Brink - Test
Update: PS3 mit PSN, Xbox mit Patches
Hinweis: Da das PSN zum Release von Brink abgeschaltet war, konnten wir erst jetzt vernünftig den Multiplayer-Modus testen. Da außerdem auch für die Xbox diverse Patches veröffentlicht wurden, haben wir diese Version auch noch einmal getestet und die Wertung angepasst. Infos zu den beiden Versionen und den Änderungen findet ihr auf der letzten Seite des Brink-Tests.
Brink hat leider einen äußerst holprigen Start hingelegt. Ohne richtige Multiplayer-Beta und mit einem vorgezogenen Release ist genau das eingetreten, was ich befürchtet habe: Technik und Netzcode sind einfach noch nicht fertig. Selbst jetzt zum EU-Launch ist die Situation noch nicht hundertprozentig aus der Welt geschafft. Noch immer zieht auf der Xbox das langsame Textur-Streaming die Grafik nach unten und die Qualität der Online-Partien ist ein Glücksspiel. Immerhin laufen die Gefechte auf dem PC dank dedizierten Servern relativ flüssig, dafür ist die Performance auf AMD-Systemen zum Teil unterirdisch. Doch es wird mit jedem Patch besser und Splash Damage tut wirklich alles, um das Spiel zum Laufen zu bringen. Ich bin mir sicher, sie bekommen die Fehler in den Griff.
Doch nicht nur die hausgemachten Probleme drücken Bethesda-intern die Stimmung. Mal ganz abgesehen von einigen harten, meiner Meinung nach schlicht falschen Kritiken aus den USA läuft das PSN immer noch nicht und es wird damit die halbe Zielgruppe ausgeschlossen - weshalb wir übrigens auch auf eine PS3-Wertung verzichten. Und das gerade bei einem Titel, der es mit seinem komplexen Gameplay und nicht gerade alltäglichen Konzept gegen die simple Dauerfeuer-Konkurrenz ganz sicher nicht einfach hat.
Zum Glück kann man sich bei Brink bis zur Wiedereröffnung des PSN beziehungsweise bis zur Überbrückung der aktuellen Probleme in die Offline-Variante der Kampagne stürzen, die sich im Grunde kaum vom Online-Part unterscheidet. Ihr sammelt dort ebenfalls Erfahrungspunkte, spielt auf denselben Karten und mit den gleichen Missionszielen. Nur eben gegen die KI.
Und diese macht unterm Strich und vor allem, wenn man die Komplexität des Spiels bedenkt, einen wirklich guten Job. Die Bots werfen gezielt Granaten, buffen als Ingenieur euren Schaden, beleben euch als Sanitäter wieder und versorgen euch als Soldat mit Nachschub. Okay, wenn es um das Einnehmen von Missionszielen geht, sind die Jungs nicht ganz so geschickt wie ein erfahrener Mensch und ab und an gibt es immer mal wieder kurze Aussetzer, doch unterm Strich sind sie vor allem auf "Schwer" eine echte Herausforderung. Noch dazu könnt ihr so nahtlos weiterspielen, wenn ein Spieler im Online-Modus das Spiel verlässt. Er wird einfach ersetzt und man ist, wie bei Left 4 Dead, nie allein unterwegs.
Doch das System hat auch einen Nachteil: Reine Versus-Gefechte mit menschlichen Kontrahenten sind auf Konsolen deutlich schwerer zu finden. Auch weil man nur gegen gleich- und höherrangige Gegner antreten kann. Das Spiel sucht bei der Public-Einstellung zwar automatisch nach menschlichen Mitspielern, doch leider fehlen hier weitergehende Einstellungsmöglichkeiten beziehungsweise ein Server-Browser. Die PC-Version hat damit einen klaren Vorteil. Hier wählt ihr einfach einen dedizierten Server mit einer guten Verbindung aus und genießt lagfreie Gefechte.
