AAW richtet Appell zum Verbot von 'Killerspielen' an den Bundestag

Neuer Vorstoß

Hardy Schober, Vorstand des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden, hat der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages in Berlin einen Appell des Aktionsbündnisses überreicht, in dem man neben einem generellen Verbot großkalibriger Waffen für Privatpersonen und einem Verbot von Faustfeuerwaffen in privaten Haushalten auch erneut ein "Verbot von Killerspielen fordert".

"Trotz Multikausalität gibt es signifikante Besonderheiten, die eine zentrale Rolle bei der Durchführung der Taten spielen", heißt es darin.

"Die Relevanz gewaltverherrlichender Medien, insbesondere der ungehinderte Zugang zu gewaltrelevanten Computerspielen sind ein weiterer signifikanter Risikofaktor. Hier ist ebenfalls die Verantwortung des Gesetzgebers gefordert."

"Wir fordern ein generelles Verbot von Computerspielen, die die Identifikation mit dem Aggressor, die Belohnung aggressiver Handlungssequenzen wie das aktive Training bei Tötungssimulationen zum Inhalt haben. Die bestehenden Verbotsregelungen werden den Erfordernissen eines ausreichenden Schutzes vor menschenverachtenden Gewaltspielen nicht gerecht."

"Indizierung und restriktive Altersfreigabe sind nicht wie ein strafbewehrtes Verbot geeignet, diese Spiele vom Markt zu drängen. Eine effektive Bekämpfung darf sich nicht auf Einschränkung der Verbreitung gewaltrelevanter Computerspiele beschränken, sondern muss ein Herstellungsverbot umfassen."

Daher fordert man ein "Verbot von Killerspielen, die dazu dienen, virtuell Menschen zu ermorden."

Kommentare (21) Latest comment vor 2 Jahren

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  • Braincrack #1 vor 2 Jahren

    Ich kanns net mehr hören..... haben die nix anderes zu tun?
  • Fatum #2 vor 2 Jahren

    Wie lautet der Wortlaut des so oft zitierten Plakates eines Gegendemonstranten bei ersten Spiele Sammel- und Verbrennungsaktion des Bündnisses?

    Stoppt den Opferterror? War damals richtig, ist noch immer richtig.
  • KleinerMrDerb #3 vor 2 Jahren

    Damit kommen die Idioten eh nicht durch.

    Ich kanns verstehen, dass man einen schuldigen für diese Tat sucht aber dann sollten diese Menschen bei ihren eigenen Kindern anfangen.

    Diese Kinder die den Amokläufer in der Schule gemobed und ausgeschlosse haben.

    Aber dann müsste man die Schuld bei sich selbst suchen und das will ja niemand.... soll der Staat alles regel.... der ist ja in unserer Gesellschafft mitlerweile für die Kindererziehung zuständig.

    Immer wieder erschreckend wie unglaublich DUMM die angebliche Krone der Schöpfung Namens MENSCH doch ist!
  • Pain82 #4 vor 2 Jahren

    lol herstellungsverbot

    und wie soll das funktionieren ? schreib die merkel dann den leuten von Activision sie sollen wow einstellen und kein cod mehr aufm markt bringen ?

    Sowas nenne ich realitätverlust
  • KleinerMrDerb #5 vor 2 Jahren

    Ehrlich gesagt empfinde ich mehr verachtung gegen diese Killerspielgegner als gegen den Amokläufer!

    Der Amokläufer wurde von der Gesellschaft dazu getrieben aber die Gesellschaft ist sich natürlich keiner Schuld bewusst und beweist mal wieder ihre Dummheit!
    Editiert von KleinerMrDerb um 01/07/10 @ 13:56
  • Andreas2402 #6 vor 2 Jahren

    Was ist eine "Tötungssimulation"? Mit der Begründung sollte der Flugsimulator auch gleich verboten werden, wegen Flugzeugattentaten, oder wie? Jeder Film, in dem Menschen sterben, ist also menschenverachtend? Eigentlich auch jedes Buch, wenn man's genau nimmt, weil man unmöglich im Buch weiterkommt, ohne dass jemand stirbt. Damit ist ja der Weltfrieden garantiert, es kann keiner mehr auf dumme Gedanken kommen und alle können wieder ruhig schlafen. Haha.

