Brink - Test

Update: PS3 mit PSN, Xbox mit Patches

Hinweis: Da das PSN zum Release von Brink abgeschaltet war, konnten wir erst jetzt vernünftig den Multiplayer-Modus testen. Da außerdem auch für die Xbox diverse Patches veröffentlicht wurden, haben wir diese Version auch noch einmal getestet und die Wertung angepasst. Infos zu den beiden Versionen und den Änderungen findet ihr auf der letzten Seite des Brink-Tests.

Brink hat leider einen äußerst holprigen Start hingelegt. Ohne richtige Multiplayer-Beta und mit einem vorgezogenen Release ist genau das eingetreten, was ich befürchtet habe: Technik und Netzcode sind einfach noch nicht fertig. Selbst jetzt zum EU-Launch ist die Situation noch nicht hundertprozentig aus der Welt geschafft. Noch immer zieht auf der Xbox das langsame Textur-Streaming die Grafik nach unten und die Qualität der Online-Partien ist ein Glücksspiel. Immerhin laufen die Gefechte auf dem PC dank dedizierten Servern relativ flüssig, dafür ist die Performance auf AMD-Systemen zum Teil unterirdisch. Doch es wird mit jedem Patch besser und Splash Damage tut wirklich alles, um das Spiel zum Laufen zu bringen. Ich bin mir sicher, sie bekommen die Fehler in den Griff.

Doch nicht nur die hausgemachten Probleme drücken Bethesda-intern die Stimmung. Mal ganz abgesehen von einigen harten, meiner Meinung nach schlicht falschen Kritiken aus den USA läuft das PSN immer noch nicht und es wird damit die halbe Zielgruppe ausgeschlossen - weshalb wir übrigens auch auf eine PS3-Wertung verzichten. Und das gerade bei einem Titel, der es mit seinem komplexen Gameplay und nicht gerade alltäglichen Konzept gegen die simple Dauerfeuer-Konkurrenz ganz sicher nicht einfach hat.

Zum Glück kann man sich bei Brink bis zur Wiedereröffnung des PSN beziehungsweise bis zur Überbrückung der aktuellen Probleme in die Offline-Variante der Kampagne stürzen, die sich im Grunde kaum vom Online-Part unterscheidet. Ihr sammelt dort ebenfalls Erfahrungspunkte, spielt auf denselben Karten und mit den gleichen Missionszielen. Nur eben gegen die KI.

Und diese macht unterm Strich und vor allem, wenn man die Komplexität des Spiels bedenkt, einen wirklich guten Job. Die Bots werfen gezielt Granaten, buffen als Ingenieur euren Schaden, beleben euch als Sanitäter wieder und versorgen euch als Soldat mit Nachschub. Okay, wenn es um das Einnehmen von Missionszielen geht, sind die Jungs nicht ganz so geschickt wie ein erfahrener Mensch und ab und an gibt es immer mal wieder kurze Aussetzer, doch unterm Strich sind sie vor allem auf "Schwer" eine echte Herausforderung. Noch dazu könnt ihr so nahtlos weiterspielen, wenn ein Spieler im Online-Modus das Spiel verlässt. Er wird einfach ersetzt und man ist, wie bei Left 4 Dead, nie allein unterwegs.

Doch das System hat auch einen Nachteil: Reine Versus-Gefechte mit menschlichen Kontrahenten sind auf Konsolen deutlich schwerer zu finden. Auch weil man nur gegen gleich- und höherrangige Gegner antreten kann. Das Spiel sucht bei der Public-Einstellung zwar automatisch nach menschlichen Mitspielern, doch leider fehlen hier weitergehende Einstellungsmöglichkeiten beziehungsweise ein Server-Browser. Die PC-Version hat damit einen klaren Vorteil. Hier wählt ihr einfach einen dedizierten Server mit einer guten Verbindung aus und genießt lagfreie Gefechte.

Brink hat Offline-Spielern eine Menge zu bieten, aber lasst euch in diesem Punkt von den PR-Versprechen nicht täuschen: Die Kampagne ist mit ihre Bots nur eine Vorbereitung auf die Online-Gefechte. Alleine wird es schnell langweilig, weil man nach kurzer Zeit alles gesehen hat und weil die Geschichte so verworren erzählt wird. Im Prinzip gibt es zwei kleine Kampagnen, zwei unterschiedliche Blickwinkel mit verschiedenen Missionen auf acht Karten. Eine für die Sicherheit und eine für den Widerstand. Das Ganze spielt auf der Arche, eine Art schwimmendes Utopia, das nach der Klimakatastrophe in einer nicht allzu fernen Zukunft tausende Flüchtlinge aufgenommen hat und sie nun in Slums leben lässt. Das ist zu viel für die Ausgestoßenen und sie setzen sich zur Wehr. Interessanterweise bekommt ihr dabei beide Seiten der Kampagne mit, versteht aber anfangs nur Bahnhof.

Brink - Gameplay-Video: Die ersten 15 Minuten

Wichtige Figuren, das Wann, das Wie und das Warum werden erst klar, wenn man beide Seiten erlebt hat. Wenn man kleine Nuancen mitbekommt, wie zum Beispiel die Verwandlung und Radikalisierung einzelner Charaktere, wie sie langsam Narben bekommen und sich immer wütender ins Gefecht stürzen. Es entsteht also kein wirklicher Erzählfluss, sondern eher eine Art Puzzle, das man nach und nach zusammensetzt und das einen immer detaillierteren Blick auf diesen Konflikt ermöglicht. Ein Kampf ohne Gut und Böse, richtig und falsch. Eine Auseinandersetzung, die erschreckenderweise immer wieder an Krisenherde wie Palästina oder den Irak erinnert.

Das Gameplay unterscheidet sich dabei aber dramatisch von vermeintlich realistischen Shootern. Wie schon in den Quasi-Vorgängern der Enemy-Territory-Reihe geht es bei Brink um eine Teamerfahrung. Ein gemeinsames Vorgehen, um zum Teil extreme Hürden zu überwinden. Einzelgänger fungieren zwar manchmal als Ablenkung und können mit heroischen Aktionen vielleicht mal das Ruder herumreißen, doch nur im Zusammenspiel entfaltet der Titel seine ganze Größe.