Brink hat Offline-Spielern eine Menge zu bieten, aber lasst euch in diesem Punkt von den PR-Versprechen nicht täuschen: Die Kampagne ist mit ihre Bots nur eine Vorbereitung auf die Online-Gefechte. Alleine wird es schnell langweilig, weil man nach kurzer Zeit alles gesehen hat und weil die Geschichte so verworren erzählt wird. Im Prinzip gibt es zwei kleine Kampagnen, zwei unterschiedliche Blickwinkel mit verschiedenen Missionen auf acht Karten. Eine für die Sicherheit und eine für den Widerstand. Das Ganze spielt auf der Arche, eine Art schwimmendes Utopia, das nach der Klimakatastrophe in einer nicht allzu fernen Zukunft tausende Flüchtlinge aufgenommen hat und sie nun in Slums leben lässt. Das ist zu viel für die Ausgestoßenen und sie setzen sich zur Wehr. Interessanterweise bekommt ihr dabei beide Seiten der Kampagne mit, versteht aber anfangs nur Bahnhof.
Brink - Gameplay-Video: Die ersten 15 Minuten
Wichtige Figuren, das Wann, das Wie und das Warum werden erst klar, wenn man beide Seiten erlebt hat. Wenn man kleine Nuancen mitbekommt, wie zum Beispiel die Verwandlung und Radikalisierung einzelner Charaktere, wie sie langsam Narben bekommen und sich immer wütender ins Gefecht stürzen. Es entsteht also kein wirklicher Erzählfluss, sondern eher eine Art Puzzle, das man nach und nach zusammensetzt und das einen immer detaillierteren Blick auf diesen Konflikt ermöglicht. Ein Kampf ohne Gut und Böse, richtig und falsch. Eine Auseinandersetzung, die erschreckenderweise immer wieder an Krisenherde wie Palästina oder den Irak erinnert.
Das Gameplay unterscheidet sich dabei aber dramatisch von vermeintlich realistischen Shootern. Wie schon in den Quasi-Vorgängern der Enemy-Territory-Reihe geht es bei Brink um eine Teamerfahrung. Ein gemeinsames Vorgehen, um zum Teil extreme Hürden zu überwinden. Einzelgänger fungieren zwar manchmal als Ablenkung und können mit heroischen Aktionen vielleicht mal das Ruder herumreißen, doch nur im Zusammenspiel entfaltet der Titel seine ganze Größe.
Die Besonderheit: Brink geht noch einen Schritt weiter als Bad Company 2. Ja, als Soldat versorgt ihr eure Kollegen mit Munition und als Sanitäter heilt ihr sie, aber ihr könnt ihnen als Sanitäter gegen eine Portion Energie auch mehr Lebensenergie und als Ingenieur mehr Schaden verpassen. Dieses Buffen kennt man sonst eigentlich nur von MMORPGs, nimmt aber bei Splash Damages neustem Online-Experiment eine fast ebenso wichtige Rolle ein.
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Kommentare (59) Latest comment vor 12 Monaten
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Ich für meinen Teil freu mich auf das Spiel wegen dem Teamaspekt sehr. Am Montag dürfte es ankommen von Amazon und dann funktioniert hoffentlich bald das PSN wieder
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dann die ganzen Charas, ja nett was man alles machen kann damit, nur sieht man davon weder an sich selber noch im Kampf bei den Gegnern irgendwelche Details, aus meiner Sicht völlig wertlos. Dasselbe mit den ganzen Waffengadgets, es ist so gut wie schei.. egal mit was man rumrennt, man liegt eh alle paar Meter am Boden und wartet meist vergebens auf nen Medikus weil die eh gerade nicht heilen können oder gar nicht zu einem können usw., also läuft man dann halt wieder vom Startpunkt weiss der Herrgott wohin um gleich wieder ins Kreuzfeuer zu gelangen. Klar wenn man ein Team mit all den verschieden Chara und Berufstypen zusammen hat, lässt sich da einiges machen, man stirbt deutlich weniger, trotzallem bleibts dasselbe repetive Gemetzel Runde für Runde.
keine Ahnung, ich gehöre defintiv zu den Leuten die es absoluten Müll finden, zwar mit guten Ansätzen, aber das wars dann auch schon
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schöner und umfangreicher test muss ich erstmal zugeben aber ich denke du wurdest zu sehr gehypt!
wenn man sich andere test anschaut wie zb killzone 3 müsste man hier bei gleicher bewertung viel weniger punkte geben...
