Final-Fantasy-XIV-Produzent: Free-to-play 'nicht der richtige Weg' für MMOs
Man zahlt mehr als beim Abo-Modell
Während es mittlerweile fast mehr Free-to-play-MMOs gibt als Sand am Meer und auch Titel wie Dungeons & Dragons Online oder Herr der Ringe Online zu diesem Geschäftsmodell wechseln, glaubt Final Fantasy XIVs Produzent Hiromichi Tanaka, dass es für MMOs "nicht der richtige Weg" ist.
Auf die Frage, ob man darüber nachdenkt, mit dem schon älteren Final Fantasy XI zu diesem Modell zu wechseln, antwortete er im Gespräch mit Eurogamer.de: "Wieso fragt uns das in Europa eigentlich jeder? Und ja, wir haben uns überlegt, ob wir Final Fantasy XI auf dieses System umstellen."
"Aber das Spiel ist inzwischen neun Jahre alt, hat extrem viel Inhalt und ist sehr Hardcore. Wir denken nicht, dass dazu ein Free-to-play-Modell passt. Außerdem finden wir dieses Konzept nicht unbedingt nutzerfreundlicher."
"Wer Free-to-play-Spiele richtig nutzen möchte, muss eine ganze Menge bezahlen", erklärt Tanaka. "Bis zu fünfmal mehr als bei einem Subscription-Modell. Wer das Geld dagegen nicht ausgeben möchte, langweilt sich schnell."
"Die Lebensspanne solcher Online-Rollenspiele ist oft nur sehr kurz. Zusätzlich vermittelt das Abo-Modell eine Sicherheit, die die meisten Spieler bevorzugen. Sie können so viel spielen wie sie möchten. Besonders für Hardcore-Spieler ein wichtiges Element. Wir glauben einfach nicht, dass Free-to-play für Online-Rollenspiele der richtige Weg ist. Mit zahlenden Spielern zu konkurrieren, ist einfach extrem nervig."
Des Weiteren sprach er unter anderem über den aktuellen Zustand von Final Fantasy XIV und die Zukunftspläne. Mehr dazu lest ihr im Interview mit Hiromichi Tanaka über Final Fantasy XIV.
Final Fantasy XIV - CGI-Trailer
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Kommentare (1) Latest comment vor 2 Jahren
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Na, dann brauchen wir hier wohl einen Sozialausgleich: Die reichen Spieler zahlen das Doppelte, wovon den armen Spielern jeden Monat eine neue Waffe/Rüstung/Döner finanziert wird. Quasi MMO-Hartz4.