    @MrDerb genauso ist es. Natürlich muss man auch Barrieren durchschreiten können, aber die Leute kapieren einfach nicht, dass viele Faktoren zusammenspielen müssen.
    Editiert von Andreas2402 um 01/07/10 @ 14:09
  • hulksta #7 vor 2 Jahren

    Hardy Schober, heißt er nicht eher Don Quijote?
  • m_coaster #8 vor 2 Jahren

    Ob das nun die nächste 3D Diskussion ist, ob das Killerspiele sind, BP und sein Öl, die Linke und der Bundespräsident - es ist wurst, da wo Menschen sind, ist der "Facepalm" nicht weit.
  • Goldfinger72 #9 vor 2 Jahren

    So langsam macht sich dieses "Aktionsbündnis" nur noch lächerlich. So traurig es auch ist.

    Anstatt so einen Mumpitz zu fordern, sollten sie mal einen Appell an den Bundestag gegen Jugendarbeitslosigkeit, Sozialabbau, Kinderarmut sowie Lehrer- und Betreuungsmangel richten.
  • Frybird #10 vor 2 Jahren

    Trotz Multikausalität finde ich das z.B. Koffein eine zentrale Rolle bei der Durchführung von Amokläufen früh morgens spielt.

    AAW, ihr wisst was ihr zu tun habt. Bostoner Kaffeekränzchen.
  • misterfp #11 vor 2 Jahren

    dann wird halt importiert würd ich mal sagen^^
    weil die meisten shooter sind bei uns ja eh leider geschnitten, ganz zu schweigen von der sprachausgabe xD
  • Heavy_Rain #12 vor 2 Jahren

    Schon peinlich wenn man sich diesen "umfangreichen" Appell mal anschaut.

    Es ist uns bewusst, dass Prävention ein Vorgehen auf verschiedenen Ebenen
    erfordert.
    Es handelt sich letzten Endes um ein gesamtgesellschaftliches Problem, das eine
    gleichermaßen komplexe wie konzentrierte und konsequente Vorgehensweise
    erfordert.


    Puuh, das hätten wir, dann können wir ja jetzt endlich mit unserem eigentlichen Thema loslegen.
    Man fordert zwar nur irgendeinen Blödsinn aber im Notfall verweist man einfach auf die Einleitung: "Nee wieso, genau das sagen wir doch!"
  • BathiBoi #13 vor 2 Jahren

    ach der gute Hardy, man hat schon lange nix von ihm gehört. musste ja mal wider zeit werden rumzustänkern. traurig
  • m_coaster #14 vor 2 Jahren

    Aber Leute mal im Ernst- wundert euch das? Ist diese ganze Nummer überhaupt noch ne News oder Kommentar wert? Was man nicht kennt, braucht, ehrt - das kann man doch schnell verbieten. Killerspiele sind da doch nur eine Sache. Der Nichtraucher hat nix gegen höhere Zigarettensteuern, aber wehe sein Bier wird teuerer, der Autofahrer geht auf die Straße wenn der Spritpreis steigt, das die Kita um die Ecke teurer wird ist ihm wurst, er hat ja keine Kinder. So ist das eben - jeder für sich und seine beschränkte Wahrnehmung, Solidarität, Verständnis, Weitsicht sind ausverkauft. Nebenbei bringen Verbote eh nichts...
  • S-Markt #15 vor 2 Jahren

    versteh ich nicht, die ham doch mit ihrer killerspieleinsammelaktion schon den größten teil der killerspiele vom markt genommen, oder nicht???
  • BaBarracus81 #16 vor 2 Jahren

    Hahahaha, na ja, Rentner haben halt den ganzen Tag Zeit, da muss man sich nicht wundern wenn manche sich so in blinden Aktionismus stürzen anstatt mal nachzudenken, ist ja auch iwie ein Hobby und schön wenn einem ausnahmsweise mal wieder jemand zuhört.
    Das wird ungefähr so erfolgreich ausgehen wie gegen den Wind pissen.