smart mag klasse sein aber das genre auf ein neues level zu befördern halte ich für übertrieben! dafür spielt es sich (meiner meinung nach) zu unrund. was den teamspekt angeht danke ich ist es in europa nochmal eine andere erfahrung da hier zu lande taktikschlachten a la bad company eine größere gewichtung spielen und eine "ausgereiftere" lobby haben. aber auch bei brink habe ich schon camper und all das gesehen was oft COD und konsorten zu lasten gelegt wird.
ich selbst liebe bad company ebenfalls! aber brink erscheint mir mehr repetetiv als kompetetiv! entweder team a klatscht auf team b an chockpoint a oder eben and point b... nicht besonders aufregend meiner meinung nach ob ich jetzt weg x oder y dorthin nehme
noch eine frage zur KI
was zählt denn alles zum können der KI? buffen? SMART? checkpoints?
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@moecristy: Leider nein.
@Topper_harley: Das hat nicht unbedingt etwas mit hypen zu tun. Das Spiel ist eben sehr spezielle und genau mein Ding. Die KI kann übrigens alles, was der Spieler kann. Das ist ne ganze Menge und deutlich mehr, wie bei der Konkurrenz. Viele Tester und Spieler übersehen das. Deshalb ist die KI trotz Aussetzer noch gut.
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klar hebelt mans manchmal aus, ohne Frage, trotzallem bleibts sehr häufig die eine Situation, zumal man fast auf jeder Karte auch irgendwann einfach nur 10 Minuten einen Punkt verteidigt oder angreift, also....
ich wills oder wollts ja ned schlecht reden, ist halt einfach ein Spiel das ganz sicher einfach nicht jedem gefällt.
was mich auch bissle stört, ist das häufig von was neuem geredet wird, ich find da dran einfach nix neu, sondern nur uraltes neuverpackt, Spiele wie Starwars Battlefront, Frontlines, die eignen Vorgänger und und und haben eigentlich genau dasselbe gemacht, halt noch mit Fahrzeugen, dafür ohne smart usw., aber egal, meins ist beiseite ;)
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oder sehe ich das falsch???
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bin doch nur ehrlich, finds grottig wie viele andere auch, ich weiss aber dass es auch leute gibt die es toll finden
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Du schreibst über BRINK als hättest Du noch nie im Leben zuvor einen SHOOTER gespielt...
Überraschung, auch bei BRINK ballert man die ganze Zeit auf Typen und pusht den Gegner hin oder her - Willkommen im FPS-Genre :P
Zur KI: Was soll die ganze Debatte - Verglichen mit den anderen tollen Shootern würden die BRINK Bots als aller erstes auf die "E=MC²" Formel kommen :P
Sie bauen übrigens auch taktisch (!) Gefechtstürme auf, das weiß man aber auch nur wenn man es gespielt hat...
@ Topper_Harley
Bad Company 2 ´s Server-Browser war die ersten Monate des Spiels totaler Schrott, stürzte ab, refreshte 10 Minuten lang usw., das scheinen viele wie durch ein Wunder zu vergessen :P
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ich meine wenn man im letzten level das flugzeuig auftanken muss und man 2mal hintereinander das gegnerische team fast alleine ausschalten muss nur weil der rest des eigenen teams immer stirbt da können sie taktische gefechtstürme noch und nöcher aufstellen! sicher kann man auch mit dem schwierigkeitsgrad des letzten elvels argumentieren aber auf normal??? fast komplett ohne support??? hmm ich weiss nicht machte jedenfalls nicht den intelligentesten eindruck!
ka wie bc2 auf dem pc ist den bezocke ich seit cs kaum noch... aber matchmaker ist wirklich gut!
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Als Teammitglied musst Du eben verhindern dass Dein Team stirbt und gerade wenn Du merkst dass es passiert, dagegen vorgehen!
Und überhaupt - Clevere Bots, bedeutet doch nicht dass man nix mehr tun muss und IMMER GEWINNT - Das haben auch die Deppen der Joystiq.com total verbockt ^^
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Hey....wo ist Jerry Bruckheimer ? >_> der soll hier mal nen richtigen Fluch verfilmen ;D
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aber snost bin ich als passionirter teamspieler begeistert :)
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Gamertag : T1M3HUNT3R
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ps ich besitze jedes der spiel über die ich hier gerade geurteilt habe!! (Bfbc2 hab ich 2 wochen gespielt und nach nem neuaufsetzen meines systems nicht mehr installiert!!)
