergebnis ist Martin Woger gekommen:

Tops aus 2012


Sonic & All-Stars Racing Transformed

Ein Kart-Racer wird mein Spiel des Jahres? Ein Sonic-Spiel? Hätte mir das jemand Anfang 2012 gesagt, hätte ich ihn schallend ausgelacht. Aber es geht, Sumo Digital wusste, was sie taten. Als ich im Test schrieb, dass langjährige SEGA-Fans mit diesem Spiel noch glücklicher sind, als die Leute, die es "nur" als den so ziemlich perfekten Kart-Racer sehen, meinte ich das ernst. Jetzt noch ein neues Panzer Dragoon und die Welt ist wieder ein besserer Ort.

Mehr zu Sonic & All Stars Racing Transformed im Test.

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Blueeee Skies I seeeee endlich wieder mal!


Darksiders 2

Noch ein Spiel, von dem ich weit mehr halte, als ich es zuerst für möglich hielt. Es mauserte sich von "was auch immer" über "sehr nett" bis hin zu "wow" und schließlich zur Höchstnote. Diese bekam es, weil es eines der schönsten "klassischen" Videospiele ist, ein großes Action-Adventure mit vielen Rätseln, guten Kämpfen und allen Extras. In dieser Form sind die rar und in so hochwertiger noch dazu praktisch ausgestorben. Man kann nur hoffen, dass die nächsten Spiele von Vigil jetzt nicht unter die Räder der aktuellen THQ-Probleme kommen.

Mehr zu Darksiders 2 im Test.


Legend of Grimrock

Dungeon Master. Ich kann es noch nicht glauben, ich spiele wieder Dungeon Master. Es heißt anders, aber das ist egal. Ich habe mein Karopapier, meinen Bleistift und zwei Kerzen für die Atmo. Ich bin glücklich. Glücklicher als ich es mit Skyrim je war. Und so unglücklich war ich mit dem jetzt auch nicht. Es sind manchmal einfach die kleinen Dinge im Leben, die einen fröhlich stimmen. So was wie ein ordentlicher Dungeon halt.

Mehr zu Legend of Grimrock im Test.

Ich bin glücklich. Glücklicher als ich es mit Skyrim je war. Und so unglücklich war ich mit dem jetzt auch nicht.

2

Sicher fühlt sich der Rollenspiele nur in den vertrauten Wänden eines echten Dungeon in der Gesellschaft von ein paar Skeletten. Man weiß einfach, woran man ist.


Giana Sisters: Twisted Dreams

Ich bin dieses Jahr wohl ein wenig nostalgisch. Erst Sonics Revival, dann Grimrock, jetzt die Jump-and-Run-Überraschung des Jahres. Ich musste mich zwischen dem auch sehr guten New Super Mario U und Giana Sisters entscheiden und eigentlich war es einfach. Sorry, Nintendo, holt euch auch Chris Hülsbeck für den Soundtrack, denn der machte hier am Ende den Unterschied. Dazu noch ein paar nette Ideen, bombastische Grafik und eine sympathische Entstehungsgeschichte (mit Kickstarter bis zur Veröffentlichung gerettet und letztendlich triumphiert), das Spiel hat sich alles verdient, was es bekommt. Also auch euer Geld.

Mehr zu Giana Sisters: Twisted Dreams im Test.


ZombiU

Ich hab lange bei diesem hier überlegt (Kingdoms of Amalur war ein echter Konkurrent). Am Ende wiegt aber die Erfahrung, die ein Spiel darstellt und weil es einen so schön an die Wertungsgrenzen treibt. Es gibt so viel, was mich nervt. Auf das ich problemlos mit dem Finger zeigen kann und sagen "da ist es". Aber es ist auch ein Spiel, bei dem ich mich an so viele spannende Momente erinnere wie bei kaum einem anderen dieses Jahr. Am Ende überwiegt das Gute: die Ruhe des echten Survival-Spiels, das weiß, dass Dauerballern sein Feind ist, die Material-Knappheit und die durchdachte Steuerung mit dem GamePad. Es hätte viel mehr sein können. Aber es ist immer noch eine ganze Menge.

Mehr zu ZombiU im Test.

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