Fallout 3: The Pitt - Test

Schießbude ade

Die Enttäuschung war groß, als Ende Januar die letzte Szene von Operation: Anchorage über meinen Bildschirm flimmerte. „Oh mein Gott, sie haben Fallout 3 getötet!“, schoss mir für einen Sekundenbruchteil durch den Kopf. Mit dem ersten Download-Paket reduzierte Bethesda das Rollenspiel auf den Shooter-Part und ließ für einige Stunden das Dauerfeuer die Oberhand gewinnen.

Es konnte eigentlich nur besser werden. Für The Pitt versprach man eine eher traditionelle Quest, gleichzeitig aber auch eine völlig neue Umgebung. Zugegeben, The Pitt ist definitiv besser als sein Vorgänger-DLC. Und dennoch ist es alles andere als perfekt.

Wenigstens verzichtet Bethesda diesmal auf stupides Geballer an jeder Ecke und rückt die Geschichte wieder ein wenig mehr in den Vordergrund. Der namenlose Held begibt sich nach dem Empfang eines Notrufs zu einem Flüchtling aus „Pitt“ und reist später selbst ins ehemalige Pittsburgh. Das Problem: Die meisten Bürger werden wie Sklaven behandelt und müssen schwer schuften. Klingt nach einer ziemlich eindeutigen Angelegenheit. Bosse umnieten, Sklaven in die Freiheit führen und sich zur Feier des Tages unter den Tisch trinken.

7 / 10

The Pitt ist zum Preis von 800 Microsoft Punkten für die Xbox 360 und den PC erhältlich. Hinweis für Spieler der englischen Version: Beim Release traten massive Abstürze und Fehler auf. Diese sollten zwischenzeitlich behoben sein.

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Kommentare (7) Latest comment vor 3 Jahren

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