Die Besonderheit: Brink geht noch einen Schritt weiter als Bad Company 2. Ja, als Soldat versorgt ihr eure Kollegen mit Munition und als Sanitäter heilt ihr sie, aber ihr könnt ihnen als Sanitäter gegen eine Portion Energie auch mehr Lebensenergie und als Ingenieur mehr Schaden verpassen. Dieses Buffen kennt man sonst eigentlich nur von MMORPGs, nimmt aber bei Splash Damages neustem Online-Experiment eine fast ebenso wichtige Rolle ein.

Kommentare (59) Latest comment vor 12 Monaten

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

  • cetuplex #1 vor 1 Jahr

    Toller Test. Viele andere Seiten geben dem Spiel ein vernichtendes Urteil, was ich übertrieben finde. (Eine andere deutsche Seite gibt dem Spiel Minuspunkte weil es keine zerstörbare Umgebung gibt. Was sie bei zb Black Ops nicht getan haben....)

    Ich für meinen Teil freu mich auf das Spiel wegen dem Teamaspekt sehr. Am Montag dürfte es ankommen von Amazon und dann funktioniert hoffentlich bald das PSN wieder :D
  • DerAlte #2 vor 1 Jahr

    Löblich, der Test.
  • mad-sirf #3 vor 1 Jahr

    naja ich hab das jetzt 3 Tage gespielt(mit Freunden, aber auch alleine) und ganz ehrlich hab ichs bereits gesehn, es ist nach kurzer Zeit trotz all der beschriebenen Möglichkeiten und verschiedenen Zielen einfach immer dasselbe : Dränge den Gegner Meter um Meter zurück, selten sowas langweiliges und frustiges auf Dauer gesehn. Dazu kommt dass es kein richtigen Storymodus gibt, die Graphik mit den viel zu spät ladenden Texturen einfach extrem grottig ist, auch versteh ich ned was an dem Ton so gut sein soll, klingt doch einfach nur billig alles.
    dann die ganzen Charas, ja nett was man alles machen kann damit, nur sieht man davon weder an sich selber noch im Kampf bei den Gegnern irgendwelche Details, aus meiner Sicht völlig wertlos. Dasselbe mit den ganzen Waffengadgets, es ist so gut wie schei.. egal mit was man rumrennt, man liegt eh alle paar Meter am Boden und wartet meist vergebens auf nen Medikus weil die eh gerade nicht heilen können oder gar nicht zu einem können usw., also läuft man dann halt wieder vom Startpunkt weiss der Herrgott wohin um gleich wieder ins Kreuzfeuer zu gelangen. Klar wenn man ein Team mit all den verschieden Chara und Berufstypen zusammen hat, lässt sich da einiges machen, man stirbt deutlich weniger, trotzallem bleibts dasselbe repetive Gemetzel Runde für Runde.

    keine Ahnung, ich gehöre defintiv zu den Leuten die es absoluten Müll finden, zwar mit guten Ansätzen, aber das wars dann auch schon

    Editiert von mad-sirf um 14/05/11 @ 13:37
  • MoeCristy #4 vor 1 Jahr

    Ist auf der XBOX360 Version nur deutsche Sprache enthalten?
  • Topper_Harley #5 vor 1 Jahr

    hmm
    schöner und umfangreicher test muss ich erstmal zugeben aber ich denke du wurdest zu sehr gehypt!
    wenn man sich andere test anschaut wie zb killzone 3 müsste man hier bei gleicher bewertung viel weniger punkte geben...
    smart mag klasse sein aber das genre auf ein neues level zu befördern halte ich für übertrieben! dafür spielt es sich (meiner meinung nach) zu unrund. was den teamspekt angeht danke ich ist es in europa nochmal eine andere erfahrung da hier zu lande taktikschlachten a la bad company eine größere gewichtung spielen und eine "ausgereiftere" lobby haben. aber auch bei brink habe ich schon camper und all das gesehen was oft COD und konsorten zu lasten gelegt wird.
    ich selbst liebe bad company ebenfalls! aber brink erscheint mir mehr repetetiv als kompetetiv! entweder team a klatscht auf team b an chockpoint a oder eben and point b... nicht besonders aufregend meiner meinung nach ob ich jetzt weg x oder y dorthin nehme
    noch eine frage zur KI
    was zählt denn alles zum können der KI? buffen? SMART? checkpoints?
    Editiert von Topper_Harley um 14/05/11 @ 14:00
  • Kristian #6 vor 1 Jahr

    @madsirf: Es gibt Situationen, wie du sie beschreibst. Meistens kann man das aber mit Karten-Kenntnis aushebeln. Außerdem wird das Spiel wirklich mit Erfahrung immer besser. Ja, wenn es nach mir ginge, hätten sie Karten etwas weitläufiger gestaltet, aber die guten Seiten gleichen das wieder aus. Außerdem ist die Xbox Fassung ist eben ne Klasse schlechter. Splash Damage hat noch eine Menge zu tun.
    @moecristy: Leider nein.
    @Topper_harley: Das hat nicht unbedingt etwas mit hypen zu tun. Das Spiel ist eben sehr spezielle und genau mein Ding. Die KI kann übrigens alles, was der Spieler kann. Das ist ne ganze Menge und deutlich mehr, wie bei der Konkurrenz. Viele Tester und Spieler übersehen das. Deshalb ist die KI trotz Aussetzer noch gut.
  • mad-sirf #7 vor 1 Jahr

    @Kristian
    klar hebelt mans manchmal aus, ohne Frage, trotzallem bleibts sehr häufig die eine Situation, zumal man fast auf jeder Karte auch irgendwann einfach nur 10 Minuten einen Punkt verteidigt oder angreift, also....

