Pachter: Massiver Umfang von GTA IV verschreckt potenzielle DLC-Kunden
"Weniger als ein Fünftel hat GTA IV beendet"
Verglichen mit dem Rekorde aufstellenden Hauptspiel ist der DLC zu Grand Theft Auto IV - trotz unbestreitbarer Qualitäten - von den Kunden verhältnismäßig verhalten aufgenommen worden. Laut Analyst Michael Pachter liegt das Problem dieser Zusatzinhalte auch nicht an deren Qualität. Vielmehr ist es seiner Ansicht nach im großem Umfang des Hauptspiels zu finden.
vg247 verriet er:
„Ben [Schachter, AmTech-Analyst, der sich zuvor besorgt über das GTA-Franchise geäußert hatte] hat Recht, der DLC hat etwas enttäuscht. Aber ich schätze, der Grund dahinter ist, dass die GTA-Spiele so massiv sind, dass ein substanzieller Teil der GTA-Zielgruppe das Hauptspiel nicht beendet hat. Deshalb fühlen sie sich nicht besonders ermutigt, den DLC zu kaufen.“
“GTA IV war mindestens ein 50-Stunden-Spiel (für mich vermutlich näher an 100 Stunden), im Kontrast zum typischen Call of Duty, mit 6 - 10 Stunden. Fast jeder, der CoD gekauft hat, hat es auch durchgespielt. Und wenn sie es mochten (was für viele zutrifft) , sind sie auch an DLC interessiert“, fügt er hinzu. „Auf der anderen Seite schätze ich, dass weniger als 20 Prozent der GTA-Besitzer das Spiel beendet haben ... deshalb waren weniger an DLC interessiert.“
Weiterhin hält Pachter die langsamen Durchverkäufe der Liberty-City-Episoden nicht für symptomatisch für schwache Markenperformance von GTA.
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Kommentare (23) Latest comment vor 2 Jahren
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Die sogenannten Casual-Gamer. Verantwortlich für den Verfall von Qualität, Anspruch und Spieltiefe moderner Games.
Ich bin zwar auch niemand, der sich zig oder gar hunderte Stunden mit ein und dem selben Spiel beschäftigen kann, aber allein meine Logik und Vernunft würden es nicht zulassen, dass ich GTA IV nicht beenden würde. Ich geb doch nicht 50€ und mehr für ein Spiel von dieser Qualität aus um es dann nicht mal durchzuspielen.
Der Vergleich hinkt zwar leicht aber genauso wie ich Bücher zuende lese und Filme zuende schau, so spiel ich auch Spiele bis zum Ende durch. Ein Spiel muss schon verdammt mies sein, damit ich es irgendwann abbreche. 95% meiner Spiele hab ich komplett durchgezockt und die übrigen 5% hab ich nicht mal richtig angefangen weil mir nach einer Spielstunde schon klar wurde, dass ich es aus diversen Gründen (Gameplay, technischer Zustand, etc) nicht spielen kann oder will. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu oldschool.
SSA
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Ich würd auch sagen das ein "substanzieller Teil der Zielgruppe" den DLLC nicht gekauft hat weil es den nicht gab auf deren Konsole. ^.^
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Auch wen ich die Story nicht durch habe würd ich mir trotzdem den DLC holen nur um etwas mehr abwechslung reinzubringen und so vielleicht auch wieder lust aufs Hauptspiel. Nur es gibt ihn nicht auf meiner spielstation
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In dem Fall machen das glaube ich nicht nur Casual-Gamer.
Die Quoten inwieweit Spiele durchgespielt werden, scheinen ja allgemein ziemlich schlecht zu sein, wenn man sich dazu noch die Statistiken zu Valve-Spielen ansieht. Und das müssten ja eigentlich eher mehr Core-Gamer sein am PC.
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Aber 50 Stunden Minimum ist Quatsch. Wer nur Missionen nach Mission macht, ist ja gut 20-25 Stunden durch, was aber immer noch eine hohe Zahl in der heutigen Zeit ist.
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gta 3-6 stunden spieldauer
final fantasy 4-9 stunden
cod 30 minuten, nach dem abspann wird man automatisch zum dlc-shop weitergeleitet, wo man für 60 euro weitere episoden freischalten kann (die natürlich schon auf dem datenträger sind)
der kunde ist kein kunde mehr sondern ein ausgabenwilligkeitsoptimierungsfaktor
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Wieso ist man ein Langweiler wenn man seine Spiele durchspielt?
