Jährliche Fortsetzungen: Der Niedergang der Spielkultur?
Gutes Sequel, böses Sequel
Der eine mag sie. Der andere hasst sie. Wieder anderen ist es völlig egal, da sie sich sowieso nicht dafür interessieren. Diese Aussage könnte nun zwar theoretisch auf viele Dinge zutreffen, aber hier geht es konkret um die jährlichen Fortsetzungen, die Jahr für Jahr nicht nur die Spieleportale und Verkaufscharts beherrschen, sondern auch immer wieder unter den Usern für teils hitzige Diskussionen sorgen.
Warum jährliche Fortsetzungen erscheinen, dürfte klar sein: Sie bringen Geld. Besteht kein Interesse, gibt es auch keine jährlichen Fortsetzungen. Insofern kann man das den Herstellern gar nicht mal verübeln, wollen sie doch einerseits natürlich Umsätze erzielen, andererseits aber auch die zweifelsfrei vorhandene Nachfrage befriedigen. Denn die gibt es ja, wie man mit jedem neuen Jahr an einigen der populärsten Serien sehen kann.
Der Nachteil für viele Spieler ist, dass diese jährlich auf den Markt gebrachten Produkte eigentlich kaum Innovationen, kaum wirklich Neues bieten können, sondern lediglich auf Bewährtes setzen und dieses weiter verbessern beziehungsweise in Maßen erweitern. Das macht Sinn, schließlich reduziert man so einerseits die Kosten, andererseits die Entwicklungsdauer. Gleichzeitig umgeht man auch das Risiko, durch zu viele Experimente an einer beliebten Marke einen Flop zu landen - Command & Conquer 4 war zwar keine jährliche Fortsetzung, ist aber ein gutes Beispiel dafür - und möglicherweise User zu verschrecken, die dann künftig vielleicht nicht mehr so schnell oder gar nicht mehr zugreifen.
Im Grunde also ein relativ sicherer Ablauf, wobei man mitunter auch dazu übergeht, zwei Teams an einer Serie arbeiten zu lassen, die sich dann Jahr für Jahr abwechseln und somit pro Spiel zwei Jahre Entwicklungszeit bleiben. Und zwei Jahre sind meist genug, um einen mindestens guten Titel auf die Beine zu stellen, zumal das Grundgerüst eben meist übernommen und lediglich weiterentwickelt wird - es braucht keine neue Technik und dergleichen. Vor diesem Sprung steht man dann wahrscheinlich erst mit dem Start der neuen Konsolengeneration. Die internen Vorbereitungen dürften sicher schon auf Hochtouren laufen. Und anschließend geht dann wieder das gewohnte Spiel weiter.
Aber selbst bei solch einem routinierten, gut durchgeplanten Vorhaben kann einiges schiefgehen, wie man in der Vergangenheit schon hier und da an prominenten Namen der Branche sehen konnte. Die jährlichen Fortsetzungen kannte man früher meistens aus dem Bereich der Sportspiele. Ob es nun die diversen EA-Titel oder Sportspiele von anderen Herstellern waren, ungefähr alle zwölf Monate gab es einen neuen Ableger, der nicht nur die aktuellen Lizenzen mit sich brachte, sondern auch das Gameplay weiter verfeinerte, die Steuerung komfortabler machte und so weiter und so fort.

Da kommen Erinnerungen hoch.
Das geht auch bis heute noch munter so weiter, ein Beispiel dafür wäre etwa EAs populäre FIFA-Serie. Im Jahr 1993 erstmals veröffentlicht, mauserte sich die Fußballsimulation über die Jahre zu einem echten Erfolg. Im Jahr 1995 erschien zwischenzeitlich der bis heute größte Konkurrent der FIFA-Serie auf der Bildfläche: Pro Evolution Soccer - damals noch unter dem Namen International Superstar Soccer. In den folgenden Jahren konnte man beobachten, wie sich Electronic Arts zunehmend auf seinen Lorbeeren ausruhte. Man hatte zwar stets den Vorteil des vollen Lizenzpakets, doch gameplaytechnisch galt Konamis PES bei vielen als klarer Favorit.
Das änderte sich erst wieder mit dem Start der neuen und derzeitigen Konsolengeneration. Während Konami den Sprung etwas verschlief, gab EA Canada Vollgas und verbesserte sich seit FIFA 07 kontinuierlich, was sich auch in den Verkaufszahlen widerspiegelt: Bis Oktober 2011 wurden etwa auf allen Plattformen 16 Millionen Exemplare von FIFA 11 verkauft. Das sind Zahlen, von denen Konami mit PES nur träumen kann.
