OMG-Z

PSP Minis: Kostenlos für PlayStation-Plus-Mitglieder (2,99 Euro ab Mitte August)

Schon wieder ein Zombie-Spiel? Hatten wir davon in den letzten Monaten nicht genug? Auch wenn ich euer Stöhnen bei der Welle an Titeln mit den wandelnden Untoten verstehen kann, solltet ihr euch OMG-Z nicht nur wegen des ungewöhnlichen Namens genauer ansehen.

Hierbei handelt es sich nämlich um ein innovatives Puzzle-Spiel und keinen stupiden Shooter. Ihr übernehmt die Rolle des letzten lebenden Soldaten, der in Stadt City of Redfield – i see what you did there – mit sehr wenig Munition gegen die Horden kämpft. Drei Schüsse stehen euch für jeden der 80 Level zur Verfügung, mit denen ihr das gesamte Areal vom faulenden Fleisch befreien müsst.

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Bei dem Cursor denke ich jedes Mal an alte LucasArts-Spiele.

Zum Glück explodieren die Zombies bei einem Treffer aus unersichtlichen Gründen, die das Spiel als „cool and unimportant“ bezeichnet, und setzen somit eine Kettenreaktion in Gang. Da sich die Untoten langsam bewegen, müsst ihr den richtigen Moment abwarten. Perfektes Timing führt im besten Fall sogar zur sofortigen Vernichtung des kompletten Levels.

Nach jeder Mission erhalten ihr je nach eurer Leistung einen festgelegten Geldbetrag, den ihr für Upgrades verwendet. Kauft euch eine Kugel mehr oder sorgt für größere Explosionen. Diese Erweiterungen benötigt ihr für die immer schwierigeren Aufträge. OMG-Z eignet sich perfekt für eine kurze Runde zwischendurch und erreicht für mich durch die übertriebenen Effekte einen noch höheren Suchtfaktor als Angry Birds.

9 /10






Production Panic

Xbox Live Indie – 240 Microsoft Points (3 Euro)

In regelmäßigen Abständen durchsuche ich den Indie-Marktplatz von Xbox Live nach interessanten Titeln. Mittlerweile erscheinen jede Woche knapp ein Dutzend Spiele, deren Qualität sich vor dem Kauf schlecht erahnen lässt. Das hat für mich besonders etwas mit dem teilweise grauenhaften Design der Cover zu tun. Wenn sich jemand nicht die Mühe gibt und kaum mehr als fünf Minuten in die Präsentation steckt, leidet der Ersteindruck stark darunter. Möchte man in der Masse auffallen, muss man nun einmal interessant erscheinen. Schaut euch einfach mal zwischendurch die aktuellen Titel an und ihr versteht sicherlich, wovon ich rede.

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I’ve seen enough hentai to know where this is going.

Production Panic trifft ein ähnliches Schicksal und erhaschte zunächst keine weitere Beachtung von mir. Zum Glück stieß ich in den großen Weiten des Internets auf positive Eindrücke und entschied mich wegen der Software-Dürre in diesen Tagen für den Kauf. Ein kleiner Glücksgriff.

Ihr arbeitet unter dem stetigen Druck eurer Vorarbeiterin, die mit ihrem starren Blick für neue Albträume bei mir sorgte, an der korrekten Verteilung der Ware. Dazu tauscht und wendet ihr Förderbänder oder betätigt Schalter, um die Richtung zu wechseln. Im Gegensatz zum ähnlich gestrickten Pipe Mania müsst ihr den Weg ständig ändern, da nicht genügend Teile existieren, was eure Nerven schnell auf die Probe stellt. Die Anordnung des jeweiligen Areals erfordert eine ständige Neuorientierung der einzelnen Teile. Leider lässt die optische Gestaltung eher zu wünschen übrig und nach ein bis zwei Stunden habt ihr alles gesehen. Wem das hektische Prinzip für eine kurze Ablenkung genügt, sollte dennoch einen genaueren Blick riskieren.

7 /10

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Über den Autor:

Björn Balg

Björn Balg

Redakteur

Freier Autor und wahrscheinlich der letzte Mensch ohne einen Facebook-Account. Liebt Trash und verbringt zu viel Zeit mit dem Ansehen von Katzenvideos.