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@ shaheed
..alter nur weil du auf krasse Militär Shooter abfährst muss das nicht Heisen das Brink kein Taktik Shooter ist.. Mahl ehrlich ..das Projekt reality dingens was du erwähnt hast.. Sieht für mich nicht wirklich nach Spaß aus sondern nach Nerd-Shit.. Wenn du drauf stehst ok.. Ich hätte für sowas keine Zeit..
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2. ja PR brauch locker 3 monate bis man drin is
3. den Punkt, das die "guten alten zeiten" vorbei sind, kann ich einigermaßen akzeptieren, aber wie bereits erwähnt es gibt noch außnahmen!!
4. CS im ligawar hat viel mehr mit taktik zu tun, als abends mal zu viert rush modus zu spielen!! ich hab 2 jahre mit meinem clan trainiert um eas zu spielen, also laß ich mir nix erzählen was taktik und teamplay is.
5. ich finds einfach schade das es nur noch so wenig shooter gibt die für clans und esport ausgelegt sind wo du wirklich mal ein paar monate brauchst um mit deinem team dich einzuspielen und einigermaßen teamplay zu entwickeln.
6. wollt hier keinen angreifen, spielt was ihr wollt und hf
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[link url=http://www.gametracker.com/search/bf2/?sort=c_numplayers&order=DESC
]http://www.gametracker.com/search/bf2/?s...[/link]
Reicht das nicht an Servern? Wenn neue Spiele es nicht bringen, ist es nicht verboten, alte zu spielen! Noch hat EA die Masterserver nicht abgeschaltet...
ETQW und vor allem natürlich ET werden übrigens auch noch gespielt.
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jede weitere marke in dem genre wäre nur verschwendung da hier eh alles ?gemobbt" wird.
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@Shaheed: Ist doch ok, wenn dir BC2 nicht gefällt. Und ja, zu meiner aktiven zeit hätte mich das auch genervt. Ich wünsch mir schon seit Jahren mehr Clan-Unterstützung in Spielen. Lustigerweise macht gerade das Killzone 3 super. Dort gibt es sogar ein passendes Matchmaking. Find ich super.
Hm, ich hätte schon mal wieder Lust ein Clan-Match zu machen. Der Adrenalin-Kick war genial. Vielleicht schau ich mich mal nach nem Brink-Clan um.
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Und was Brink angeht: Mir scheint es tatsächlich so, dass alles, was vom CoD-BFBC-Muster abweicht nicht gut sein kann, wenn es nach manchen Testern geht. Aber ein eigenes Urteil erlaube ich mir erst, wenn ich es endlich selber gespielt habe. Als jemand der sehr gerne Quake Wars gespielt hat, bin ich sehr sehr gespannt.
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Die Teamfähigkeit ist der Hammer. Die personalisierung des Charakters haut mich um. Die Möglichkeit, seinen Spielstil mit Waffen und Perks und Fähigkeiten anzupassen ist ebenso großartig.
9/10 ganz klar auch meine Wertung.
Was mich aber richtig abfuckt:
In manchen Partien setzt bei mir der Ton einfach aus. Oder, viel schlimmer, die gegnerischen Modelle verschwinden. Ich spiel praktisch gegen unsichtbare Gegner. Okay, als medic braucht man nicht unbedingt Gegner, solange man die Truppe bufft und belebt. Dennoch ist das ein Umstand, der manchmal richtig zum kotzen ist.
Dennoch ein Spiel, was mich direkt zu beginn gefesselt hat!
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Bezüglich des Soundfehlers:
Geh in den STEAM Ordner und dann steamapps\common\brink\directx
Dort findest Du die DXSETUP.exe und installierst DirectX nochmals von dort aus! :)
Ich weiß, klingt bescheuert aber es funktioniert! Keine Soundprobs mehr.