Der Vorteil im Sportbereich ist, dass die Spieler hier mehr Wert auf das Gameplay legen, nicht immer wieder neue grafische Wunderwerke erwarten. Das würde sich bei den meisten Titeln ohnehin kaum bemerkbar machen, verbringt man die meiste Zeit doch in einer erhöhten Perspektive und betrachtet einen großen Teil des Spielfelds. Insofern haben es die Hersteller leichter und können sich mehr auf das Wesentliche konzentrieren, denn ohne gute Spielbarkeit würde selbst das bestaussehendste Fußballspiel nicht viel nützen.
Die große Frage ist: Könnte man nicht einfach nur immer und immer wieder das Spiel per Download-Update auf den neuesten Stand bringen, anstatt stets eine neue Version zum Vollpreis auf den Markt zu werfen? Oder für diejenigen, die nur aktuelle Daten wollen, aktualisierte Teams und Kader gegen eine kleine Gebühr anbieten? Wer die neuen Features haben will, müsste also trotzdem den Nachfolger kaufen. Andererseits: Die teuren Lizenzen wollen bezahlt werden und der Erfolg gibt EA ja durchaus recht. Nur sollte man es eben nicht übertreiben. Bei FIFA läuft momentan einfach vieles richtig, aber es kann auch anders aussehen.

Ein Tiefpunkt für Need for Speed.
Bleiben wir bei Electronic Arts, wechseln aber den Schauplatz. Need for Speed ist eines der bekanntesten Rennspiel-Franchises, wurde vom Publisher vor einigen Jahren aber fast gegen die Wand gefahren, wie EA-Chef John Riccitiello 2010 selbst zugeben musste. Eigentlich lief alles recht gut, mit jeder neuen Ausgabe wurde die Reihe erfolgreicher, mit Need for Speed: Underground konnte man sogar über zehn Millionen Exemplare absetzen.
Doch dann machte man einen entscheidenden Fehler: Man setzte mit Black Box ein einziges Studio auf die Reihe an, das zwischen 2004 und 2007 praktisch alleine für Need for Speed verantwortlich war. Was bei Most Wanted oder Carbon noch relativ ordentlich klappte, ging mit ProStreet dann schon in eine Richtung, die dem Publisher eigentlich nicht gefallen konnte. Trauriger Tiefpunkt war dann Need for Speed: Undercover - von uns mit einer 4/10 bedacht.
Mit dem realistischen, von Slightly Mad entwickelten SHIFT und Hot Pursuit von den Burnout-Machern Criterion gelang es dem Publisher aber, die Reihe wieder einigermaßen auf Kurs zu bringen. Das Erfolgsrezept auch hier: Unterschiedliche Entwickler, die sich abwechseln und so insgesamt mehr Zeit für ihr Baby haben. Was aber nicht bedeuten muss, dass die Spiele automatisch gut werden. Black Box' NfS: The Run schwächelte im Vergleich mit den vorherigen Titeln wieder ein wenig, aber ein totaler Einbruch wie vor einigen Jahren ist hoffentlich nicht mehr zu befürchten. Man lernt aus seinen Fehlern, heißt es so schön.
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Kommentare (33) Latest comment vor 1 Monat
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allerdings zeigen sich bei fast allen fortsetzungen irgendwann abnutzungserscheinungen.. so ab teil 3 finde ich.. und besonders wenn alles in der gleichen "gen" erscheint also es optisch kaum änderungen/verbesserungen gibt..
(ich meine richtige grafische verbesserungen nicht ein paar drehungen an den schrauben.. kommt mir jetzt nicht mit uncharted oder gears.. das zieht nicht! denn irgendwo ist es doch immer die selbe "alte" engine und bitte auch keine "grafik ist nicht alles" geschichten denn es geht hier ja um fortsetzungen.. wenn man da das gameplay grundlegend ändert ist das für mich keine richtige fortsetzung mehr..)
auch bei qualitativ gleich hoher quallität..
seih es nun cod, uncharted, killzone, fifa, gears of war god of war, asassins, ja auch zelda..und mario, nfs usw.
diese spiele sind dann zwar immernoch top aber halt auch nix besonderes mehr..
andererseits weis man was man bekommt.. das gehört halt dazu
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a) keine AAA-Titel sind
b) keine teuren Lizenzen benötigen
c) weniger Marketing-Budget bekommen.
