Die goldene Wii der Queen steht jetzt für 300.000 Dollar zum Verkauf

Eine royale Konsole fürs eigene Wohnzimmer.

  • Die goldene Wii war ein verschmähtes Geschenk an die Königin von England
  • Sie landete stattdessen beim Niederländer Donny, der sie jetzt verkauft
  • Für 300.000 Dollar kann man sich die goldene Wii jetzt kaufen

2009 erhielt die Königin von England, Elizabeth die zweite, eine goldene Wii als Geschenk - klingt wild, ist aber genau so passiert. Eben diese Konsole steht jetzt zum Verkauf für 300.000 Dollar.

Auch wenn die Vorstellung der Wii-spielenden Königin unterhaltsam ist, muss ich euch leider enttäuschen: Wie zu erwarten war, nahm die Königin das Geschenk damals nicht an. Bei der dekadenten Nintendo-Konsole handelte es sich nämlich eigentlich nur um ein Werbegag des damaligen Publishers THQ, um ihre Wii-Spielesammlung Big Family Games zu vermarkten, die 2009 in den Handel kam.

Das Spiel aus verschiedenen Mini-Games zielte dem Namen nach besonders auf Familien ab, also kam der Publisher auf die Idee, eine Wii an eine ganz besondere Familie zu verschenken: die Royals. Die Queen lehnte ab, aber was geschah danach mit der goldenen Wii?

Die Leute von People Make Games haben dazu 2019 wieder ihre archäologischen Fähigkeiten bemüht und den Weg der goldenen Wii nach 2009 nachverfolgt. Dadurch kamen sie zu einem Niederländer mit Namen Donny, der alles rund um Videospiele sammelt und die besondere Nintendo-Konsole an sich bringen konnte - in einem Video zeigte People Make Games den Weg des goldenen Geräts vom britischen Königshaus bis in die Niederlande auf:

Eben diese besondere Konsole soll nun verkauft werden, denn Donny will die Gold-Wii nun loswerden: "Der Grund, warum ich sie verkaufe, ist einfach: ich schreite im Leben voran. Es ist Zeit, mir eine eigene Wohnung zu suchen."

Das gute alte Alltagsleben kommt also zwischen Donny und seine Goldkonsole und um sich eine ordentliche Bude zu finanzieren, wäre es natürlich gut für den Niederländer, das Sammlerstück erfolgreich zu versetzen: "Ich möchte vernünftig sein, wenn ich ein Haus für mich kaufe, und 300.000 Dollar ist der Preis, auf den ich gekommen bin. Ich BRAUCHE nicht mehr. Außerdem gibt das mehr Leuten die Möglichkeit, sie zu kaufen."

Donnys Aussage klingt also, als hätte er mit 300.000 Dollar seiner Meinung nach noch einen ziemlich niedrigen Preis angesetzt. Nun ja, immerhin handelt es sich um ein einmaliges Sammlerstück mit einer ziemlich lustigen Hintergrundgeschichte, königlichem Touch und Goldüberzug. Könnte sein, dass da 300.000 Dollar noch ziemlich erschwinglich sind.

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Über den Autor:

Judith Carl

Judith Carl

News Redakteurin

Die Neue bei Eurogamer. Adventure-Freak und Fan von guten Geschichten. Begeisterte Sängerin. Mag Rollenspiel, Podcasts und Trashfilme.

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