McNamara: L.A. Noire ist 'vermutlich zu groß'
Lange Nachforschungen
Ex-Team-Bondi-Chef Brendan McNamara hält L.A. Noire rückblickend für zu groß, was auch ein Grund dafür gewesen sei, dass man sieben Jahre brauchte, um es fertigzustellen.
"Es ist ein riesiges Spiel - vermutlich zu groß. Die Map ist gewaltig, und das ist vermutlich meine Schuld", so McNamara im Gespräch mit dem OPM.
"Wir mussten neue Prozesse entwickeln, um das zu erreichen. Wir waren ein brandneues Studio mit brandneuen Tools und neuer Technologie. Es gibt jetzt Tools, mit denen man Städte erschaffen kann, aber wir mussten diese Art von Dingen erstellen und dafür sorgen, dass es funktioniert."
"Das ganze Straßennetzwerk, wohin sich die Straßenbahnen bewegen, die ganzen Kabel, die automatisch mit all den Gebäuden verbunden sind. Die Technologie war ziemlich umfangreich, inklusive MotionScan."
Auch verbrachte das Team viel Zeit damit, Nachforschungen zum Setting anzustellen.
"Ich würde sagen, die ersten knapp anderthalb Jahre - vielleicht sogar länger - bestanden lediglich aus Nachforschungen", sagt er. "Das Durchforsten von Zeitungen, wir schickten Jungs nach L.A. und ließen sie sich Gebäude anschauen, Fotos machen, alle Ressourcen zusammenstellen... Wir waren ein ziemlich kleines Studio - 16 Leute oder so - und brauchten all dieses Material, damit wir anfangen konnten, Dinge zu erstellen."
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Kommentare (10) Latest comment vor 5 Monaten
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und so ist das halt in der Entwicklung und dem Fortschritt, man muss einmal viel Zeit investieren & dann geht's beim nächsten Mal einfacher.
@cole: deine Meinung. Ich fand es klasse, tolle Atmosphäre, sehr packend, genau die richtige Mischung zw. Action & Noir.
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Natürlich ;-). Aber hey, die Atmosphäre war bis zum dritten Fall auch klasse. Aber dann hat es mich nur noch Müde gemacht. Es wurde anstrengend (nein ich meine nicht die Herausforderungen ;-) ). Was du mit packend meinst und mit der richtigen Mischung ( vor allem im Bezug auf die "Action") verstehe ich allerdings nicht sooo ganz.
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Stellt sich für mich natürlich die Frage, wieso man so ein Spiel überhaupt mit 16 Leuten entwickeln will. Oder war der Titel mal anders geplant?
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Ansich war die Spielidee und die eingesetzte Mechanik klasse. Aber spätestens nach dem 3. Fall merkt man, dass sich Alles nur wiederholt. Und ja, irgendwann wurde es eher anstrengend als spaßig, das Spiel weiterzuführen.
Nicht dass es schlecht war, aber man hätte mit etwas Abwechslung ein sehr viel besseres Erlebnis schaffen können. Mit der größe des Spiels hat das Nichts zu tun.
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War sogar erst höchst skeptisch wieder ein GTA-Gameplay zu erwarten, dem ich nicht so viel abgewinnen kann.
Und dann entpuppte sich L.A. Noire als genialles Adventure mit Action-Elementen.
Mir hat wirklich jeder einzelne Fall derbe Spaß gemacht, da ich eh son Faible für diese Dedektiv-Arbeit habe. Die Rahmenhandlung war allerdings wirklich nicht so das Wahre... aber war mir dann eh Schnurz Piep Egal.
Für die paar Fälle war die Stadt aber tatsächlich ziemlich groß. Gut, das macht das ganze ein wenig realistischer, aber wäre die Cheuffeur-Funktion net, hätten mich die langen Fahrten echt genervt.
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Cole Phelps als Charakter war großartig! Einer, an dem sich die ganzen anderen weichgespülten Marktforschungsstereotypen eine große, dicke Scheibe abschneiden können. Ein Weltverbesserer, ein Gutmensch, undurchsichtig und in vielerlei Hinsicht ein Arschloch. Aber auch ein tragischer Held bis zum Schluß. Ich will mehr solcher Spielcharaktere und keine muskelbepackten Hirnis die nicht mehr als einen Oneliner von sich geben können.