"El Shaddai" war für mich letztes Jahr so ein Titel. Ich glaube kaum, dass man von Publisherseite es darauf anlegte, sich mit den Großen des Genres zu messen bzw. an eine Fortsetzung der "Marke" dachte. Ich bewundere die Firmen, die den Mut haben, auch mal etwas kleiner zu denken.
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Seit 1998 mit dem PS1 Spiel begleite ich Snake auf seinen Abenteuern und in 10 Jahren erschienen nur 4 Teile die grafisch immer wieder neue Maßstäbe setzten und auch das Gameplay ist im Detail bei jedem Teil etwas anders aber dennoch vertraut.
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Und nur weil Fortsetzungen nicht jährlich erscheinen sondern im 2-3 Jahres Rhythmus heißt das ja noch lange nicht, dass diese auch gleich Qualitativ besser sind. Hier habe ich oftmals das Gefühl, dass die Programmierer zu viel Zeit mit dem Gedanken verbringen – was müssen wir anders machen damit sich die Leute unser Spiel wieder kaufen.
So habe ich vor ein paar Tagen die ersten Vorschauberichte zum neuen Ninja Gaiden 3 gelesen und der ein oder andere Kritiker lässt dabei schon verlauten, dass der höchste Schwierigkeitsgrad des aktuellen Teils nicht einmal mehr an den "normalen" der Vorgänger heran reicht (Hey, aber dafür funktioniert die Kamera)
Aber das ist auch gleichzeitig das ideale Beispiel wie die jährlich erscheinenden Updates alle anderen Spielereihen beeinflussen.
So muss ein Dragon Age aktionlastiger werden, ein Dead Space braucht weniger Horror-Schock-Momente und mehr Aktion, ein Ninja Gaiden muss leichter sein, ein Hitman bekommt einen Adlersinn etc. und alles nur um am Markt die gleichen Kunden zu erreichen die auch CoD oder Assassin's Creed jedes mal kaufen wenn es raus kommt – verständlich jeder will möglichst viel Geld verdienen aber mir geht hierbei die Individualität der einzelnen Reihen verloren.
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Ich hätte lieber alle 3 Jahre ein CoD, AC oder Uncharted um nur ein paar Beispiele zu nennen. Die Spiele wären länger, sie wären ausgereifter, sie würden evtl. mehr wagen und neues bieten als diese blöden Jahresupdates.
Nebenbei zerstört man so auch die Freude an einer Marke - wenn die Updates zu ähnlich sind. Außerdem ist bei mir die Vorfreude größer - auf ein Uncharted 3 habe ich mich weniger gefreut, als z.B. über ein MGS4, das man über Jahre hinweg angegenfieberte.
Gutes Beispiel ist doch Skyrim! Oblivion ist schon etwas her, es wurde gepfeilt und poliert, ein neues Setting sich ausgedacht und es ist ein Erfolg. Würde Eldar Scrolls Teile aber jedes Jahr erscheinen, ich hätte schnell kein Bock mehr drauf.
Gefühlt ist es bei mir auch so das Spieleserien die so schnell Nachfolger auf den Markt werfen, zwar oft gekauft werden, weil die Freude groß ist, einen weiteren Titel aus der tollen Serie zu besitzen, die Langzeitmotivation nach dem kauf, aber extrem schnell abnimmt, weil es doch nur das gleiche ist.
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bitte, schreibt öfter solche artikel. es gäbe viele weitere themen die man aus der welt der videogames rezipieren könnte.
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Der Vergleich mit Filmen ist immer schwierig.
Filme haben den Vorteil, dass sie auch ohne ein gigantischen Budget locker mit den Big Budgets mithalten können.
Das teuerste an Filmen sind die Special Effekts und die bekannten Hollywoodschauspieler.
Verzichtet man auf beides kann man trotzdem einen Film auf die Beine stellen dem sein Budget absolut nicht anzumerken ist.
Bei Spielen sieht das alles etwas anders aus.
Das Technische steigt meistens mit der Finanziellen...
Special Effects bei Filmen sind mit das teuerste... und Videospiele bestehen im groben nur aus Special Effects.
Wenn man hier spart... dann spart man quasi am gesammten Spiel und schliesst sich damit oft als NoName Konkurrent der AAA Produktionen aus.