Ich habe bei Vice City und San Andreas auch stundenlang nur Scheiße gebaut. Wenn mir das zu blöd wurde, dann hab ich die Story weiter gespielt. Und wenn mir das zu blöd wurde, dann hab ich wieder Scheiße gebaut. Solange, bis ich das Spiel durch hatte. Das Eine schliesst ja das Andere nicht aus.
SSA
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Fakt ist: entweder ich habe jede Menge Zeit (Schüler/Student), dann laufe ich auch noch in den letzten Winkel eines Levels um wirklich ALLES zu sehen; Oder ich habe wenig Zeit (Arbeiter/Angestellt/Ehemann/Vater), dann habe ich nicht mehr die Nerven eine blöde Drecksmission 5 mal zu probieren um irgendwann mal weiter zu kommen.
Hier sind die jeweiligen Entwickler gefragt und imho haben die es z.B. bei Uncharted auf easy hervorragend hinbekommen. Warum nicht bei GTA? Wer Zeit und Lust hat auf Normal oder Schwer, der Rest auf easy. Nur blosses rumschrauben an den Hitpopints reicht da nicht!
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aber jaaaaaaa, immer her mit dem 5 Stunden für70 €- Scheiß!!!
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beim ersten mal durchspielen hab ich knapp 95 stunden gebraucht um auf 100% zu kommen... leider gab es da noch keine trophäen für das spiel und dann bin ich später nur nochmal durch die story gerannt und das dauerte deutlich unter 20 stunden, glaub 14 oder 15. dabei is mir aber auch aufgefallen, dass die storymissionen eigentlich gar nicht so eintönig sind, wie ich nach dem ersten durchspielen gedacht hab.
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Vielleicht bist du ja seit über 25 Jahren ein Casual-Gamer. ;)
OK, der Begriff Casual-Gamer ist hier vielleicht wirklich nicht ganz angebracht. Dann nenn es von mir aus Fun-Gamer. Ein Core-Gamer gibt sich jedenfalls nicht damit zufrieden, ein paar Stunden durch die Spielwelt zu hampeln, nur Blödsinn zu machen und das wars dann.
Das hat auch nichts mit dem Schwierigkeitsgrad zu tun. Ich bin sicher kein Masochist, der es sogar noch toll findet wenn er zwei Stunden an einer einzigen Mission sitzt und zig Versuche dafür braucht. Aber ein Minimum an Herausforderung erwarte ich schon von einem Spiel wie GTA.
Ich erwarte auch nicht immer eine epische Story und ein durchgehend exzellentes Missionsdesign. Es kann ja nicht alles ständig top-notch sein. Aber wenn man wegen ein paar Längen in der Geschichte oder ein paar durchschnittlichen Missionen gleich das Handtuch wirft, dann hat man entweder zu hohe Ansprüche oder zu wenig Ehrgeiz. Wenn ich jedes Mal den Fernseher ausschalten würde, weil es bei einem Fussballspiel mal zehn Minuten etwas ruhiger zugeht, dann hätte ich wahrscheinlich noch nie einen Schlusspfiff gehört.
Aber gut, ich will jetzt nicht anfangen zu missionieren. Soll jeder spielen wie er will und es ihm Spass macht.
SSA
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Und wo man schon dabei ist würde mich Interessieren warum ich vor einiger Zeit gelesen hatte das der DLC von GTA 4 ebenso erfreuliche Zahlen im Verkauf abliefert wie man es sich erwartet hatte . Wobei hier wieder erwähnt wird das der Content am desinteresse der Spieler scheitert ?
Ich meine klärt mich bitte auf aber irgendwo kenn ich mich jetzt nicht mehr aus ....
Zum Thema der länge
GTA war schon immer ein Spiel das einem sehr viel geboten hat was die Dauer sowie die Aufgaben angeht . Und selbst als "Casualgamer" ist das Spiel sicher alles andere als für die Fische . Bot es doch einen reichen Schatz an verschiedenen Aktivitäten für kurzweile , mal abgesehen davon das der Schwierigkeitsgrad bei den Storymissionen zwar manchmal etwas variiert hat war er doch gesamt gesehen gut gewählt .
Und wo man gerade von der Story redet so war sie doch von der Inszenierung wirklich bodenständig und sehr Actionreich . Die Story mag vieleicht nicht jedermanns Geschmack sein aber ich denke keiner kann Rockstar vorwerfen das sie Inhaltlich schlechte Story´s erzählen oder Präsentieren .
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