    ich wills oder wollts ja ned schlecht reden, ist halt einfach ein Spiel das ganz sicher einfach nicht jedem gefällt.

    was mich auch bissle stört, ist das häufig von was neuem geredet wird, ich find da dran einfach nix neu, sondern nur uraltes neuverpackt, Spiele wie Starwars Battlefront, Frontlines, die eignen Vorgänger und und und haben eigentlich genau dasselbe gemacht, halt noch mit Fahrzeugen, dafür ohne smart usw., aber egal, meins ist beiseite ;)
    Editiert von mad-sirf um 14/05/11 @ 14:31
  • Kristian #8 vor 1 Jahr

    @madsirf: Die Kombination der Elemente ist auf jeden Fall neu. Aber natürlich gab es viel davon schon einzeln.
  • Topper_Harley #9 vor 1 Jahr

    also ich muss gestehen das ich überhaupt keine ahnung von der programmierung von spielen habe... aber es erscheint mir mehr als ein skript was die KI ausführt sprich: player downed= try to revive or die trying! sie macht ja keinen unterschiend ob ich jetzt mitten im kreutzfeuer liege oder in einem seitengang. das selbe mit dem buffen... wenn ich grad in der nähe bin passierts wenn nicht interessierts sie halt auch nicht... besonders intelligent finde ich das deshlab nicht oder intelligenter
    oder sehe ich das falsch???
    Editiert von Topper_Harley um 14/05/11 @ 14:32
  • MoeCristy #10 vor 1 Jahr

    @Kristian: Du meinst sicher "JA, ist nur deutsch!" Oder?
  • Kristian #11 vor 1 Jahr

    @moecristy: Ja, ist nur deutsch! :)
  • staR-Kron #12 vor 1 Jahr

    schon klar, das spiel nicht schlecht machen wollen, aber es ein Posting zuvor als "absoluten Müll" bezeichnen
  • mad-sirf #13 vor 1 Jahr

    muss es schlecht sein, weil ICH es Müll finde?

    bin doch nur ehrlich, finds grottig wie viele andere auch, ich weiss aber dass es auch leute gibt die es toll finden
    Editiert von mad-sirf um 14/05/11 @ 14:50
  • OtaQ #14 vor 1 Jahr

    @mad-sirf

    Du schreibst über BRINK als hättest Du noch nie im Leben zuvor einen SHOOTER gespielt...

    Überraschung, auch bei BRINK ballert man die ganze Zeit auf Typen und pusht den Gegner hin oder her - Willkommen im FPS-Genre :P

    Zur KI: Was soll die ganze Debatte - Verglichen mit den anderen tollen Shootern würden die BRINK Bots als aller erstes auf die "E=MC²" Formel kommen :P
    Sie bauen übrigens auch taktisch (!) Gefechtstürme auf, das weiß man aber auch nur wenn man es gespielt hat...

    @ Topper_Harley

    Bad Company 2 ´s Server-Browser war die ersten Monate des Spiels totaler Schrott, stürzte ab, refreshte 10 Minuten lang usw., das scheinen viele wie durch ein Wunder zu vergessen :P
  • Topper_Harley #15 vor 1 Jahr

    @QtaQ: ja hammer E=MC² :D
    ich meine wenn man im letzten level das flugzeuig auftanken muss und man 2mal hintereinander das gegnerische team fast alleine ausschalten muss nur weil der rest des eigenen teams immer stirbt da können sie taktische gefechtstürme noch und nöcher aufstellen! sicher kann man auch mit dem schwierigkeitsgrad des letzten elvels argumentieren aber auf normal??? fast komplett ohne support??? hmm ich weiss nicht machte jedenfalls nicht den intelligentesten eindruck!
    ka wie bc2 auf dem pc ist den bezocke ich seit cs kaum noch... aber matchmaker ist wirklich gut!
  • OtaQ #16 vor 1 Jahr

    @Popper_Harley

    Als Teammitglied musst Du eben verhindern dass Dein Team stirbt und gerade wenn Du merkst dass es passiert, dagegen vorgehen!

    Und überhaupt - Clevere Bots, bedeutet doch nicht dass man nix mehr tun muss und IMMER GEWINNT - Das haben auch die Deppen der Joystiq.com total verbockt ^^
  • Lizzard2k #17 vor 1 Jahr

    Ich würd ja gern meinen überalles erhabenen Senf dazugeben aber ich gehöre zu den "verfluuuuuccchhhteeeen der Sony Gefilde"
    Hey....wo ist Jerry Bruckheimer ? >_> der soll hier mal nen richtigen Fluch verfilmen ;D
    Editiert von Lizzard2k um 14/05/11 @ 17:31
  • Eeloxis #18 vor 1 Jahr

    also ich zock das spiel jetz 3 stunden im offline (weil die online matches hoffnungslos atm sind) und das einzige was mich atm stört ist dass die KI eigentlich alles kann was ein SHOOTER verlngt aber sowas wie sprengsätze machen oder hacken tut sie nich, da muss ich immer ran... hab ich mir ein bisschen anders vorgestellt
    aber snost bin ich als passionirter teamspieler begeistert :)
  • Kristian #19 vor 1 Jahr

    @eloxis: Also bei mir haben sie schon kräftig gehackt und Bomben gelegt. Nicht gerade konsequent, aber passiert.
  • Eeloxis #20 vor 1 Jahr

    hm...naaa vleit hab ich's einfach nur nich bemerkt :) aber das spiel is super : D warte auf die verbesserungen um online zu zocken :) wer lust hat mit mir auf der 360 mal zu zocken is willkommen :)