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Allerdings gibt es ja auch Games, die gleich als Triologie geplant wurden (man siehe Mass Effect). Da soll der dritte Teil ja definitiv das letzte Abenteuer von Commander Shephard sein. Laut meines letzen Informationsstandes, ist es aber nicht ausgeschlossen, dass es weitere Games in Mass Effect Universum geben wird. Ein sinnvoller Schritt wie ich finde. Die Fans lieben das Universum und es gibt bestimmt genug Material fr weitere Teile. Der dritte Teil wird zeigen, ob man die Qualitt weiterhin auf so hohem Niveau halten kann. Ich bin gespannt wie sich das entwickeln wird :).
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Wer will schon noch den alten Teil zocken wenn die Community auf den neusten Teil wechselt.
Da will niemand zurückbleiben, selbst wenn man eigendlich glücklich mit dem war was man hatte.
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Geb' ich dir recht. Jedoch vergisst du das Marketing - es ist ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor, wenn z.B. EA ein Jahr vor Erscheinen schon fleißig Trailer für BF3 produziert und Printwerbung schaltet. Oder ob ein Spiel, wie das von mir genannte "El Shaddai" quasi aus dem Nichts im Händlerregal landet.
Wobei eigentlich Titel, die keinen Vorgänger haben dringender auf Werbung angewiesen sind, um nicht komplett unterzugehen.
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Das es eine Trilogie sein sollte kam erst auf als Teil 1 ein Mega Erfolg wurde.
Merkt man ja auch deutlich am Ende von Teil 1.
Es ist zwar ein offenes aber trotzdem ein "abgeschlossenes" Ende.
Wie bei Matrix.
Erst der zweite Teil hatte ein völlig unabgeschlossenes Ende mit einem Cliffhaner und ergibt für sich selbst genommen überhaupt keinen Sinn.
Wie bei Matrix.
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Da sind mir die einzelnen Ableger einfach zu unterschiedlich, und schwanken noch dazu erheblich in der Qualität.
Blind gekauft wird von mir jedenfalls kein NFS. Was ja wohl alles über den Ruf den diese Marke bei mir genießt sagen sollte.
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Wenn aus einem brillanten Spiel (Deus Ex 1) ein lauer Abklatsch gemacht wird (2), auf den ein dritter Teil folgt, der sich auf die Tugenden besinnt und an "den richtigen" (= geeigneten) Stellen Änderungen vornimmt, dann ist das genau das Beispiel, warum man keine pauschalen Aussagen über Sequels machen kann.
edit: damit ich will ich nicht den Artikel diskreditieren, den ich sehr anregend finde!
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Was ich eigentlich zum Ausdruck bringen wollte, war ja das es auch durchdacte Reihen gibt, die sich nicht tot laufen, sondern immer wieder mit Atmosphre und SPannung punkten knnen. Meteal Gear gehrt da definitv auch dazu. Unterscheiden sich aber klar im Zeitfaktor von den jhrlichen Fortsetzungen. ber die Qualitt kann und darf gestritten werden und dafr sind wir ja auch alle gerade da. Aber man sieht ja auch, dass sich nicht alles endlos jedes Jahr forsetzen lsst, man siehe Need for Speed. Bleibt der wirtschaftliche Erfolg aus, bleiben irgendwann auch die Sequels aus.
Wobei ich sagen wrde, Spiele wie Fifa werden auf Grund ihres verbesserten Gameplay gekauft,zu Rollenspielreihen greift man wohl aber eher, weil einem die angebote alternative Welt gefllt und weil man eine neue Story erleben will. Stimmt das nicht, kann auch ein perfektes Gameplay das ganze nicht retten. Ist jetzt meine These, darf man sich gerne drber streiten^^.
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Deus Ex fällt aber irgendwo wieder aus dem Rahmen.
Obwohl es sehr Storybezogene Spiele sind spielen sie doch alle zu anderen Zeiten und die Bezüge zueinander halten sich extrem in Grenzen und sind letzendlich irrelevant.
Für mich ist soetwas nicht direkt eine Serie.
Ob da nun Deus Ex drauf steht oder Blade Runner oder was auch immer würde kaum einen Unterschied machen, weil selbst der Hauptcharakter immer wechselt.
Ähnlich wie bei den ganzen Nintendo Serien die quasi immer nur ein Remake des aller ersten Teiles sind.
Ganz anders bei Metal Gear, Assassins Creed oder Mass Effect die direkt aufeinander Aufbauen und das altbekannte erweitern und vertiefen.
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Trotzdem weiß ich beim Markennamen PGR, Gran Turismo oder meinetwegen auch Mario Kart ziemlich genau was auf mich zukommt. Während einen der Markenname NFS so gut wie keinen Aufschluss über das eigendliche Spielerlebnis gibt (mal abgesehen davon, dass man Rennen fahren wird).
