EA-Spiele nun auch für Steam

Vorerst allerdings nur in den USA

Über Steam sind nun auch Spiele von Electronic Arts erhältlich, gibt der Publisher via Pressemitteilung bekannt.

Ab sofort gibt es Spore, Mass Effect, Warhammer Online, Need for Speed: Undercover und den Fifa Manager 09 auch über Valves digitale Vertriebsplattform - momentan allerdings nur in Nordamerika.

Zwar fanden bisher schon einige Titel, die unter der Flagge von Electronic Arts erschienen, ihren Weg in das Portfolio von Steam - Crysis beispielsweise. Dieser neue Schritt betrifft aber erstmals auch Spiele, die intern bei EA entwickelt wurden und online bisher ausschließlich in EAs eigenem Download-Service verfügbar waren.

Als kommende EA-Highlights verspricht Steam unter anderem Mirror's Edge, Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3 und Dead Space.

Durch die Veröffentlichung über Steam verzichtet Electronic Arts auf die Implementierung von harschen DRM-Maßnahmen in ihren Spielen. Anders als zum Beispiel bei Far Cry 2, das trotz Steam-Veröffentlichung nicht auf SecuROM verzichtet, enthält Spore keine weiteren Sicherheitsvorkehrungen als die Steam-eigenen.

Ob und wann Electronic Arts die Verbreitung via Steam auch für andere Teile der Welt ermöglicht, ist leider noch nicht bekannt.

Kommentare (7) Latest comment vor 3 Jahren

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  • Syrok Bestätigt Community Coordinator, Tarsier Studios #1 vor 3 Jahren

    Und wann kommt die Nachricht das für Valve Dollar und Euro gleich sind, was zu einer nicht unerheblichen Diskriminierung der Europäer führt?
  • Heavy_Rain #2 vor 3 Jahren

    Das liegt an den Publishern, nicht an Valve.
  • Syrok Bestätigt Community Coordinator, Tarsier Studios #3 vor 3 Jahren

    Ändert nichts an der Tatsache das es illegal ist. Also nicht das Dollar und Euro gleichwertig gemacht werden sondern das man in England deutlich weniger zahlt als in der Eurozone.

    Edit: Oder wäre es wenn sich mal der Europäische Gerichtshof mit Digital Distribution befassen würde.
    Editiert von Syrok um 22/12/08 @ 15:53
  • Heavy_Rain #4 vor 3 Jahren

    Wäre mir neu das die Engländer viel weniger zahlen. Das sind afaik einige Sachen die billig sind, dafür sind andere übertrieben teuer.
    Mir gefällt das sicherlich auch nicht aber das liegt eben an der schwachsinnigen Preispolitik der Publisher, sie wollen das was sie auf dem Retail-Markt machen auch 1 zu 1 auf die digitale Distribution übertragen. Was natürlich vollkommen absurd ist.
  • Syrok Bestätigt Community Coordinator, Tarsier Studios #5 vor 3 Jahren

    Das ist wohl wahr, aber bei den meisten Sachen kannst du dir einfach die günstigere Variante kaufen. Das geht jetzt angeblich nicht mehr, das heißt das du es nur zu dem Preis kaufen kannst zu dem es in deinem Land angeboten wird und nicht mehr auf die günstigere Variante zugriff hast.
    Das selbe gab es vor 10 Jahren glaube ich, als Nintendo seine Konsolen in Deutschland günstiger anbot als in England und es verbat die Konsolen von Deutschland nach England zu importieren. Da das gegen EU-Gesetz verstößt wurden Nintendo verklagt und musste das Importverbot aufheben.
    Wie gesagt, ob das gleiche für digitale Werte gilt weiß ich nicht; und ich glaube nicht das sich die Gesetzgeber dazu bisher Gedanken gemacht haben.
  • Heavy_Rain #6 vor 3 Jahren

    Ja, man ist jetzt leider auf die Euro-Preise festgelegt. Audiosurf z.B. das man vorher für 10$ kaufen konnte, was nur 7 EUR waren, kann man jetzt nur noch für 10 EUR kaufen. Die Diskrepanz ist dann natürlich bei teureren Spielen noch größer.
    Und kann man es leider, soweit ich weiß nicht umgehen.
  • BlueCougar #7 vor 3 Jahren

    Nun ja, Apple ist von der EU-Kommission schon vor einiger Zeit dazu verknackt worden die Preise anzugleichen.
    [link url=http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,527558,00.html
    ]http://www.manager-magazin.de/it/artikel...[/link]
    Sollte sich das Volumen der Steam-Käufe in ähnlichen Dimensionen bewegen wie die im iTS, dann wird sicherlich auch jemand aktiv werden.
    Oder jemand gibt mal den Herren einen Tip...