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gamertag: HOODIGGA
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hat einer von euch eine Ahnung wie man auf der PS3 am besten mit Freunden zusammmen in einem Team auf einem Public Server zocken kann? Ich bin gestern (fast) blöd geworden bei dem Versuch^^
mfg f2wk
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9/10 heist für JEDEN empfehlenswert, klare Kaufempfehlung auch für Leute die sonst mit Shootern nix am Hut haben, Multiplayer schon gleich gar nicht. Da hats dir aber den Fanboy so richtig ins Hirn gehaun lieber Kristian ...
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Um das ganze mal umzukehren: Hättest du als Chefredakteur einen Test von einem deiner Redakteure zu Brink durchgelassen, der eine 4/10 gibt mit der Begründung "Ich persönlich kann mit teambasierten Shootern überhaupt nix anfangen, zudem Werte ich persönlich technische Mängel besonders hoch ab". ?
Sind Bewertungen also bei euch ein reines Glücksspiel, ob der jeweilige Redakteur mit der Spielthematik persönlich was anfangen kann oder nicht? Wirst du also einen Singleplayershooter deutlich schlechter bewerten nur weil es kein Teamplayshooter ist? Oder hört bei schlechten Noten die Subjektivität plötzlich auf und man muss auch an den "normalen" Spieler denken, der wohl die Mehrheit eurer Leser darstellt?
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damit ist die neun für mich in Ordnung. Finde ich zwar komisch eine so hohe Note schon zu vergeben wenn es allein für Fans interessant ist, aber das ja eure Sache. Wenn mans weiss kann mans ja entsprechend für sich runterwerten.
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Hasse ich Multiplayertitel und ich lese das ein Multiplayerfan eine 9 vergibt, dann weiß ich das einzuordnen. Eine 9 oder 10 ist für mich nie eine absolute Kaufempfehlung, die dann reflexartig getätigt wird. Der Text zeigt doch meist wie der Redakteur das sieht, man muss die Zahl immer im Kontext sehen. Und wenn ich ein Multiplayerfan bin und sehe das da ein redakteur ähnlich tickt, dann ist für mich da eine 9/10 hundert mal mehr wert als eine schwammig gewaschene 7/10 nur weil das irgendwie objektiv in der mitte liegt. Damit ist doch niemanden geholfen.
Ich hatte das bei BRINK z.B. umgekehrt ebenso - da liest man eine US Rezi die am Ende ne 6/10 vergibt - beim lesen habe ich aber schon gemerkt das das nen Singlelayer und Storyfan ist. Dementsprechend war die review für mich für die katz.
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So wie ich aber Eurogamer verstehe vergeben sie prinzipiell nur an die Leute die Spiele dessen Genres sie mögen. Dabei kommt dann natürlich potentiell grundsätzlich immer eine höhere Wertung raus. Wie geschrieben ich hatte die Wertungsphilosphie von Eurogamer nicht gefunden aber nun im Nachhinein schon deswegen mein zweites Posting.
Für mich persönlich ist eine 9/10 eine Kaufempfehlung egal ob ich nun eingefleischter Fan von dieser Art spiel bin oder nur das Gesamtgenre interessant ist. Für Eurogamer ist es schon eine 9/10 auch wenn es nur für Fans dieses speziellen Genres interessant ist. Meiner Meinung nach ist das falsch, aber das muss ja nix bedeuten :)
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antionab, wie soll das in der Praxis denn aus Deiner Sicht aussehen? Das ist keine rhetorische Frage, sondern mich interessiert das wirklich. Ich wähle mal Beispiele:
FIFA XX (aka "saugeiles Fußballspiel")
Subjektiver Test 1 (mag Fußball): Läuft wie geschmiert, macht richtig Bock, alles noch besser geworden, Abzüge in der B-Note. 9/10
Subjektiver Test 2 (hasst Fußball): Ist kein Basketball, Fußballer sind doof, Spiel technisch okay, aber langweilig auf Tore zu schießen. Aber irgendwie schon okay. 7/10
Objektiver Test (neutral): Super Fußball-Spiel, Fußball-Fans werden es lieben, Fußball-Hasser werden es trotzdem doof finden. Einigen wir uns auf ne 8/10.
Wem ist hier geholfen? Eigentlich würde ich davon ausgehen, dass nur ein Fußball-Fan überhaupt an FIFA Interesse hat. Insofern wäre es gut, wenn es auch ein Fußball-Fan testet, denn er kann das ja auch am besten beurteilen.