    Gamertag : T1M3HUNT3R
  • Shaheed #21 vor 1 Jahr

    mal kurz für den autor der sich als extremen hard-core -teamplayer bezeichnet... und dann bfbc2 verehren....? loool kollege bfbc2 is nen sch.. für kleine kiddies, wenn du mal echt teamplay-erfahrung haben willst spiel Project Reality und kein Cod-Klon. Das ihr hier immer noch Cod und BfBc2 als die großen shooter darstellt, lässt mich echt ein bissel an eurer kompetenz zweifeln... sry da greif ich ja sogar noch auf ne runde cs (Public an richtige wars kommt nix ran) zurück um mehr taktik zu erhalten als bei den anderen games.., warst du nicht der kollege, mit damals bf2 clan und wars und so... ,da kannst mir doch nicht sagen das du jetzt auf diese komischen bfbc2 spiele stehst und von taktik reden???
    ps ich besitze jedes der spiel über die ich hier gerade geurteilt habe!! (Bfbc2 hab ich 2 wochen gespielt und nach nem neuaufsetzen meines systems nicht mehr installiert!!)
  • gigsen #22 vor 1 Jahr

    Also mir taugts! ..es isthalt anders als der übliche Shooter standart.. hätte ne 8/10 gegeben.. (Spiels aufm pc)

    @ shaheed
    ..alter nur weil du auf krasse Militär Shooter abfährst muss das nicht Heisen das Brink kein Taktik Shooter ist.. Mahl ehrlich ..das Projekt reality dingens was du erwähnt hast.. Sieht für mich nicht wirklich nach Spaß aus sondern nach Nerd-Shit.. Wenn du drauf stehst ok.. Ich hätte für sowas keine Zeit..
    Editiert von gigsen um 15/05/11 @ 01:59
  • torhal #23 vor 1 Jahr

    @Shaheed: Klar kann man in BFBC2 taktisch vorgehen. Wenn man es aber nur 2 Wochen ohne Leute im Squad mit denen man sich absprechen kann gespielt hat, bleibt halt nur ein Standardshooter auf großen Maps übrig.
  • Kristian #24 vor 1 Jahr

    @shaheed: Ich beschreibe sie als die großen Shooter, weil sie sich eben am besten verkaufen. Klar, wünsch ich mit nen Battlefield mit Commander-Modus zurück, aber die Zeiten sind nun mal vorbei. Und im Vergleich sind Brink und BFBC2 das beste, was man im Team-Bereich bekommen kann.
  • biff999 #25 vor 1 Jahr

    @Saheed: CS bietet mehr Taktik als BC2? Ich denke eher nichz. Wie Torhal sschon sagte, man muss im Squad spielen und sich verständigen. Das merkt man schon an der K/D von Leuten, die zusammenspielen. Außerdem zweilfe ich an deiner Kompetenz wenn du Battlefield als einen CoD Klon bezeichnest.
  • Shaheed #26 vor 1 Jahr

    1. ich hab bfbc2 außschliesslich im squad gespielt, mit kumpels. das war auch der grund warum ich mir das spiel geholt hab

    2. ja PR brauch locker 3 monate bis man drin is

    3. den Punkt, das die "guten alten zeiten" vorbei sind, kann ich einigermaßen akzeptieren, aber wie bereits erwähnt es gibt noch außnahmen!!

    4. CS im ligawar hat viel mehr mit taktik zu tun, als abends mal zu viert rush modus zu spielen!! ich hab 2 jahre mit meinem clan trainiert um eas zu spielen, also laß ich mir nix erzählen was taktik und teamplay is.

    5. ich finds einfach schade das es nur noch so wenig shooter gibt die für clans und esport ausgelegt sind wo du wirklich mal ein paar monate brauchst um mit deinem team dich einzuspielen und einigermaßen teamplay zu entwickeln.

    6. wollt hier keinen angreifen, spielt was ihr wollt und hf
    Editiert von Shaheed um 15/05/11 @ 10:36
  • gigsen #27 vor 1 Jahr

    Was ich richtig schade finde.. Das es heute kaum noch Spiele mit LAN gibt.. :(
  • DerAlte #28 vor 1 Jahr

    Die Zeiten des Commander-Modus sind vorbei?

    [link url=http://www.gametracker.com/search/bf2/?sort=c_numplayers&order=DESC
    ]http://www.gametracker.com/search/bf2/?s...[/link]

    Reicht das nicht an Servern? Wenn neue Spiele es nicht bringen, ist es nicht verboten, alte zu spielen! Noch hat EA die Masterserver nicht abgeschaltet...

    ETQW und vor allem natürlich ET werden übrigens auch noch gespielt.
  • DarkenKryptus #29 vor 1 Jahr

    heh, man sollte in zukunft nur cod und battlefield als shooter rausbringen, jedenfalls in europa.

    jede weitere marke in dem genre wäre nur verschwendung da hier eh alles ?gemobbt" wird.
    Editiert von DarkenKryptus um 15/05/11 @ 14:37
  • Kristian #30 vor 1 Jahr

    @DerAlte: Ich habe BF2 damals geliebt, aber ich kann nicht mehr mit Panzer fahren und an jedem Mast hängenbleiben.
    @Shaheed: Ist doch ok, wenn dir BC2 nicht gefällt. Und ja, zu meiner aktiven zeit hätte mich das auch genervt. Ich wünsch mir schon seit Jahren mehr Clan-Unterstützung in Spielen. Lustigerweise macht gerade das Killzone 3 super. Dort gibt es sogar ein passendes Matchmaking. Find ich super.

