In Griechenland inhaftierte Bohemia-Mitarbeiter werden wohl der Spionage angeklagt

Griechisches Gericht lehnt einen ersten Einspruch der beiden ab.

Die beiden im September in Griechenland inhaftierten Mitarbeiter von Bohemia Interactive sollen nun wohl der Spionage angeklagt werden. Ein griechisches Gericht habe den Einspruch der beiden abgelehnt, wie eine tschechische Webseite (via helpivanmartin.org) berichtet.

Gleichermaßen sei auch abgelehnt worden, die beiden auf Kaution freizulassen. Beide würden daher nun der Spionage angeklagt.

Ivan Buchta und Martin Pezlar sind nun bereits seit fast 70 Tagen in Haft und sind ihren Eltern zufolge von der Entscheidung des Gerichts schockiert - wie natürlich auch die Angehörigen selbst.

Man spricht davon, dass sie sich mit 25 anderen Leuten eine Zelle teilen müssen, zweimal am Tag etwas zu essen bekommen und sich selbst Hygieneartikel kaufen müssen.

„Unsere Jungs sagen am Telefon nicht mehr länger, dass es in Ordnung ist, dass sie zurechtkommen. Nach der Entscheidung des Gerichts hören wir von ihnen nur noch, was kein Elternteil jemals hören will: Mama, Papa, bitte helft uns“, wird eine der Mütter zitiert.

Nachdem das Außenministerium den Eltern zufolge trotz des Versprechens, dass dem Einspruch stattgegeben werden würde, scheinbar nicht helfen konnte, will man sich nun an Tschechiens Präsident Václav Klaus und Premierminister Petr Nečas wenden.

Das Ministerium widerspricht dem und gibt an, man spreche nach wie vor mit den griechischen Behörden und tue alles Mögliche. Gleichzeitig betont man, dass die beiden noch einmal Einspruch einlegen könnten.

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