Der objektive Test hilft auch irgendwie keinem, denn es sagt den Fußball-Fan (zumindest die Wertung) "es ist gut, aber nicht genial". Dabei ist es ja genau das für ihn. Dem Nicht-Fußball-Fan sagt es, dass es ein gutes Spiel ist, aber es juckt ihn eh nicht.
Das macht für uns nicht ultimativ Sinn. Wir sind aber aufnahmefähig und lassen gute Argumente zählen.
Warum sollte also ein spezielles Genre nicht von jemanden getestet werden, der das Genre mag und kennt - und warum sollte er es nicht für die Zielgruppe, die das Spiel interessiert, testen? Das ist nicht gleichbedeutend mit Fanboyism. Ein Shooter-Fan wird einen schlechten Shooter vermutlich noch schlechter finden als der Allround-Spieler, weil er auf viel mehr Feinheiten achtet, die dem Allround-Spieler gar nicht auffallen. Ich denke nicht, dass diese Vorgehensweise also gleichzeitig zu besseren Wertungen führt und man etwas abziehen muss. Man muss sich allerdings immer die Frage stellen, "mag ich dieses Genre überhaupt (genug)?" Diese Frage kann aber kein Test abnehmen, weil das nur allzu oft in einem wenig definitiven "für den gilt dies, für den gilt das, für die da drüben das vielleicht" endet. Ich sage nicht, dass uns das nicht auch passiert, aber wir finden es nicht gut und versuchen es zu vermeiden so gut es geht.
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Und genau das ist es was ich erwarte, dass ein Redakteur in der Lage ist seine subjektivität zu relativieren und sich nicht hemmungslos dem hinzugeben wie es Kristian getan hat, das ist alles. Wie ich sagte genauso wie ich es schlecht fände wenn ein professioneller Redakteur einem FIFA12 eine 5/10 gibt nur weil er das Genre an sich nicht mag, auch wenn es insgesamt sehr gut ist, finde ich es nicht gut wenn ein Chefredakteur einem Spiel eine 9/10 gibt nur weil er absoluter Fan dieses speziellen sehr eng eingegrenzten Genres ist (und er im Fazit die Wertung bereits auch nur für Fans dieses Genres als relevant begründet), obwohl das Spiel insgesamt eher ein gutes aber nicht herausragendes Spiel ist, wie es nunmal die 9/10 suggeriert. Weil dann müsst ihr fasst jedem Spiel eine 9/10 geben. Eben auch einem Baggersimulator weil da gibts 10mal mehr fans von als von Teamplay Egoshootern :)
Klar kommt das Argument "Test komplett lesen" usw. aber auf Spielepackungen steht zum Beispiel nicht der Test sondern eben "Eurogamer 9/10" und nichts weiter. Im Fazit kann der Redakteur ja gerne loben wie er möchte, aber die Wertung geht imho nunmal so nicht. Bei ner 8/10 würde keiner was sagen.
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antoniab das was du schreibst mag stimmen, aber es hilft niemanden wirklich weiter. Und da es genug solcher Magazine gibt, bin ich froh das man hier bei Eurogamer das ganze besser einordnen kann. Denn das was du Dir wünscht ist nichts anderes als Metacritic - auch wenn ich nicht gern 4players zitiere hat Jörg darüber mal was nettes geschrieben. Am Ende bleibt bei deinem Wertungswunsch nämlich durchs viele objektive durcheinander mixen nur Wertungsscheiße übrig.
Wieviele Spiele haben Fans verpasst weil irgendein hochheiliger total objektiver Redakteur nem RPG "nur" ne 7 gegeben hat?! Dabei wäre es evtl. für einen RPG Fan eine 9?! Dieses Zusammenmixen und Genreübergreifend funktioniert doch nicht - das zeigt Olivers Beispiel. Es funktioniert allerdings auch nicht wenn durch den Text (was immer noch das wichtigste ist) nicht klar wird wie der Redakteur zum Genre steht. Ich muss als Fussballfan also im Test merken das ich es mit einem Fussballfan zu tun habe. Und ich meine das eigentlich alle Magazine ihre Spiele so aufteilen das Genrefans oder Kenner auch die richtigen Spiele testen.