    Hm, ich hätte schon mal wieder Lust ein Clan-Match zu machen. Der Adrenalin-Kick war genial. Vielleicht schau ich mich mal nach nem Brink-Clan um.
  • Locke89 #31 vor 1 Jahr

    Hat hier eigentlich noch jemand die Probleme, dass bestimmte Mission im Versus ziemlich laggy sind? So hab ich bei dem ersten Tag auf beiden Seiten NIE ein Problem gehabt. Sobald ich aber die zweite Mission starte, jedes verdammte Mal unspielbar. Bei der dritten wieder gar nichts. Und auch nur im Versus. Co-op sielt sich meist ohne Komplikationen, auch wenn das Game schon 3-4 Mal eingefroren ist.
  • m_coaster #32 vor 1 Jahr

    Gestern endlich angespielt. Finde die Grafik auf der PS3 gar nicht so übel - leider etwas verwaschen. Ansonsten macht es Laune, auch wenn es sicherlich noch Zeit braucht da völlig durchzusteigen. :)
  • commanderz #33 vor 1 Jahr

    Mit Verlaub: BFBC2 ist Arkade und absolut Mainstream. Ich habs auch einige Zeit gespielt mit und ohne Freunde. Es ist kein Spiel zum Verehren. BF1, BF2, meinetwegen auch BF2142 oder gar BF:V, alles super Mulitplayer-Shooter, aber nicht BFBC2. Aber wie immer ist es eine Geschmacksfrage.
    Und was Brink angeht: Mir scheint es tatsächlich so, dass alles, was vom CoD-BFBC-Muster abweicht nicht gut sein kann, wenn es nach manchen Testern geht. Aber ein eigenes Urteil erlaube ich mir erst, wenn ich es endlich selber gespielt habe. Als jemand der sehr gerne Quake Wars gespielt hat, bin ich sehr sehr gespannt.
  • Rachsucht #34 vor 1 Jahr

    Ich zock das Game auf dem PC und bin hellauf begeistert!
    Die Teamfähigkeit ist der Hammer. Die personalisierung des Charakters haut mich um. Die Möglichkeit, seinen Spielstil mit Waffen und Perks und Fähigkeiten anzupassen ist ebenso großartig.
    9/10 ganz klar auch meine Wertung.

    Was mich aber richtig abfuckt:
    In manchen Partien setzt bei mir der Ton einfach aus. Oder, viel schlimmer, die gegnerischen Modelle verschwinden. Ich spiel praktisch gegen unsichtbare Gegner. Okay, als medic braucht man nicht unbedingt Gegner, solange man die Truppe bufft und belebt. Dennoch ist das ein Umstand, der manchmal richtig zum kotzen ist.

    Dennoch ein Spiel, was mich direkt zu beginn gefesselt hat!
  • OtaQ #35 vor 1 Jahr

    @Rachsucht
    Bezüglich des Soundfehlers:

    Geh in den STEAM Ordner und dann steamapps\common\brink\directx

    Dort findest Du die DXSETUP.exe und installierst DirectX nochmals von dort aus! :)

    Ich weiß, klingt bescheuert aber es funktioniert! Keine Soundprobs mehr.
  • HOODIGGA #36 vor 1 Jahr

    Suche Mitspieler für brink auf der xbox360! wer Bock hat einfach adden!
    gamertag: HOODIGGA
    Editiert von HOODIGGA um 16/05/11 @ 18:44
  • Koltoroc #37 vor 1 Jahr

    mit Brink ist schon der dritte Ego-Shooter dieses jahr erschienen der MIR viel spass macht , davor waren es Bulletstorm und Crysis2 die sich auf ihre art von dem üblichen unterschieden haben;-) bin gespannt ob es sich verkauft ..........wochenende mal Socom-Singleplayer und Operation Flashpoint probieren (Videothek)
  • f2wk #38 vor 1 Jahr

    Moin zusammen,
    hat einer von euch eine Ahnung wie man auf der PS3 am besten mit Freunden zusammmen in einem Team auf einem Public Server zocken kann? Ich bin gestern (fast) blöd geworden bei dem Versuch^^

    mfg f2wk
  • OtaQ #39 vor 1 Jahr

    Welcher Idiot verteilt hier -1er ???
  • antoniab #40 vor 1 Jahr

    9/10 ist ja wohl lächerlich. Wenn man das Spiel aus so einem engen Bewertungsmaßstab "nur aus der Sicht eines Hardcore Team Shooter Fans" bewertet, muss man auch einem Baggersimulator eine 9/10 geben.

    9/10 heist für JEDEN empfehlenswert, klare Kaufempfehlung auch für Leute die sonst mit Shootern nix am Hut haben, Multiplayer schon gleich gar nicht. Da hats dir aber den Fanboy so richtig ins Hirn gehaun lieber Kristian ...
  • Kristian #41 vor 1 Jahr

    @antoniab: Was hat das mit Fanboy zu tun? Deathmatch stören mich eben und ich bewerte das aus der Sicht eins Teamspielers. Wie soll ich das sonst testen? Eine imaginäre Allgemein-Meinung annehmen? Es ist eine individuelle Meinung, wie praktisch bei allen Tests. Wenn du selbst kein Teamspieler bist, kaufst du dir das Spiel erst gleich gar nicht. Und so etwas steht im Fazit. Es funktioniert also als Kaufberatung.
  • BathiBoi #42 vor 1 Jahr

  • antoniab #43 vor 1 Jahr

    Ah die Subjektivitätskeule wird gleich geschwungen ^^. Gut ja, ich gebe dir recht, jeder "Test" ist auch ein subjektiver Eindruck des Redakteurs. Von einem erfahrenen Redakteur, noch dazu Chefredakteur, gehe ich aber davon aus, dass sich dieser bei der endgültigen Bewertung ein Stück weiter zurücknimmt und seine subjektiven Eindrücke einer objektiven Nachbetrachtung "finde ich dieses Spiel nur als Fan von Teambasierten Shootern so gut, oder kann ich es der Allgemeinheit mit einer 9/10 empfehlen." unterzieht. Ich finde hier keine Bewertungsgrundlagen, was bei euch eine 9/10 bedeutet, im allgemeinen Gebrauch bedeutet es "uneingeschränkt empfohlen für alle Arten von Spielern.". Und Brink ist alles, nur das nicht.

    Um das ganze mal umzukehren: Hättest du als Chefredakteur einen Test von einem deiner Redakteure zu Brink durchgelassen, der eine 4/10 gibt mit der Begründung "Ich persönlich kann mit teambasierten Shootern überhaupt nix anfangen, zudem Werte ich persönlich technische Mängel besonders hoch ab". ?