    @S-Mart
    lol, ja genau, das kommt noch dazu XD
    Editiert von BaBarracus81 um 01/07/10 @ 18:29
  • Kadaj #17 vor 2 Jahren

    Checken die nicht, dass sie ein Furz in der Wirtschaft sind?
  • inthehouse #18 vor 2 Jahren

    @Lorem

    fettes +, genau so ist es !!
  • Fuutze #19 vor 2 Jahren

    Mal ganz davon abgesehen das Amokläufe natürlich eine sehr schlimme Sache sind könnte ich bei jedem Vorstoss der in die Richtung "Killerspiele" verbieten geht Blut und Galle kotzen. Computerspiele töten keine Menschen, Menschen töten Menschen!!! Und dazu brauche ich was??? Waffen!!! Und wo kriege ich Waffen her??? Aus´m Schützenverein. Zumindest kann man da die Praxis um Umgang damit erwerben. Die meisten Amokläufer waren Mitglied im Schützenverein (einer sogar im Polizeischützenverein), oder hatten jemanden in der Familie der Ihnen über diese Schiene Zugang dazu ermöglicht hat. Ich spiele seit ca. 16 Jahren Killerspiele und rege mich seit selbigen Zeitraum über diese Diskussion auf. Ob mans glaubt oder nicht, Doom war damals Schuld an einem Messerstechervorfall in Skandinavien - Doom!!! WTF??? Der hätte doch mindestens ne Kettensäge benutzt wenn Doom die Inspiration gewesen wäre!!! Die Columbine Highschool war auch ein Doom Opfer! Nicht etwa das die Täter gemobbt wurden und sich vom Kollektiv ausgegrenzt fühlten, nein durch Egoshooter lernt man töten!!! Ich persönlich habs durchSuper Mario Bros gelernt, diese dreckigen verdammten Gumbas und Bowser!!! Ich hasse sie und springe allen Leuten auf dem Kopf rum und schmeisse Feuerbälle nach ihnen. Diese verdammteKillerspiel- Diskussion kotzt mich an... wenn ich doch nur im Schützenverein wäre...
  • m_coaster #20 vor 2 Jahren

    Naja jetzt bist du selbst nicht besser! Glaub mir, ich mag keine Schützenvereine, halt das selber für grenzwertig, aber nun rate mal wie die das sehen! Da gibts hunderttausende Leute in Schützenvereinen, Weltweit wohl viele viele Millionen, wieviele von denen Laufen Amok? Auf Schützenvereine einzudreschen ist genau so unangebracht wie auf Killerspiele einzuprügeln. Es ist uns bleibt die Gesellschaft, ich vermute selbst vor vielen vielen jahren, sagen wir im Mittelalter, selbst da sind ausgegrenzte Menschen Amok gelaufen - es liegt weder am Brot, am TV, an Kilerspielen oder Schützenvereinen - es liegt an uns allen - an unserer Gesellschaft!
  • Fuutze #21 vor 2 Jahren

    Das ist richtig, aber die Waffenhersteller konnten kurz nach Winnenden mal schön Ihre Messe abhalten und da hat keiner geschrien das eventuell ein Zusammenhang bestehen könnte. Was ich damit sagen möchte ist: Egoshooter (eigentlich alle Videospiele) bringen Dir nicht das Töten bei, lehren Dich nicht im Umgang mit Waffen und treiben Dich nicht zu solchen Taten. Genausowenig wie Horrorfilme, oder brachiale Musik. Nach Erfurt wars ja auch Counterstrike und Slipknot!!! So ein Schwachsinn! Der hatte keine richtigen Freunde und ein verkorkstes Elternhaus. So isses bei allen, wenns geht werden die noch in der Schule oder im Job gemobbt. Mobbing ist nicht lustig!!! Jeder der schon mal in den Genuss gekommen ist wird das nachvollziehen können. Glaub mir mal, wenn ich Zugang zu Waffen gehabt hätte es schon vor ca. 17 Jahren einen "Vorfall" gegeben. Da kannte ich noch keine Killerspiele, aber ich wusste was Waffen tun können. Gott sei Dank war dann die Zehnte Klasse rum. Seit dem hab ich gelernt bestimmte Sachen nicht in mich reinzufressen, aber wenn permanent auf Dir rumgehakt wird und man die Möglichkeiten hat (z.B. weil man im Schützenverein ist) kann es sein das man es durchzieht. Aber jetzt zurück zum Thema, die Waffenlobby kriegt man nicht klein - da ist die Spieleindustrie ein leichteres Opfer. Und solange die "Experten" in den Medien present sind und man auch noch Spieler vor die Linse kriegt die bei einer Warcraft III LAN Session behaupten: "Nach ner halben Stunden muss man aufhören sonst wird man irre" hören diese Diskussionen nicht auf.