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Der punkt ist doch der, das heutzutage dem Gamer fast nur noch Games untergejubelt werden , die sich allesamt wie COD spielen......Dumpfbacken Gameplay mit der passenden Vollpfosten storry für 12jährige. Egal wohin man schaut....
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Plöd find ich's erst, wenn andere Titel an diese Erfolge anschließen müssen und man hauptsächlich nur noch Ego-Shooter oder eben einen ähnlichen Titel, der fast nur anders aussieht, rausbringt.
Vor allem bei Assassin's Creed hat's mich aufgeregt. Brotherhood und Revelations waren vielleicht qualitativ hochwertiger als noch Teil 2, doch gerade der ist mein Lieblingsteil. Vom SP her hätte man die beiden als AddOn rausbringen können.
Bei FIFA ist das was anderes. Hier müssen die Ligen beobachtet werden (zwar irgendwie falsch, wenn man die Werte anschaut, aber naja), damit die nächste Saison simuliert werden kann. Auch Transfers müssen beachtet werdn. Hier wäre ein Update für manche zu groß, zum runterladen.
Aber dazu hat jeder seine eigene Meinung und letzten Endes liegt es bei den geldgeilen Publishern und deren Aktionären, die natürlich auch Profit sehen wollen.
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Der Artikel ist eher eine Kolumne die einem nicht viel neues sagt aber auch nicht genug eigene Perspektive bietet.
Die Entwickler der angesprochenen Franchises zu Wort kommen zu lassen hätte das ganze schon aufgewertet.
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eher an den Leuten, die die Spiele kaufen, leider will die große Masse eben den CoD Einheitsbrei und das jährliche Fifa Update. Angebot und Nachfrage!
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wenn sie schon die ganze echte kritik den Usern überlassen, sollte dem user mehr Raum und Platz eingeräumt werden, zB Spieletest von Gamern sollten auf der Start Seite sichtbar und anklickbar sein. und nicht verschämt in irgendeiner hinterletzten Seite versteckt.
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Ja, steinigt ihn!
@Boxman
Naja kennst das doch. Teil 2 ist meistens ein Flop.
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Natürlich gibt es auch Ausnahmen, siehe Elder Scrolls oder Mass Effect als Beispiel. Die Spiele haben sich weiter Entwickelt und haben sich verbessert und Neuerungen eingebracht. Negativ Beispiele gibt es natürlich Tonnenweise. FIFA, FM, NFS, CoD ... Alles Titel die sich nur minimal verändern oder sogar zurück entwickeln. Wenn man dort nur alle 3-4 Jahre zufasst verpasst man absolut nichts.
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Negativ ist mir über die Jahre Silent Hill aufgeschlagen. Die Serie wurde nach dem 2. Teil immer schlechter. Da hoffe ich das Downpour besser wird. Kaufen werde ich es mir sowieso, immerhin ist der Fanbonus ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor...
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Franchises mittels "uralter" Engines abzuwickeln ist kommerziell und operativ (leider) eine vernünftige Entscheidung und wird von den Spielern ebenfalls honoriert (siehe Bioware RPG's, COD, usw.). Skyrim ist ein gutes Beispiel dafür: Die angekündigte "all-new Engine" ist bestensfalls Gamebryo 1.3; das Game ist technisch UND inhaltlich ein Oblivion add-on, verkauft sich aber wie geschnitten Brot.
Warum sollte z.B. Activision etwas an der COD-Grundformel ändern (Schlauchlevel, durch-gescriptete Set-Pieces, etc.), wenn sich innovative - und technisch deutlich komplexere - Ansätze (wie z.B. Crysis 1) auch noch schlechter verkaufen?
Gleiches gilt natürlich auch für Gears und z.B. Uncharted 2.
Auch außerhalb des Shootergenres sind innovative, "andersartige" Titel fast ein Garant für kommerziellen Schiffbruch: MDK, Beyond Good & Evil, Psychonauts.
Warum die Industrie so konservativ ist, sollte klar sein, die Gründe der Spieler sind da schwieriger nachzuvollziehen, gerade bei Singleplayer-Franchises.
Es gibt also letztlich zwei sehr konservative Gruppen (Publisher, Spieler), die sich gegenseitig bestärken. Die Publisher liefern z.B. nur "generische" Triple-A Titel und die Spieler greifen fast schon verzweifelt zu; warum also etwas ändern?
Wir bekommen die Spiele, die wir verdienen.