    Sind Bewertungen also bei euch ein reines Glücksspiel, ob der jeweilige Redakteur mit der Spielthematik persönlich was anfangen kann oder nicht? Wirst du also einen Singleplayershooter deutlich schlechter bewerten nur weil es kein Teamplayshooter ist? Oder hört bei schlechten Noten die Subjektivität plötzlich auf und man muss auch an den "normalen" Spieler denken, der wohl die Mehrheit eurer Leser darstellt?
    Editiert von antoniab um 18/05/11 @ 08:05
  • antoniab #44 vor 1 Jahr

    Habe nun eure Wertungsphilosphie gefunden. "Ein Spiel, dem wir eine Neun gegeben haben, ist für seine Zielgruppe auch ein Pflichtkauf - oder zumindest etwas, das man unter allen Umständen gespielt haben sollte."

    damit ist die neun für mich in Ordnung. Finde ich zwar komisch eine so hohe Note schon zu vergeben wenn es allein für Fans interessant ist, aber das ja eure Sache. Wenn mans weiss kann mans ja entsprechend für sich runterwerten.
  • m_coaster #45 vor 1 Jahr

    antoniab deine Interpretation von Wertungsnoten ist halt eine andere als die von Kristian bzw. Eurogamer. So wie du das beschreibst müsste dann ja bei jedem Test, bei jeder Redaktion, bei jedem Redakteur die gleiche Note rauskommen. Du strebst absolute Objektivität an, du willst eine allgemeine Kaufempfehlung von den allgemeinen Durschnittszocker. Oder?! So verstehe ich dich zumindest. Das machen leider schon zuviele Magazine! Es ist doch viel besser zu wissen welche Vorliebe ein Redakteur hat, und das ist hier bei Eurogamer und besonders bei diesem Text ersichtlich, um dann mich in die Lage des Spielers zu versetzen und seine Vorlieben mit meinen Abzugleichen.

    Hasse ich Multiplayertitel und ich lese das ein Multiplayerfan eine 9 vergibt, dann weiß ich das einzuordnen. Eine 9 oder 10 ist für mich nie eine absolute Kaufempfehlung, die dann reflexartig getätigt wird. Der Text zeigt doch meist wie der Redakteur das sieht, man muss die Zahl immer im Kontext sehen. Und wenn ich ein Multiplayerfan bin und sehe das da ein redakteur ähnlich tickt, dann ist für mich da eine 9/10 hundert mal mehr wert als eine schwammig gewaschene 7/10 nur weil das irgendwie objektiv in der mitte liegt. Damit ist doch niemanden geholfen.

    Ich hatte das bei BRINK z.B. umgekehrt ebenso - da liest man eine US Rezi die am Ende ne 6/10 vergibt - beim lesen habe ich aber schon gemerkt das das nen Singlelayer und Storyfan ist. Dementsprechend war die review für mich für die katz.
  • antoniab #46 vor 1 Jahr

    nein ich rede nicht von absoluter objektivität. Ich rede von relativierter Subjektivität. Übrigens ist dein Umkehrschluss falsch, wenn du weisst der Redakteur ist ein Singleplayerfan und vergibt eine 6/10 ist das genauso aufschlussreich wie wenn ein Multiplayerfan eine 9/10 gibt, denn wenn mans weiss kann man es sich für sich einordnen.

    So wie ich aber Eurogamer verstehe vergeben sie prinzipiell nur an die Leute die Spiele dessen Genres sie mögen. Dabei kommt dann natürlich potentiell grundsätzlich immer eine höhere Wertung raus. Wie geschrieben ich hatte die Wertungsphilosphie von Eurogamer nicht gefunden aber nun im Nachhinein schon deswegen mein zweites Posting.

    Für mich persönlich ist eine 9/10 eine Kaufempfehlung egal ob ich nun eingefleischter Fan von dieser Art spiel bin oder nur das Gesamtgenre interessant ist. Für Eurogamer ist es schon eine 9/10 auch wenn es nur für Fans dieses speziellen Genres interessant ist. Meiner Meinung nach ist das falsch, aber das muss ja nix bedeuten :)
  • Oliver Bestätigt Managing Director, Eurogamer Deutschland #47 vor 1 Jahr

    EDIT: Frage durch den vorherigen Kommentar fast beantwortet. War zu langsam :p

    antionab, wie soll das in der Praxis denn aus Deiner Sicht aussehen? Das ist keine rhetorische Frage, sondern mich interessiert das wirklich. Ich wähle mal Beispiele:

    FIFA XX (aka "saugeiles Fußballspiel")

    Subjektiver Test 1 (mag Fußball): Läuft wie geschmiert, macht richtig Bock, alles noch besser geworden, Abzüge in der B-Note. 9/10

    Subjektiver Test 2 (hasst Fußball): Ist kein Basketball, Fußballer sind doof, Spiel technisch okay, aber langweilig auf Tore zu schießen. Aber irgendwie schon okay. 7/10

    Objektiver Test (neutral): Super Fußball-Spiel, Fußball-Fans werden es lieben, Fußball-Hasser werden es trotzdem doof finden. Einigen wir uns auf ne 8/10.

    Wem ist hier geholfen? Eigentlich würde ich davon ausgehen, dass nur ein Fußball-Fan überhaupt an FIFA Interesse hat. Insofern wäre es gut, wenn es auch ein Fußball-Fan testet, denn er kann das ja auch am besten beurteilen.

    Der objektive Test hilft auch irgendwie keinem, denn es sagt den Fußball-Fan (zumindest die Wertung) "es ist gut, aber nicht genial". Dabei ist es ja genau das für ihn. Dem Nicht-Fußball-Fan sagt es, dass es ein gutes Spiel ist, aber es juckt ihn eh nicht.

    Das macht für uns nicht ultimativ Sinn. Wir sind aber aufnahmefähig und lassen gute Argumente zählen.

