Bethesda verschiebt The Elder Scrolls Blades ins nächste Jahr

TES war ja klar.

Unter anderen Umständen wäre Bethesda im aktuellen Minenfeld der Presse- und Community-Arbeit vermutlich dankbar, den Fokus für einen Augenblick vom maximal unglücklichen Fallout 76 zu nehmen. Leider ändert sich in diesem Fall aber lediglich das Spiel, nicht die negative Konnotation der dahinterstehenden Meldung: The Elder Scrolls Blades erscheint nicht mehr in diesem Jahr.

Damit bestätigt das Studio einen sich zuletzt erhärtenden Verdacht, immerhin war ohnehin nicht mehr viel vom ursprünglich angesetzten Herbst-Veröffentlichungszeitraum übrig. Der nächste Termin: Frühjahr 2019. Dann soll das Rollenspiel für iOS und Android erscheinen.

Moment, was? Hier ein verständnisvoller Schulterklopfer und kleiner Reminder alle, denen von Bethesdas diesjähriger E3-Pressekonferenz nur noch der etwas krude Andrew-W.K.-Auftritt im Gedächtnis geblieben ist: The Elder Scrolls Blades ist eine auf Smartphones getrimmte Free-to-play-Umsetzung der Rollenspielreihe. Die eigentliche E3-Vorstellung verlor sich zwar ein wenig zwischen "Es ist ein waschechtes Elder Scrolls, aaaaber"-Beschwichtigungen und Feature-Overkill, ließ jedoch zumindest durchblicken, dass wir hier keinen bis zur Unkenntlichkeit zurechtgestutzten Mobile-Port bekommen würden. Charaktererstellung, Baumodus, etliche Dungeons, verschwatzte NPCs - grundlegend machte das nicht den schlechtesten Eindruck.

Trotzdem hörte man seither, nun, nichts mehr von Elder Scrolls Blades. Dank der Verschiebung wissen wir nun auch, warum.

Der neue Termin gilt übrigens ausschließlich für die iOS- und Android-Versionen. Wann die ebenfalls in Aussicht gestellten PC-, Konsolen und VR(!)-Umsetzungen folgen, ist nicht bekannt.

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Über den Autor:

Gregor Thomanek

Gregor Thomanek

Freier Redakteur

Trinkt gern Kaffee und liebt Videospiele, im Idealfall beides auf einmal. Ist für alles zu haben, was aus Japan kommt. Hat nie Herr der Ringe gesehen und findet, das sollte auch so bleiben. Gründet irgendwann einen Ryan-Gosling-Fanclub. Hat seine Katze "Yoshi" genannt, bereut nichts. Konsolenkind.

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