Und zu BRINK nochmal... Genre und Spielübergreifend hat sich BRINK als Multiplayerspiel eine 9 verdient! So wie sich ein Mario eine 9 oder 10 bei den Jump & Runs verdient. Als reiner Shooter wäre BRINK schlechter, als teambasierter Multiplayer ist ne 9 aber vertretbar. Von daher glaube ich das es bei BRINK weniger Wertunsgprobleme gibt sondern vielmehr die genreauslegung Probleme macht.
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Beispiel Super Mario Galaxy. Hat eine 10/10. Kann ich irgendwo nachvollziehen, wobei ich nie einen Test dazu schreiben könnte. Da würde dann subjektiv ne 0/10 rauskommen oder "objektiviert" ne 8/10 - aber niemals das, was Fans des Genres daran lieben; erst recht nicht im Text.
Weil ich es einfach nicht weiß. Weil ich das Genre an sich verabscheue. Nicht SMG, sondern das gesamte Genre an sich. Wenn also ein hochprofessionelles Magazin sagt, dass eine 10/10 (oder schon eine 9/10) ein absoluter Pflichtkauf für jeden Gamer ist und ich das dann auch noch mache, dann weine ich meinen 50 Euro nach und haue mich ein paar Stunden selbst, weil ich ja nach der Wertungsphilosophie gehandelt habe (eine objektive 9/10 oder 10/10 muss jeder kaufen - das ist ja eine durchaus verbreitete Grund-These).
SMG ist für Jump'n'Run-Fans eine 10/10. Akzeptiere ich. Ich habe auch Menschen gesehen, die da total viel Spaß mit hatten. Für mich ist es eine 0/10. Ich kann mit Gehüpfe nix anfangen. Es ist für mich persönlich noch nicht einmal eine 5/10 oder so etwas.
Es geht doch um die Qualität innerhalb eines Genres, nicht darum, dass eine Wertung Massen-kompatibel ist. Das wäre eine Vermischung von kommerziellem Erfolg und Qualität. Daher greift auch das Bagger-Simulator-Beispiel nur bedingt. Ich glaube, wir haben das überhaupt nicht getestet, weil wir niemanden haben, der sich damit auskennt bzw. das als Hobby hat. Das kann also nur eine Themaverfehlung werden. In die eine oder andere Richtung.
Aber noch mal: Jemand der leidenschaftlich ein Genre spielt, ist er dann eher gewillt mittelmäßige bis schlechte Spiele eines Genres zu spielen? Wo er doch so viele bessere Alternativen schon zuhause hat? Das macht keinen Sinn, oder? Vielleicht übersehe ich da auch etwas.
Ich wähle immer ein Zitat, das ist eines meiner Lieblingszitate. Sinngemäß: "Die Motorräder fahren sich nicht wie in echt, sie hören sich auch nicht so an. Für Motorrad-Fans ist es aber sicher gut!" Wäre das von einem Motorrad-Fan geschrieben worden, dann hätte er gesagt "Fahren sich nicht wie in echt, hören sich nicht so an. Für Fans also Schrott. Für alle anderen vielleicht noch okay. 4/10."
So muss es doch eigentlich sein, oder? Das macht für mich viel mehr Sinn als umgekehrt. Und unter dieser Maßgabe sollte es auch so sein, dass ein Genre-Liebhaber keinesfalls ein Spiel "seines" Genres überbewertet. Er geht sicherlich mit ganz anderen Maßgaben heran als jemand, der das Genre nicht so mag - aber das kann in die eine oder andere Richtung, dann vom Durchschnitt der Berichterstattung abweichen.
Wertungs-Philosophien finde ich im Übrigen noch spannender als spezifische Wertungs-Diskussionen :-)
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Um das Motoradbesipiel von Oliver zu benutzen. Ein Spiel mit unrealistischen Fahrverhalten ist für nicht Fans, die sich nicht auskennen evtl. noch eine 6/10, für Fans die sich auskennen, aber eine 1/10. Eben das umgekehrte Beispiel zu BRINK.
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Bei Eurogamer z.B. ist man gleich ehrlich, während die anderen nur etwas vorgauckeln was es gar nicht gibt und einfach auch nicht geben kann. Wir reden hier über Spiele, nicht Waschmachinen.
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