    Warum sollte also ein spezielles Genre nicht von jemanden getestet werden, der das Genre mag und kennt - und warum sollte er es nicht für die Zielgruppe, die das Spiel interessiert, testen? Das ist nicht gleichbedeutend mit Fanboyism. Ein Shooter-Fan wird einen schlechten Shooter vermutlich noch schlechter finden als der Allround-Spieler, weil er auf viel mehr Feinheiten achtet, die dem Allround-Spieler gar nicht auffallen. Ich denke nicht, dass diese Vorgehensweise also gleichzeitig zu besseren Wertungen führt und man etwas abziehen muss. Man muss sich allerdings immer die Frage stellen, "mag ich dieses Genre überhaupt (genug)?" Diese Frage kann aber kein Test abnehmen, weil das nur allzu oft in einem wenig definitiven "für den gilt dies, für den gilt das, für die da drüben das vielleicht" endet. Ich sage nicht, dass uns das nicht auch passiert, aber wir finden es nicht gut und versuchen es zu vermeiden so gut es geht.
    Editiert von Oliver um 18/05/11 @ 11:13
  • Kristian #48 vor 1 Jahr

    @antoniab: Naja, die Wertung ist nicht ganz so sinnlos, wie die eines Singleplayer-Spielers. Weil Brink nun mal ein Multiplayer-Spiel ist. Deswegen macht es eher Sinn, es darauf bezogen zu bewerten.
  • antoniab #49 vor 1 Jahr

    Deine Argumentation würd ich für ein privates Blog uneingeschränkt gelten lassen. Bei einem professionellem Spielemagazin dessen Redakteure hauptberuflich Spiele beurteilen, gehe ich davon aus dass jeder dieser Redakteure in der Lage ist ein Spiel fair zu bewerten egal ob er Fan des Genres ist oder nicht. Einzig wird ihm etwas Fachwissen fehlen je nachdem wie breit er sein Eigenstudium der Spiele betreibt.

    Und genau das ist es was ich erwarte, dass ein Redakteur in der Lage ist seine subjektivität zu relativieren und sich nicht hemmungslos dem hinzugeben wie es Kristian getan hat, das ist alles. Wie ich sagte genauso wie ich es schlecht fände wenn ein professioneller Redakteur einem FIFA12 eine 5/10 gibt nur weil er das Genre an sich nicht mag, auch wenn es insgesamt sehr gut ist, finde ich es nicht gut wenn ein Chefredakteur einem Spiel eine 9/10 gibt nur weil er absoluter Fan dieses speziellen sehr eng eingegrenzten Genres ist (und er im Fazit die Wertung bereits auch nur für Fans dieses Genres als relevant begründet), obwohl das Spiel insgesamt eher ein gutes aber nicht herausragendes Spiel ist, wie es nunmal die 9/10 suggeriert. Weil dann müsst ihr fasst jedem Spiel eine 9/10 geben. Eben auch einem Baggersimulator weil da gibts 10mal mehr fans von als von Teamplay Egoshootern :)

    Klar kommt das Argument "Test komplett lesen" usw. aber auf Spielepackungen steht zum Beispiel nicht der Test sondern eben "Eurogamer 9/10" und nichts weiter. Im Fazit kann der Redakteur ja gerne loben wie er möchte, aber die Wertung geht imho nunmal so nicht. Bei ner 8/10 würde keiner was sagen.
    Editiert von antoniab um 18/05/11 @ 11:39
  • m_coaster #50 vor 1 Jahr

    Oliver hat das geschrieben was ich auch geschrieben habe, nur besser ;)

    antoniab das was du schreibst mag stimmen, aber es hilft niemanden wirklich weiter. Und da es genug solcher Magazine gibt, bin ich froh das man hier bei Eurogamer das ganze besser einordnen kann. Denn das was du Dir wünscht ist nichts anderes als Metacritic - auch wenn ich nicht gern 4players zitiere hat Jörg darüber mal was nettes geschrieben. Am Ende bleibt bei deinem Wertungswunsch nämlich durchs viele objektive durcheinander mixen nur Wertungsscheiße übrig.

    Wieviele Spiele haben Fans verpasst weil irgendein hochheiliger total objektiver Redakteur nem RPG "nur" ne 7 gegeben hat?! Dabei wäre es evtl. für einen RPG Fan eine 9?! Dieses Zusammenmixen und Genreübergreifend funktioniert doch nicht - das zeigt Olivers Beispiel. Es funktioniert allerdings auch nicht wenn durch den Text (was immer noch das wichtigste ist) nicht klar wird wie der Redakteur zum Genre steht. Ich muss als Fussballfan also im Test merken das ich es mit einem Fussballfan zu tun habe. Und ich meine das eigentlich alle Magazine ihre Spiele so aufteilen das Genrefans oder Kenner auch die richtigen Spiele testen.

    Und zu BRINK nochmal... Genre und Spielübergreifend hat sich BRINK als Multiplayerspiel eine 9 verdient! So wie sich ein Mario eine 9 oder 10 bei den Jump & Runs verdient. Als reiner Shooter wäre BRINK schlechter, als teambasierter Multiplayer ist ne 9 aber vertretbar. Von daher glaube ich das es bei BRINK weniger Wertunsgprobleme gibt sondern vielmehr die genreauslegung Probleme macht.
    Editiert von m_coaster um 18/05/11 @ 12:16
  • Oliver Bestätigt Managing Director, Eurogamer Deutschland #51 vor 1 Jahr

    Es geht doch nicht darum, wie viele Fans etwas hat.

    Beispiel Super Mario Galaxy. Hat eine 10/10. Kann ich irgendwo nachvollziehen, wobei ich nie einen Test dazu schreiben könnte. Da würde dann subjektiv ne 0/10 rauskommen oder "objektiviert" ne 8/10 - aber niemals das, was Fans des Genres daran lieben; erst recht nicht im Text.

    Weil ich es einfach nicht weiß. Weil ich das Genre an sich verabscheue. Nicht SMG, sondern das gesamte Genre an sich. Wenn also ein hochprofessionelles Magazin sagt, dass eine 10/10 (oder schon eine 9/10) ein absoluter Pflichtkauf für jeden Gamer ist und ich das dann auch noch mache, dann weine ich meinen 50 Euro nach und haue mich ein paar Stunden selbst, weil ich ja nach der Wertungsphilosophie gehandelt habe (eine objektive 9/10 oder 10/10 muss jeder kaufen - das ist ja eine durchaus verbreitete Grund-These).

    SMG ist für Jump'n'Run-Fans eine 10/10. Akzeptiere ich. Ich habe auch Menschen gesehen, die da total viel Spaß mit hatten. Für mich ist es eine 0/10. Ich kann mit Gehüpfe nix anfangen. Es ist für mich persönlich noch nicht einmal eine 5/10 oder so etwas.

    Es geht doch um die Qualität innerhalb eines Genres, nicht darum, dass eine Wertung Massen-kompatibel ist. Das wäre eine Vermischung von kommerziellem Erfolg und Qualität. Daher greift auch das Bagger-Simulator-Beispiel nur bedingt. Ich glaube, wir haben das überhaupt nicht getestet, weil wir niemanden haben, der sich damit auskennt bzw. das als Hobby hat. Das kann also nur eine Themaverfehlung werden. In die eine oder andere Richtung.

    Aber noch mal: Jemand der leidenschaftlich ein Genre spielt, ist er dann eher gewillt mittelmäßige bis schlechte Spiele eines Genres zu spielen? Wo er doch so viele bessere Alternativen schon zuhause hat? Das macht keinen Sinn, oder? Vielleicht übersehe ich da auch etwas.

    Ich wähle immer ein Zitat, das ist eines meiner Lieblingszitate. Sinngemäß: "Die Motorräder fahren sich nicht wie in echt, sie hören sich auch nicht so an. Für Motorrad-Fans ist es aber sicher gut!" Wäre das von einem Motorrad-Fan geschrieben worden, dann hätte er gesagt "Fahren sich nicht wie in echt, hören sich nicht so an. Für Fans also Schrott. Für alle anderen vielleicht noch okay. 4/10."

    So muss es doch eigentlich sein, oder? Das macht für mich viel mehr Sinn als umgekehrt. Und unter dieser Maßgabe sollte es auch so sein, dass ein Genre-Liebhaber keinesfalls ein Spiel "seines" Genres überbewertet. Er geht sicherlich mit ganz anderen Maßgaben heran als jemand, der das Genre nicht so mag - aber das kann in die eine oder andere Richtung, dann vom Durchschnitt der Berichterstattung abweichen.

    Wertungs-Philosophien finde ich im Übrigen noch spannender als spezifische Wertungs-Diskussionen :-)
  • MoeCristy #52 vor 1 Jahr

    Jetzt kommen gleich die ganzen Nintendo Fanboys und werten deinen Beitrag negativ! ;)
  • antoniab #53 vor 1 Jahr

    Das machts im Prinzip ja noch schlimmer, Oliver. Deiner Meinung nach hätte also ein "Nicht-Fan" oder objektiver Redakteur was weis ich, Brink eine 10/10 gegeben? IMHO (IMHO!) hat sich Kristian hier schlicht hinreissen lassen und objektiv feststellbare Mängel einfach ob seines Rausches für das Spiel nicht in die Wertung einfließen lassen. Er hat sie ja bemerkt, das stellt man fest wenn man tatsächlich den Artikel ließt. So lange Wertung, Wertungsphilosophie und Fazit beinander bleiben, ist das ja alles auch kein Drama (es ist per se kein Drama es ist ja immer noch eher Unterhaltung als Journalismus was man im Game-Sektor hat (was gut so ist), wenn dann aber die Wertung losgelöst von allem anderen Komuniziert wird (zum Beispiel auf Werbung oder Packungen) ist es für mich schon ein Problem.
  • m_coaster #54 vor 1 Jahr

    Häh?! Nein - er hätte eine 6/10 gegeben weil er mit dem teamorientiertem spielen nicht klar kommt, weil er den Singleplayer scheiße findet, weil er es blöd findet das es keine Killstatistik gibt etc. pp. - eine 9/10 ist für Fans, weil die das eben aufgezählte nicht brauchen oder eher unterbewerten. Das ist doch eigentlich logisch! BRINK ist ein Nischenprodukt, für Fans großartig, für Nicht Fans der letzte Crap.

    Um das Motoradbesipiel von Oliver zu benutzen. Ein Spiel mit unrealistischen Fahrverhalten ist für nicht Fans, die sich nicht auskennen evtl. noch eine 6/10, für Fans die sich auskennen, aber eine 1/10. Eben das umgekehrte Beispiel zu BRINK.
  • Kristian #55 vor 1 Jahr

    Die 10/10 fiel wegen den nicht immer perfekt gesetzten Choke-Points, den technischen Problemen und dem etwas seltsamen Upgrade-System aus.
  • Lizzard2k #56 vor 1 Jahr

    Meine Fresse .....diskutieren ist ja jedem sein gutes recht aber man kann es auch übertreiben . Oder übertreiben "wollen"
  • Kristian #57 vor 1 Jahr

    Wir nehmen uns eben für jeden Leser Zeit. :)
  • Heavy_Rain #58 vor 1 Jahr

    Es gibt einfach keine objektiven Tests. Die vermeintliche objektiven Tester/Magazine, verkaufen ihre Leser einfach für dumm, das ist alles. Was da hinter den Kulissen gedeichselt wird um am Schluss die "objektive" Wertung zu haben, ist wesentlich schlimmer als ein echter subjektiver Test. Zu dem ja vor allem immer der Text gehört und aus dem geht hier auch alles hervor was man wissen muss.

    Bei Eurogamer z.B. ist man gleich ehrlich, während die anderen nur etwas vorgauckeln was es gar nicht gibt und einfach auch nicht geben kann. Wir reden hier über Spiele, nicht Waschmachinen.
  • makossa #59 vor 12 Monaten

    Hab´s wieder verkauft da es nach dem durchspielen der Kampagne nicht mehr für mich von Wert war.